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Mülheim-Kärlich

TuS Mayen sucht noch nach der klaren Linie und verliert 1:2 in Mülheim-Kärlich

Fehlstart in die Rheinlandliga: Nach der 1:2 (0:1)-Niederlage zum Saisonauftakt bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich stehen die Fußballer des TuS Mayen vorerst ohne Punkte da. TuS-Trainer Thomas Reuter kommentierte sarkastisch: "Wenn es die Absicht der Mülheimer war, auf Fehler von uns zu warten, dann ist der Plan aufgegangen." Damit spielte er zwar zu Recht auf unzureichendes Defensivverhalten seines Teams bei beiden Gegentoren an, wurde dem Kräfteverhältnis während der 90 Minuten aber nicht wirklich gerecht.

Nach einem gefühlvollen Heber über den Mayener Torwart Kevin Michel (nicht im Bild) hatte der Mülheimer Janek Ripplinger (rechts) keine Mühe, den Ball zum 1:0 einzuschieben. Die Mayener Jörg Jenke (hinten) und Michael Daub hatten beim Führungstreffer der Hausherren das Nachsehen.  Foto: Walz
Nach einem gefühlvollen Heber über den Mayener Torwart Kevin Michel (nicht im Bild) hatte der Mülheimer Janek Ripplinger (rechts) keine Mühe, den Ball zum 1:0 einzuschieben. Die Mayener Jörg Jenke (hinten) und Michael Daub hatten beim Führungstreffer der Hausherren das Nachsehen.
Foto: Walz

Denn die Mayener Niederlage war durchaus verdient, hätte auch höher ausfallen können und wurde nur durch das späte Elfmetertor von Eike Mund in der Nachspielzeit etwas geschönt.

Die Gastgeber waren vom Anpfiff weg das aggressivere und wachere Team, was sich schon nach knapp drei Minuten auch zählbar niederschlug. Einen langen Ball von SG-Kapitän Sebastian Mintgen erlief sich Stürmer Janek Ripplinger, schüttelte die schlecht postierten Mayener Innenverteidiger Jörg Jenke und Michael Daub ab, lupfte den Ball über Torwart Kevin Michel und schob ihn ins leere Tor zum 1:0 für Mülheim.

Die Mayener brauchten einige Zeit, um diesen frühen Schock zu verdauen und die Entstehungsgeschichte des ersten Gegentores der Saison auf dem Platz auch verbal aufzubereiten. Es dauerte rund 20 Minuten, bis der TuS kurz vor der ersten Trinkpause erstmals das Mülheimer Tor in Gefahr brachte. Doch für Joshua Marx, Rückkehrer von TuS Koblenz, war der Winkel nach guter Vorarbeit des ansonsten wirkungslosen Gilles Herve Loulouga zu spitz, sein Schuss flog parallel zur Torlinie durch den Strafraum und landete schließlich im Seitenaus (20.).

Ansonsten konnten sich die Mayener Offensivkräfte gegen die dichte Defensivordnung der Mülheimer kaum durchsetzen. SG-Trainer Patrick Wagner-Galda hatte mit seinem Team eine neue Taktik einstudiert, bevor er sich in einen einwöchigen Kurzurlaub verabschiedete, und seine Schützlinge, angeführt vom überragenden 39-jährigen Routinier Christian Kaes im Abwehrzentrum, setzten die Vorgaben auch ohne den Chefcoach wirkungsvoll um. Aus einer Fünferkette stießen die beiden laufstarken Außenverteidiger Sören Storz und Gerrit Wißfeld bei Ballbesitz immer wieder ins Mittelfeld vor und sorgten für Überzahl, Ballgewinne und Kontersituationen.

Doch erst nach mehr als 70 Minuten, als die drückende Hitze beiderseits für schwere Beine sorgte, nutzten die Gastgeber einen dieser schnellen Gegenangriffe zum vorentscheidenden zweiten Treffer. Nachdem sie einen Freistoß abgewehrt hatten, landete der Ball beim zuvor eingewechselten Christian Wiersch, der den Überblick behielt und den Seitenwechsel zum freistehenden Gerrit Wißfeld wagte. Der Neu-Mülheimer ließ sich nicht lange bitten und traf zum 2:0.

Nach einem Sturz von Pascal Steinmetz im Strafraum forderten Reuter und seine Mayener einen Elfmeter (80.), den bekamen sie aber erst in der Nachspielzeit, als Wißfelds Arm bei Munds Flankenversuch im Weg war.

Doch der Anschlusstreffer kam zu spät. "Das war keine gute Leistung von uns", räumte Trainer Reuter ein, "wir hatten zwar mehr Ballbesitz, haben aber zu wenig Druck entwickelt. Wir wollten schnell nach vorn spielen, haben aber keine klare Linie gefunden." Dafür haben die Mayener immerhin noch 33 Spiele Zeit.

Von unserem Redakteur

Stefan Kieffer

TuS Mayen
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