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Karbach

FCK schaufelt für den Heimsieg

Es geht wieder los in der Fußball-Rheinlandliga: Trotz schlechter Wetterlage kann wohl auf dem höchsten Fußballberg im Hunsrück gespielt werden. Der FC Karbach empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) Rot-Weiß Koblenz.

Sanel Rahic (Nummer 10) könnte am Sonntag doch eine Option für das Karbacher Trainerteam um Torsten Schmidt, Klaus Ohnesorge und Thomas Klasen (im Hintergrund auf der Bank sitzend) werden. Foto: Wolfgang Schmidt
Sanel Rahic (Nummer 10) könnte am Sonntag doch eine Option für das Karbacher Trainerteam um Torsten Schmidt, Klaus Ohnesorge und Thomas Klasen (im Hintergrund auf der Bank sitzend) werden.
Foto: Wolfgang Schmidt

528 Meter liegt der Karbacher Quintinsberg über dem Meeresspiegel. Höher liegt kaum ein Sportplatz im Hunsrück. Viel Schnee hat sich breit gemacht auf dem Karbacher Grün, vor einer Woche wäre ein Spiel dort unmöglich gewesen. Doch am Sonntag ist der Platz frei. "Wir wollen unbedingt spielen, den letzten Rest Schnee machen wir heute noch weg", sagt Trainer Torsten Schmidt.

Um 17 Uhr hat der FC-Vorstand aufgerufen, mit Schaufel, Schippen und Schubkarren bewaffnet zum Quintinsberg zu kommen. Am Dienstag hatten die Spieler schon einen Großteil Schnee weggeschaufelt. "Das war eine schöne Teambuildingmaßnahme, aber auch eine gute Krafteinheit", sagt Schmidt: "Der Rasen sieht gut aus, er ist problemlos zu bespielen."

Die erste "Etappe" im Meisterschaftsrennen, so nennt es Schmidt, kann also beginnen. "Es wird ein langer Weg, es sind noch 16 Spiele für uns", sagt der Trainer des Tabellenzweiten: "Wir steigen den Berg hoch, und haben das Ziel, ganz oben anzukommen. Aber wir haben noch zig Etappen vor uns, Rot-Weiß ist die erste – und nur damit befasse ich mich, denn ich weiß, was da auf uns zukommt."

Rot-Weiß hat noch nie in Karbach verloren. Dreimal (2:2, 1:1 und 0:0) spielte man auf dem Quintinsberg remis, einen Sieger gab es in dem Duell in Karbach noch nie. Als Tabellenachter versinken die Koblenzer aber nur im Mittelmaß. Bitter zudem: Ihr bester Mann vor dem Winter, Hüseyin Karalalek, zog sich einen Kreuzbandriss zu. "Da gibt es keine Diskussionen, wer Favorit ist", sieht Rot-Weiß-Trainer Thomas Esch seine Mannschaft in der Außenseiterrolle. Die Vorbereitung in der Winterpause verlief alles andere als gut für die Koblenzer. Auch in den Testspiel-Ergebnissen wird der vermeintlich derzeitige Unterschied zwischen beiden Vereinen deutlich. Esch: "Karbach hat kein einziges Spiel verloren und wir keins gewonnen."

Besonders unter Beobachtung steht Pascal Romes, der in der Winterpause von Koblenz nach Karbach wechselte. "Die Art und Weise, wie sich der Wechsel von Pascal abspielte, hat bei seinen ehemaligen Mitspielern schon für ein wenig Ärger und Enttäuschung gesorgt", weiß Esch. Fehlen wird Rot-Weiß mit Sicherheit Juri Pineker (berufliche Gründe). Dagegen könnte Derrick Miles nach seiner langen Verletzungspause wieder auf der Bank Platz nehmen.

Dort wird auch Romes sitzen. Das Karbacher Mittelfeld um Maximilian Junk und Sebastian Platten in der Zentrale sowie die Außen Mathias Fischer und Tim Puttkammer dürften in der Besetzung gesetzt sein. Das heißt auch: Kapitän Marco Gietzen wird auf der Bank sitzen, genau wie Tobias Rauch. Und wer sitzt dort noch? Eventuell der beste Torjäger Sanel Rahic, der seine Knie- und Hüftprobleme überwunden zu haben scheint. Er wäre die einzige Angriffsoption für Schmidt, denn mit Thomas Klasen, Selim Denguezli, Oscar Feilberg (alle verletzt) und Tobias Schinnen (Auslandssemester in Schweden) fallen gleich vier Alternativen weg. Den Dreiersturm bilden Enrico Köppen, Nenad Lazarevic und überraschend Fabian Nass. Schmidt sagt über Nass: "Fabian kam vor der Saison aus der Reserve und hatte vor dem Winter ein Formtief. Deshalb hatte ich ihn da nicht mehr berücksichtigt. Das ist aber normal, dass es solche Schwankungen gibt. Jetzt ist er wieder voll da."

Bliebe noch die Defensive: Für die Dreierkette gibt es mit David Eberhardt, Philipp Flaßhaar, Stefan Haben, Julian Hohns und Patrick Birkner gleich fünf Bewerber. Im letzten Test in Rheinböllen (3:0) bildeten zu Spielbeginn Eberhardt, Flaßhaar und Hohns die Abwehr. Hinter ihnen stand Lukas Schmitt im Tor. Er dürfte wohl den Vorzug vor Florian Bauer erhalten. bon

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