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Nentershausen

Engers zeigt Eisbachtal Grenzen auf

Im Westerwald/ Wied-Duell der Fußball-Rheinlandliga zwischen den beiden besten Rückrundenmannschaften der vergangenen Saison unterlagen die Eisbachtaler Sportfreunde dem FV Engers deutlich mit 0:3 (0:1).

Foto: Andreas Hergenha

"Das war eine eindrucksvolle Leistung meiner Mannschaft, die ihr bestes Saisonspiel gezeigt und verdientermaßen gewonnen hat", war Gästetrainer Sascha Watzlawik hochzufrieden.

Die "Eisbären" begannen nervös, ihnen steckte ganz offenkundig noch die Klatsche von Irsch im Fell. Die Engerser wirkten zunächst sicherer in ihren Aktionen, sie strahlten mehr Stabilität aus. Doch die erste Torgelegenheit erspielten sich die Eisbachtaler nach einer Viertelstunde – und damit nahm die Partie richtig Fahrt auf. Als Sandro Fuchs die Sturmspitze Lukas Reitz einsetzte, musste der Engerser Schlussmann Dieter Paucken per Fußabwehr zur Ecke klären. Fünf Minuten später zischte Max Olbrichs Schuss aus der zweiten Reihe am Engerser Gehäuse vorbei.

Auf der Gegenseite hatte Goran Naric in der 17. Minute zu selbstlos gehandelt, statt aus zentraler Position abzuschließen, legte er den Ball zu ungenau quer. Cemal Kaldirims Freistoß (22.) wehrte Eisbachtals Torhüter Moritz Weißenborn per Faustabwehr ab. In der 33. Minute war er allerdings machtlos, als Giovani Lubaki nach einer Naric-Ecke den Ball per Volleyabnahme unhaltbar zur Engerser 1:0-Führung ins Netz jagte.

Der Gegentreffer zeigte Wirkung, bei den Eisbachtalern kehrte prompt die Verunsicherung zurück, bis zur Pause lief nichts mehr zusammen. Und nach dem Wechsel hatten die Sportfreunde Glück, dass der Engerser Björn Kremer nach einem energischen Vorstoß über die linke Seite (52.) nur den Innenpfosten traf. So blieben die Gastgeber zunächst noch in der Partei und zwangen Paucken durch Schüsse von Olbrich und Manuel Schräder zu Paraden (55.).

Doch das 0:2 war nur aufgeschoben und fiel nach einer Stunde. Kaldirim zirkelte aus 18 Metern einen an ihm selbst verwirkten, durchaus zweifelhaften Freistoß über die Mauer ins lange Eck.

Die Gäste zogen sich mit der sicheren Führung ein wenig zurück und konterten ballsicher. Nach Masaya Omotezakos Ballverlust ging Kremer in der 72. Minute erneut über die linke Seite auf und davon und traf diesmal zum 0:3.

In der Endphase brachte die Elf vom Wasserturm ihren überraschend klaren Erfolg sicher über die Runden.

"Heute hat man gesehen, was Qualität ausmacht", bilanzierte Eisbachtals Trainer Norbert Reitz und bezog dies auf die Gäste, denen er einen "absolut verdienten Sieg" bescheinigt. "Wir waren viel zu harmlos und haben kein gutes Spiel abgeliefert. Uns sind viel zu viele Fehler unterlaufen. Einige Spieler haben ihre Startelf-Chance nicht genutzt."

Eisbachtal: Weißenborn – Zabel (63. Schuth), Haberzettl, Hundhammer, Schräder – Ernet, Olbrich – Fuchs (53. Omotezako), Stahlhofen (53. Kleinmann) – Kögler, Reitz.

Engers: Paucken – Freisberg, Daun, Splettstößer, Merkler – Fiege, Kaldirim – Lubaki (76. Grau), Naric (88. Kieffer), Kremer – Ramovic (81. Kaiser).

Schiedsrichter: Frederik Angermeier (Oberselters).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 Giovani Lubaki (33.), 0:2 Cemal Kaldirim (60.), 0:3 Björn Kremer (72.).

Rolf Schulze/Christoph Gerhards

Eisbachtaler Sportfreunde
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