40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Fußball Männer
  • » Fußballverband Rheinland
  • » Rheinlandliga
  • » Eisbachtaler lassen den FC Karbach alt aussehen
  • Aus unserem Archiv
    Nentershausen

    Eisbachtaler lassen den FC Karbach alt aussehen

    "Die Spieler haben ihre Hausaufgaben gemacht, die Geschenke liegen unter dem Baum, und jetzt können wir die Lichter anmachen und feiern." So fasste Norbert Reitz, Trainer der Eisbachtaler Sportfreunde, den 4:2 (3:0)-Erfolg seiner Mannschaft am letzten Rheinlandliga-Spieltag dieses Jahres über den FC Karbach zusammen, der damit die Tabellenführung an den SV Mehring abgeben musste.

    Robin Stahlhofen (am Ball) brachte die Eisbachtaler Sportfreunde bereits in der 9. Minute mit 1:0 in Führung und legte damit den Grundstein für die Karbacher Niederlage. Foto:  Andreas Hergenhahn
    Robin Stahlhofen (am Ball) brachte die Eisbachtaler Sportfreunde bereits in der 9. Minute mit 1:0 in Führung und legte damit den Grundstein für die Karbacher Niederlage.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Und was der Trainer in diesem Satz zusammenfasste, war die Bilanz nach 19 Spieltagen, in denen das Team sowohl mit seinen wie auch den Gefühlen der Fans Achterbahn gefahren war. Aber die zuletzt gezeigte Stabilität hatte Reitz nach dem Pokalchaos mit der Niederlage in Wissen versöhnlich, weihnachtlich gestimmt: "Wir haben sechs Punkte mehr auf dem Konto als im Vorjahr, die junge Mannschaft hat an Stabilität zugelegt und jetzt den Tabellenführer eindrucksvoll bezwungen - wir sind voll auf Kurs, und das macht mich stolz."

    Nicht ganz so weihnachtlich war natürlich die Stimmung bei seinem Gegenüber Torsten Schmidt. Weniger wegen der Niederlage, die zwar einen Stich versetzt, aber die Hunsrücker bei noch einem Nachholspiel noch lange nicht vom Titelkurs abgebracht hat, mehr jedoch wegen "ständiger dummer Bemerkungen besonders eines Eisbachtaler Spielers in Richtung unserer Bank und Fans. Das muss nicht sein. Wir nehmen die Niederlage sportlich, aber man sollte auch mit Anstand gewinnen."

    Grundsteinlegung vor der Pause

    Zur Leistung seiner Mannschaft fasste Schmidt zusammen: "Wir haben vor der Pause gar nicht stattgefunden. Das war ganz schlecht. Nach der Pause haben wir uns jedoch gefangen und hätten mit etwas Glück in der Schlussphase die Partie sogar noch umbiegen können. Wir hatten zwar Chancen, auch den verschossenen Elfmeter, den Marco Gietzen an die Unterkante der Latte donnerte, aber der Grundstein für die Niederlage wurde vor der Pause gelegt."

    Eine Grundsteinlegung, die Norbert Reitz noch über die Halbzeit hinaus bis in diese 75. Minute verlängerte, "denn erst nach dem unnötigen Platzverweis von Tobi Schuth wegen absichtlichen Handspiels ging bei uns die Ordnung verloren. Dann kam Karbach zu Chancen und zwei Treffern, die mich kurzfristig geärgert haben. Aber nur kurzfristig." In den ersten 45 Minuten hatte seine Mannschaft Karbach förmlich an die Wand gespielt und die Chancen mit einer brutalen Effektivität genutzt. Robin Stahlhofen (9.) brachte nach einem sehenswerten Konter die Sportfreunde mit einem Heber über Gästetorwart Florian Bauer hinweg in Führung. Knapp 20 Minuten später staubte Marvin Kleinmann nach Yoneda-Freistoß zum 2:0 ab, und in der 35. Minute schloss Satoki Yoneda selbst eine japanische Co-Produktion mit Kotaro Higashi zum 3:0-Pausenstand ab.

    Nach der Pause präsentierte Torsten Schmidt mit Patrick Birkner, Enrico Köppen und Marco Gietzen gleich drei frische Kräfte, doch an dem Bild auf dem Hartplatz änderte sich zunächst nichts.

    Haberzettl macht den Sack zu

    Außer, dass die Gäste bei mehr Ballbesitz auch mehr Fehler produzierten und Manuel Haberzettl (54.) auf Zuspiel von Pascal Heene das 4:0 erzielte, wobei die komplette Karbacher Hintermannschaft wie erstarrt zuschaute.

    So richtig Bewegung kam erst nach der Roten Karte für Tobias Schuth ins Spiel. Der erwähnte Lattenkracher per Elfmeter von Marco Gietzen war der Startschuss für den Schlussspurt der Hunsrücker, der jedoch trotz der beiden Treffer von Sanel Rahic (86.) und Patrick Birkner (90.) zu spät kam.

    Von unserem Mitarbeiter

    Peter Armitter

    Eisbachtal: Kremer - Kleinmann, Schuth, Haberzettl, Schräder -

    Heene (86. Omotezako), Yoneda, Ernet, Olbrich - Stahlhofen (65. Reitz), Higashi (75. Martin).

    Karbach: Bauer - Platten, Eberhardt, Hohns (46. Birkner), Junk - Lazarevic, Flasshaar (46. Gietzen), Rahic, Fischer (46. Köppen) - Feilberg, Puttkammer.

    Schiedsrichter: Alexander Müller (Mendig).

    Zuschauer: 160.

    Tore: 1:0 Robin Stahlhofen (9.), 2:0 Kevin Kleinmann (27.), 3:0 Satoki Yoneda (35.), 4:0 Manuel Haberzettl (54.), 4:1 Sanel Rahic (86.), 4:2 Patrick Birkner (90.).

    Besonderheiten: Rote Karte für den Eisbachtaler Tobias Schuth (75.) nach Handspiel als letzter Mann; Karbachs Marco Gietzen schießt den fälligen Elfmeter an die Torlatte.

    Fußball-Rheinlandliga
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußballverband Rheinland

    Rheinlandliga

    Bezirksliga Ost

    Bezirksliga Mitte

    Bezirksliga West

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußballverband Rheinland - Kreisligen
    Unter der Woche feierte der Unzenberger Marcel Klein (links) seinen 27. Geburtstag. Feiert er am Wochenende die Punkte 27 bis 29 seiner Elf?  Foto: Walz

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach