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    0:2 aufgeholt und trotzdem verloren: Neitersen belohnt sich gegen Koblenz II nicht für beste Saisonleistung

    Nach zuletzt zwei Siegen musste sich die SG Neitersen/Altenkirchen am Freitagabend in der Fußball-Rheinlandliga der TuS Koblenz II mit 2:4 (0:2) – geschlagen geben. Dabei zeigte die SG aber ihre bislang beste Saisonleistung und kam zwischenzeitlich nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch einmal zurück ins Spiel.

    Julian Holzinger (links), der hier Jordi Arndt verfolgt, verkürzte kurz nach der Pause auf 1:2 aus Sicht seiner SG Neitersen/Altenkirchen.  Foto: byJogi
    Julian Holzinger (links), der hier Jordi Arndt verfolgt, verkürzte kurz nach der Pause auf 1:2 aus Sicht seiner SG Neitersen/Altenkirchen.
    Foto: byJogi

    Neitersen: Schröter – Wiemer, Heuten, Holzinger, Molzberger – Stein (83. Bonacker), Hees (83. Dietz) – Peters, Haubrich, Fischer – Moll.
    Koblenz II: Gelhard – Böhnke, Laux, Roenspies, Fischer – Karaman – Arbursu (89. Schnabel), Kaya, Klöckner, Arslan (85. Hermann) – Arndt.
    Schiedsrichter: Fuat Yalcinkaya (Bendorf).
    Zuschauer: 180.
    Tore: 0:1 Emre Kaya (27., Foulelfmeter), 0:2 Delil Arbursu (29.), 1:2 Julian Holzinger (52.), 2:2 Stefan Peters (62.). Delil Arbursu (67.), 2:4 Emre Kaya (84.).

    „Das war Rheinlandliga-Fußball auf hohem Niveau“, resümierte TuS-Trainer Dirk Laux hinterher treffend. In der Tat machte es bei dieser Partie einfach Spaß zuzuschauen. Beide Mannschaften boten über 90 Minuten ein temporeiches, unterhaltsames und spannendes Fußballspiel.

    Die jüngsten Erfolgserlebnisse zeigten bei den Hausherren Wirkung, sie gingen selbstbewusst in die Partie und kamen auch gut ins Spiel. Mit einem artistischen Fallrückzieher konnte Dominik Moll nach zehn Minuten TuS-Keeper Philip Gelhard allerdings nicht überwinden. Auf der Gegenseite wehrte Neitersens Schlussmann René Schröter einen Schuss von Jordi Arndt gut ab (14.). Kurz darauf hatte André Fischer die SG-Führung auf dem Fuß. Einen Schuss von Stefan Peters ließ Gelhard nur abklatschen, Fischer schoss den Abpraller aber knapp vorbei (20.).

    Innerhalb von nur zwei Minuten zogen die Gäste dann auf 0:2 davon. Julian Holzinger brachte Arndt im Strafraum zu Fall, Emre Kaya verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:1 (27.). Mit einem Treffer Marke „Traumtor“ erhöhte Delil Arbursu. Nach einem Seitenwechsel von Sebastian Fischer auf Arbursu nahm der den Ball an der Strafraumkante volley und hämmerte das Leder „unhaltbar“ in den Winkel (29.), wie SG-Trainer Maik Rumpel meinte. „Da wurden wir zweimal kalt erwischt. Wir hätten vorher auch schon in Führung gehen können.“

    Die SG brauchte bis zur Pause, um den Doppelschlag zu verdauen. Und dass die beste Auswärtsmannschaft der Liga sich diesen Zwei-Tore-Vorsprung nochmal nehmen lassen würde, daran glaubte trotz der guten Vorstellung der Hausherren so recht wohl niemand. Aber auch im zweiten Durchgang ging es munter weiter, und die Gastgeber waren weit davon entfernt, die Köpfe vorzeitig in den Sand zu stecken. Nach einem Freistoß von Nico Hees köpfte Lukas Haubrich knapp am Tor vorbei (50.). Eine Minute später behielt Schröter im Eins-gegen-Eins erneut die Oberhand gegen Arndt. Für den Anschlusstreffer sorgte Holzinger, der eine Ecke von Hees per Kopf zum 1:2 verwertete (52.).

    In dieser Phase drehte die SG so richtig auf. Nach einem Foul an Stefan Peters im Strafraum ertönte der Elfmeterpfiff des Unparteiischen jedoch nicht (57.). Kurz darauf fiel dennoch der Ausgleich. Ein Schussversuch von Hees wurde abgeblockt, der Ball landete vor den Füßen von Peters, der sich die Chance zum 2.2 nicht nehmen ließ (62.).

    „In den ersten 20 Minuten nach der Pause waren wir gar nicht im Spiel. Nach der Führung haben einige wohl gedacht, das läuft jetzt schon“, monierte Laux.

    Nach dem Ausgleich hatte die SG jedoch noch nicht genug, marschierte weiter nach vorne und lief damit ins offene Messer. Nach einem Ballverlust der SG trugen die Gäste einen perfekten Konter über zwei Stationen vor, den Arbursu zur erneuten TuS-Führung erfolgreich abschloss (67.). Die SG wollte sich aber unbedingt für ihre gute Leistung belohnen. Hees verfehlte das Ziel aus der Distanz allerdings knapp (73.), und Haubrich hätte aus bester Position wohl besser selbst abgeschlossen statt den Ball abzulegen (80.). Arbursu hatte es zwischenzeitlich versäumt, für die Entscheidung zu sorgen, als er sich den Ball zu weit vorlegte. Für die sorgte dann Kaya, der den 2:4-Endstand erzielte (84.). „Der Sieg ist alles in allem verdient, wenn auch ein Tor zu hoch ausgefallen. Respekt, dass die Jungs nach dem Ausgleich so zurückgekommen sind“, resümierte der Koblenzer Trainer Dirk Laux.

    „Wir haben Koblenz alles abverlangt und den Zuschauern ein tolles Spiel geboten. Ein Punkt wäre nach der Leistung sicherlich verdient gewesen“, war Neitersens Trainer Maik Rumpel mit seiner Mannschaft trotz der Niederlage zufrieden. deb

    Schon am Dienstag geht es für die Rumpel-Elf weiter

    Bereits am Dienstag geht es für die SG mit einer englischen Woche und dem Gastspiel bei der SG 99 Andernach weiter. Nach einem starken Saisonauftakt schwächelten die Andernacher zuletzt und holten im September keinen einzigen Zähler. Der Oktober hingegen begann umso besser, gegen den TuS Oberwinter gewannen die Andernacher mit 5:1. „Wir haben am Freitag gesehen, dass in der Liga alles möglich ist. Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchziehen und nicht so sehr auf den Gegner gucken“, sagt Neitersens spielender Trainer Lukas Haubrich, der die Vorzüge der Andernacher natürlich dennoch kennt. „Andernach hat insbesondere nach vorne eine hohe Qualität“, erklärt Haubrich und meint damit in erster Linie die torgefährlichen Daniel Kossmann und Jan Hawel. „Aber wenn wir unsere Hausaufgaben machen und so spielen wie zuletzt, wird es schwer uns zu schlagen“, ist er sich sicher. Personell steht mit Christoph Hauptmeier, der nach seiner Verletzungspause zurückgekehrt ist, den Neiterser Trainern wieder eine Alternative zur Verfügung. deb

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