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Nentershausen

Lukas Reitz legt mit 1:0 Offensive der Gäste lahm

Niko Kexel

Ein Sieg zu Hause musste her, um an der Spitze der Rheinlandliga mit Ahrweiler und Mayen Schritt zu halten. Mit dieser Einstellung gingen die Sportfreunde Eisbachtal in die Partie gegen den FSV Trier-Tarforst. Dieses Ziel vor Augen, sorgten die Gastgeber für ein deutliches Chancenplus, welches sich am Ende auch im Ergebnis widerspiegelte. Mit 3:0 (1:0) gewann das Team von Trainer Marco Reifenscheidt in einer einseitigen Partie gegen die unterlegenen Gäste aus Trier.

Eine richtungsweisende Szene im Heimspiel der Eisbachtaler Sportfreunde gegen den FSV Trier-Tarforst: Steffen Meuer (links) und Jannik Ernet (Mitte) setzen sich in der 23. Minute auf der Außenbahn gegen Ensa Ceesay durch und bereiten den Führungstreffer durch Lukas Reitz vor.  Foto: Andreas Hergenhahn
Eine richtungsweisende Szene im Heimspiel der Eisbachtaler Sportfreunde gegen den FSV Trier-Tarforst: Steffen Meuer (links) und Jannik Ernet (Mitte) setzen sich in der 23. Minute auf der Außenbahn gegen Ensa Ceesay durch und bereiten den Führungstreffer durch Lukas Reitz vor.
Foto: Andreas Hergenhahn

Dabei fing die Begegnung der beiden Rheinlandligisten ausgeglichen an. Strafraumaktionen auf beiden Seiten waren das Resultat einer offen gestalteten Anfangsphase, in der auch der Tabellensechste hätte in Führung gehen können. „Wir haben in den ersten 30 Minuten defensiv gut gestanden. In dieser Phase hat uns einfach das Glück gefehlt, ein Tor zu erzielen“, beurteilte Tarforsts Trainer Holger Lemke das Auftreten seiner Mannschaft. In der 23. Minute dann aber der Rückschlag für die Gäste: Lukas Reitz nutzte eine Hereingabe, um zum 1:0 flach einzuschieben. Yunus Akgül im Tor des FSV war zwar noch am Ball, konnte jedoch nicht mehr entscheidend eingreifen. Ab diesem Zeitpunkt stellte Trier die Offensivarbeit nahezu komplett ein, was eine hohe Ballbesitzquote der Gastgeber zur Folge hatte.

Der Tabellendritte erarbeitete sich Chance um Chance, hat es aber zunächst nicht geschafft, nachzulegen. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Das Einzige, was wir noch verbessern müssen, ist die Chancenverwertung“, analysierte Eisbachtals Trainer Reifenscheidt treffend. Dieses Bild hat sich auch nach dem Seitenwechsel so fortgeführt. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff kam es zur Doppelchance der Sportfreunde, die sich beide Male nicht mit einem Tor belohnten. Zu viel Hektik und die fehlende Genauigkeit im Abschluss verhinderten die frühzeitige Entscheidung der Begegnung.

Es dauerte bis zur 69. Minute, ehe Steffen Meuer einen Angriff zum 2:0 vollendete und die drei Punkte besiegelte. In der 83. Minute hatte Ensa Ceesay die einzige Chance der Trierer nach einer Ecke, die jedoch von Daniel Erbse pariert wurde. Nur eine Minute später setzte Masaya Omotezako dann den Schlusspunkt für die Sportfreunde. Einen zurückgelegten Ball des eingewechselten Marvin Heibel verwandelte der japanische Außenverteidiger zum 3:0. „Es war uns klar, dass Eisbachtal uns überlegen sein würde und wir es schwer haben werden. Alles in allem war es verdient und wir müssen daran arbeiten, die Fehler abzustellen und mehr Fußball zu spielen“, sagte FSV-Trainer Lemke. Kollege Reifenscheidt auf der anderen Seite hatte nach der Partie wenig zu kritisieren: „Wir waren heute sehr gut in den Umschaltaktionen und haben stark gegen den Ball agiert. Obwohl es durch das defensive Verhalten der Gäste für die Zuschauer nicht immer ansehnlich war, haben wir die Situation ordentlich gelöst und können mit dem Ergebnis zufrieden sein.“

Eisbachtal: Erbse – Omotezako, Hundhammer, Kleinmann,

Ju. Hannappel – Olbrich, Ernet – Meuer (73. Heibel), Tautz

(76. Parisi), Reitz – M. Hannappel (86. Hasegawa).

Trier-Tarforst: Akgül – Lackas, Gorges, Stüber, Ceesay (88. Bonn) – Chalve, Keller – Rigoni

(85. Muciqi), Oberhausen, Lauer (75. Lemke) – Herkenroth.

Schiedsrichter: Zanin Saleh Mustafa (Wiesbaden) – Zuschauer: 200 Tore: 1:0 Lukas Reitz (23.), 2:0 Steffen Meuer (69.), 3:0 Masaya Omotezako (84.)

Von unserem Mitarbeiter Niko Kexel
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