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    Ellscheid

    Niederlage beim Aufsteiger: Neitersen macht aus spielerischer Überlegenheit zu wenig

    Es kam ganz so, wie Maik Rumpel es vermutet hatte. Der Trainer der SG Neitersen/Altenkirchen sprach vorab davon, dass nach den beiden Auftaktpartien gegen spielstarke Emmelshausener und Eisbachtaler nun „andere Komponenten“ eine Rolle spielen würden. Er sollte Recht behalten. Am dritten Rheinlandliga-Spieltag sah sich die Kombination aus dem Wiedbachtal und der Kreisstadt mit der SG Ellscheid einem zähen Kontrahenten gegenüber, den der Neiterser Abteilungsleiter Marco Schütz als „typischen Aufsteiger“ bezeichnete. Laufbereitschaft, Galligkeit, Zweikampfstärke – jene Tugenden, die es im Mannschaftssport braucht, um erfolgreich zu sein. Die wollte Schütz zwar auch keinem Neiterser Akteur absprechen, doch vermisste er im Vergleich mit dem Gegner „die letzten Prozente“. Was trotz spielerischer Überlegenheit schließlich zu einer 1:2 (0:1)-Niederlage beim Aufsteiger führte.

    70 Prozent Ballbesitz und ein riesiges Plus an Eckbällen hatte Schütz hinterher für die Gäste ausgemacht. Stefan Peters hätte dieser Überlegenheit schon zeitig Ausdruck verleihen können, er ließ seine Großchance aber ebenso ungenutzt (10.) wie André Fischer in der 27. Minute. Eiskalt zeigte sich hingegen der Aufsteiger: Zwischen den Torgelegenheiten der beiden Neiterser Flügelspieler verwandelte Marco Michels einen Foulelfmeter zur Ellscheider Führung (23.).

    Dabei blieb's bis zur Pause, nach der wiederum Peters den Ausgleich auf dem Fuß hatte (56.). Doch auch der nächste Treffer ging auf das Konto der Gastgeber. Erneut war es Michels, der einen individuellen Fehler in der Neiterser Hintermannschaft bestrafte und zum vorentscheidenden 2:0 einnetzte (78.).

    Sinnbildlich, dass Julian Holzinger kurz darauf auf der Gegenseite die Chance zum direkten Gegenschlag verstreichen ließ (86.). Ebenso bezeichnend für die Neiterser Bemühungen an diesem Tag, dass der Anschlusstreffer durch Lukas Haubrich nach einem ruhenden Ball fiel; der spielende Co-Trainer nutzte einen Foulelfmeter zum 2:1 (85.). Für mehr reichte es jedoch nicht mehr. „Wir haben es nicht geschafft, unsere spielerische Überlegenheit in Tore umzuwandeln“, lautete Schütz’ einleuchtendes Fazit.

    Nach dem dritten Spieltag findet sich die SG Neitersen also weiterhin mit null Punkten am Tabellenende wieder. In blinden Aktionismus verfallen die Verantwortlichen deshalb aber nicht. „Wir müssen Ruhe bewahren“, sagt Marco Schütz, der weiß, dass das neue Mannschaftsgefüge mit neuem Trainerteam noch Zeit brauchen wird, um zusammenzuwachsen. Dass der Umbruch im Sommer ohne Auswirkungen bleiben würde, war ohnehin nicht zu erwarten. Genauso wenig, dass nach Jan Humbergs Verletzung ein verlässlicher Rückhalt auf Dauer ersetzt werden muss.

    Andreas Hundhammer

    Neitersen: Schröter – Hauptmeier, Berger, Heuten, Wiemer – Molzberger (82. Stein), Gahlmann (85. Roscher) – Peters, Haubrich, Fischer – Holzinger (80. Dietz).

    Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich).

    Zuschauer: 180.

    Tore: 1:0, 2:0 beide Marco Michels (23., Foulelfmeter, 78.), 2:1 Lukas Haubrich (85., Foulelfmeter).

    SG Neitersen/Altenkirchen
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