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Trier

0:3 in Tarforst: Eigentor bringt Malberg auf die Verliererstraße

In den vergangenen drei Rheinlandliga-Spielzeiten hat die SG Malberg/Rosenheim stets gepunktet, wenn es gegen den FSV Trier-Tarforst ging. Diesmal setzte es im Trierer Höhenstadtteil allerdings eine Niederlage für die Westerwälder. Am Samstagabend unterlag die Mannschaft von Michael Boll zwar deutlich mit 0:3 (0:0), doch nach Ansicht des SG-Trainers hätte es auch anders kommen können: „Wenn wir denen das erste Tor nicht geschenkt hätten, wäre das Spiel vermutlich 0:0 ausgegangen.“

Nichts zu lachen hatte das Malberger Trainertrio Uli Weidenbruch, Michael Boll und Oliver Winter (von links) am Samstagabend. Mit 0:3 unterlag die SG in Trier-Tarforst.  Foto: byJogi
Nichts zu lachen hatte das Malberger Trainertrio Uli Weidenbruch, Michael Boll und Oliver Winter (von links) am Samstagabend. Mit 0:3 unterlag die SG in Trier-Tarforst.
Foto: byJogi

Es lief die 52. Minute auf dem Tarforster Kunstrasen, als Malbergs ansonsten sicherer Rückhalt Matthias Zeiler bei einer Freistoßflanke weit aus seinem Tor kam und versuchte, mit einer Faustabwehr die Situation zu bereinigen. Doch der Versuch misslang. Der Ball prallte Mitspieler Simon Weinlich gegen den Fuß und kullerte von dort aus zum 1:0 ins Tor.

Trier-Tarforst: Bauer – Hassani, Hebbeker, Weber, Thayaparan, Thielen, Heitkötter, Herkenroth (87. Lauer), Chalve (75. Bauchmüller), Gashi, Rigoni (87. Wagner).
Malberg/Rosenheim: Zeiler – P. Gerhardus, S. Gerhardus, Löb, Kudrenko – Bähner (60. Heidrich), Zimmermann, Weinlich, Jäger (72. Frohn) – Penk, Nauroth.
Schiedsrichter: Thomas Haus (Wilsecker).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Simon Weinlich (52., Eigentor), 2:0 Jan Weber (80.), 3:0 André Thielen (85.).

Erst danach nahm die Partie, deren erste Hälfte keine hochkarätigen Chancen zu bieten hatte, Fahrt auf. War die Führung für die Gastgeber noch aus dem Nichts gefallen, verdienten sie sich diese in der Folgezeit. Unter Mithilfe der Malberger, die nach Weinlichs Eigentor für einige Minuten komplett die Ordnung verloren, drängten die Trierer auf das 2:0. „In dieser Phase hätte der Gegner alles klarmachen können“, wusste Boll. Doch der FSV verpasste den vorzeitigen K.o., weil unter anderem Lukas Herkenroth (55.) und Nicola Rigoni (60.) gute Chancen liegen ließen.

Als sich die Malberger dann wieder gefangen hatten, wäre ihnen beinahe der Ausgleich gelungen (62.). Erst scheiterte Unglücksrabe Weinlich mit einem Kopfball an FSV-Torwart Daniel Bauer, den zur Seite abgewehrten Ball brachte der kurz zuvor eingewechselte Sven Heidrich dann erneut vors Tor, wo der einschussbereite Jan Nauroth im letzten Moment von einem Gegenspieler am Abschluss gehindert wurde. Es sollte neben einer Halbchance von Steffen Löb, der kurz nach der Pause im Anschluss an eine Ecke zum Kopfball gekommen war (49.), die dickste Tormöglichkeit für die Malberger bleiben. „Uns hat diesmal einfach die nötige Durchschlagskraft gefehlt“, bemängelte Boll.

Dennoch blieb die Begegnung bis in die Schlussphase hinein spannend. Erst in den letzten zehn Minuten führten die Einheimischen durch Treffer von Jan Weber (80.) und André Thielen (85.) die Entscheidung herbei und beendeten damit auch die Negativserie des FSV von neun sieglosen Spielen. Da fiel nicht nur Trainer Christian Esch nach dem Schlusspfiff eine gewaltige Last von den Schultern: „Heute hat man gesehen, dass meine Jungs den Dreier wollten und auch die nötige Leidenschaft und Moral gezeigt haben. Am Willen war rein gar nichts auszusetzen. Sowohl die erste als auch die zweite Halbzeit lagen spielerisch und chancentechnisch verdient in unserer Wiege.“

Andreas Hundhammer

SG Malberg/Rosenheim
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