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Malberg/Betzdorf

Duo holt nach: Richtungsweisendes Spiel für die SG Betzdorf, Malberg empfängt den Dritten

Zwei Nachholspiele mit Beteiligung der heimischen Fußball-Rheinlandligisten stehen heute Abend an. Die SG Neitersen/Altenkirchen kann sich dabei zurücklehnen.

Simon Weinlich (rechts in weiß) glänzte gegen Koblenz II als Doppeltorschütze. Heute Abend trifft er mit der SG Malberg/Rosenheim auf den Tabellendritten Mülheim-Kärlich.  Foto: Regina Brühl
Simon Weinlich (rechts in weiß) glänzte gegen Koblenz II als Doppeltorschütze. Heute Abend trifft er mit der SG Malberg/Rosenheim auf den Tabellendritten Mülheim-Kärlich.
Foto: Regina Brühl

SG Malberg/Rosenheim – SG Mülheim-Kärlich (Mi., 19.30 Uhr, Hinrunde 1:3). Schwache Leistung gegen Morbach, starke Vorstellung gegen Ellscheid, schlechtes Spiel gegen Linz, guter Auftritt gegen Koblenz II – die vergangenen Wochen glichen bei der SG Malberg mal wieder einer Berg- und Talfahrt. Da stellt sich die Frage, wo die Mannschaft von Michael Boll wohl stehe, wenn sie zumindest eine Halbserie lang mal auf einem konstant guten Level spielen würde. Zumindest wohl nicht auf einem Tabellenplatz, der acht Spiele vor Schluss noch die Frage nach dem Klassenverbleib aufwirft. Dahin gehend müsste allerdings dann vermutlich doch einiges passieren, dass es die Malberger noch erwischt in Sachen Abstieg.

Wie dem auch sei. SG-Coach Boll kam nach dem 3:1 gegen Koblenz II nicht umher zu betonen, dass seine Mannen „immer mal wieder einen Dämpfer“ bräuchten, um im nächsten Spiel dann wieder das zu zeigen, was sie eigentlich können.

Nun kommt der Tabellendritte zum Nachholspiel in den Westerwald. Heimspiele gegen Spitzenteams liegen den Malbergern in der Regel. Sechs der „Oberen Sieben“ der Tabelle hatte die Boll-Elf in dieser Saison bereits zu Gast. Die Bilanz: Zwei Siege, drei Unentschieden, eine Niederlage. Da scheint auch gegen Mülheim-Kärlich war drin. Einen Gegner, der sich unlängst ein spektakuläres Duell mit dem TuS Mayen lieferte, bei dem Patrick Birkner in der Nachspielzeit nicht nur der späte Ausgleich, sondern auch noch der 3:2-Siegtreffer gelang.

SG 06 Betzdorf – TuS Oberwinter (Mi., 20 Uhr, Hinrunde 2:1). Man könnte sagen, die SG 06 Betzdorf versucht sich irgendwie ins Ziel zu retten. Nur könnte dieses Ziel, der Klassenverbleib, unter den gegebenen Umständen mit jedem Spiel weiter in die Ferne rücken. Das tat es bislang nicht, weil das Mini-Aufgebot, das Trainer Marco Weller zur Verfügung steht, zuletzt immer das Maximum herausholte. Das brachte nach toller Aufholjagd gegen Mendig ein 2:2 und auch gegen Spitzenreiter Emmelshausen ein 4:4, bei dem die Betzdorfer sogar lange wie der sichere Sieger ausgesehen hatten. Beim 0:5 gegen Eisbachtal machte sich jedoch erstmals so richtig der Kräfteverschleiß bemerkbar. Nachdem es zur Pause noch 0:0 gestanden hatte, schwanden in der zweiten Halbzeit die Kräfte merklich, sodass am Ende eine klare Niederlage stand. Das Problem: Die harten Wochen stehen Weller und Co. erst bevor.

So kommt es schon heute Abend zu einem richtungsweisenden Kellerduell. Und das gegen ein Team, das ziemlich gut drauf ist und das gemessen an seinen Ergebnissen der letzten Wochen eher dem Status einer Spitzenmannschaft gerecht wird denn dem eines Abstiegskandidaten: 15 Punkte holte Oberwinter aus den letzten sechs Spielen. Sollte sich der Aufsteiger jetzt auch in Betzdorf durchsetzen, würde er mit dann sieben Zählern Vorsprung auf die SG 06 einen großen Schritt in Richtung Nichtabstieg machen. hun

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