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    Betzdorfer liegen gegen Andernach schon zur Pause mit 0:5 zurück – Weller: "Haben uns extrem dämlich angestellt"

    Die SG 06 Betzdorf musste im zweiten Saison-Heimspiel der Fußball-Rheinlandliga gegen die SG 99 Andernach eine heftige Klatsche einstecken. Nach einer vor allem in der ersten Halbzeit desolaten Leistung unterlag die Weller-Elf mit 0:5 (0:5). Gerade mal eine Viertelstunde war vor 75 Zuschauern im Stadion „Auf dem Bühl“ gespielt, als der Sieger des Spiels bereits so gut wie feststand. Dass die Gäste über eine starke Offensive verfügen, sollte sich nach ihren acht Toren in zwei Spielen auch bis nach Betzdorf herumgesprochen haben. Die Partie erweckte jedoch einen anderen Anschein. Die Einheimischen konnten sich von der Angriffsqualität des Gegners in der ersten Halbzeit selbst ein Bild machen und machten es ihnen viel zu einfach.

    Ins Straucheln gekommen und gestürzt: Die SG 06 Betzdorf (links mit Anil Berber) sah gegen die SG 99 Andernach (rechts mit Kadir Mete Begen) am Samstag kein Land.  Foto: Regina Brühl
    Ins Straucheln gekommen und gestürzt: Die SG 06 Betzdorf (links mit Anil Berber) sah gegen die SG 99 Andernach (rechts mit Kadir Mete Begen) am Samstag kein Land.
    Foto: Regina Brühl

    In der vierten Minute rutschte Mirkan Kasikci ein langer Einwurf von Philipp Schmitz über den Schädel, Daniel Kossmann musste aus kurzer Distanz am zweiten Pfosten nur noch einschieben. Zwei Minuten später musste sich Marvin Scherreiks im SG-Gehäuse erneut geschlagen geben, als die Betzdorfer Hintermannschaft den Ball nicht final klären konnte und Kadir Mete Begen das Leder über die Linie bugsierte. Die Abwehr der Hausherren wirkte total verunsichert, immer wieder wurde der Ball in der Vorwärtsbewegung zu schnell verloren und im eigenen Strafraum leistete man sich bei Klärungsversuchen haarsträubende Fehler. Vor dem dritten Gegentreffer wollte Kadir Semiz den Ball nach vorne schlagen, schoss aber den vor ihm stehenden Thomas Bednorz an und von diesem sprang der Ball Daniel Kossmann direkt vor die Füße, der aus zehn Metern flach ins rechte Eck einschob (16.).

    Nach diesem Treffer ließen es die Gäste ruhiger angehen, attackierten vorne nicht mehr so früh, sodass die Grün-Weißen mehr Ballbesitz hatten, ohne aber wirklich gefährliche Aktionen kreieren zu können. Bei den Treffern Nummer vier und fünf wurden die Andernacher von Betzdorfs Keeper Marvin Scherreiks tatkräftig unterstützt. In der Vorwärtsbewegung auf der linken Seite leisteten sich die Hausherren einen folgeschweren Ballverlust, Hakan Külahcioglu flankte in den Fünfmeterraum, wo sich Jan Hawel hochschraubte und vor Scherreiks einnickte. Die versuchte Faustabwehr des Schlussmanns ging daneben – 0:4 (34.). Drei Minuten später leistete er sich den nächsten kapitalen Schnitzer, als er einen als Flanke gedachten Schuss aus knapp 40 Metern von Daniel Kossmann aufnehmen wollte, der Ball aber auf dem nassen Geläuf nicht aufsprang und stattdessen an Scherreiks vorbei ins Netz rutschte.

    Nach Wiederbeginn verwalteten die Andernacher die Führung gekonnt, den Hausherren fehlten die Mittel, um die Hintermannschaft des Teams von Franz-Josef Kowalski noch einmal in Gefahr zu bringen. Daniel Kossmann hätte bei zwei guten Chancen (47., Kopfball an den Pfosten und 78., knapp am Tor vorbei) das halbe Dutzend für die Andernacher fast noch voll gemacht. Trainer Kowalski war nach dem Spiel hochzufrieden: „Wir wussten, dass wir Betzdorf nicht ins Spiel kommen lassen dürfen. Das haben wir von Anfang an grandios umgesetzt, haben schnell und aggressiv gespielt mit viel Laufbereitschaft. Die frühen Tore haben uns schnell die nötige Sicherheit gegeben. Ich bin mit Ergebnis und Spielverlauf vollauf zufrieden.“ Sein Kollege Marco Weller war natürlich bedient: „Laufbereitschaft, Wille und Aggressivität habe ich in der ersten Halbzeit von uns nicht gesehen. Wir haben uns extrem dämlich angestellt und den Gegner zum Toreschießen eingeladen. Das ist ein Tag, den man als gebraucht abhaken kann." Jens Kötting

    Betzdorf: Scherreiks - Abdellaoui, Bednorz, Lichtenfeld, Kasikci (88. Weber) - Semiz, Bayram, Aydin (51. Jouni), Sahin (65. Eleuch) - Jashari, Berber.
    Andernach: Weis - Heider, Schmitz, Begen, Unruh - Neunheuser (62. Urbatzka), Nix - K-. Kossmann (73. Zeneli) - Külahcioglu (68. Kowalski), Hawel, D. Kossmann.
    Schiedsrichter: Markus Wozlawek (Bad Breisig).
    Zuschauer: 75.
    Tore: 0:1 Daniel Kossmann (4.), 0:2 Kadir Mete Begen (6.), 0:3 Daniel Kossmann (16.), 0:4 Jan Hawel (34.), 0:5 Daniel Kossmann (37.).

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