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FV Engers kann Rot-Weiß-Aufstieg in die Oberliga nicht aufhalten

Die TuS Rot-Weiß Koblenz hat es geschafft. Mit dem 2:1 (0:1)-Auswärtssieg beim FV Engers hat sich die beste Mannschaft dieser Rheinlandliga-Saison am viertletzten Spieltag das Aufstiegsrecht zur Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gesichert.

So kampfbetont, aber stets fair, ging es im Spitzenspiel zwischen dem FV Engers (grüne Trikots) und TuS Rot-Weiß Koblenz über 90 Minuten zu. Das Foto zeigt, von links, die Koblenzer Christian Meinert und Juri Pineker sowie die Engerser Björn Kremer und Armando Grau. Foto: Jörg Niebergall
So kampfbetont, aber stets fair, ging es im Spitzenspiel zwischen dem FV Engers (grüne Trikots) und TuS Rot-Weiß Koblenz über 90 Minuten zu. Das Foto zeigt, von links, die Koblenzer Christian Meinert und Juri Pineker sowie die Engerser Björn Kremer und Armando Grau.
Foto: Jörg Niebergall

Und die Koblenzer denken nicht daran, sich diese Chance entgehen zu lassen, wie der Sportliche Leiter Christian Noll bestätigte: "Wir haben am Donnerstag mit dem Vorstand des Gesamtvereins gemeinsam beschlossen, uns für die Oberliga zu bewerben." Ob die Engerser ebenfalls bis zum Stichtag am kommenden Dienstag ihre Oberliga-Bewerbung einreichen, entscheidet sich am heutigen Samstagvormittag bei einer Vorstandssitzung.

"Mit ist es egal, in welcher Liga wir spielen, solange die Jungs das tun, was ich sage", hielt der Rot-Weiß-Trainer Fatih Cift inmitten der überschäumenden Begeisterung von Spielern und Fans den Ball flach. "Wir wissen natürlich, dass wir für die Oberliga noch ein paar andere Kaliber holen müssen."

Seine Mannschaft bewies gegen einen hoch motivierten Gegner wieder einmal langen Atem. 80 Minuten lang fanden die Koblenzer gegen die konzertierten und zweikampfstarken Engerser kaum eine Lücke und lagen seit der 41. Minute sogar im Rückstand. Da hatte FVE-Verteidiger Dennis Lücker eine Ecke des starken Sanel Rahic am kurzen Pfosten mit der Fußspitze über die Torlinie verlängert.

Cift reagierte, nahm seinen besten Torschützen Hendrik Hillen vom Platz und brachte zwei neue Offensivkräfte. Doch die Engerser blieben im Spiel, ließen sich nicht zu tief hinten reindrängen und hatten sogar die Chance zum 2:0, als Giovani Lubakis Kopfball nach Christopher Freisbergs Flanke nur am Pfosten landete (76.).

Konzentrationsmängel bei den Gastgebern ermöglichten den Rot-Weißen die Chancen, auf die sie mit ihrem geduldigen Spiel gewartet hatten. Ein Foul zu viel, Emre Altin schlug den Freistoß scharf in den Strafraum, Thilo Kraemer hielt den Kopf hin, und plötzlich stand es 1:1 (81.). Das 100. Saisontor hätte den Gästen, die im 24. Punktspiel hintereinander ungeschlagen blieben, bereits zum Aufstieg gereicht. Doch sie setzten noch einen drauf. Die Engerser standen schlecht bei Krämers Einwurf, Huseyin Karalalek hatte auf Linksaußen ebenso viel Freiraum wie der Torschütze Fabio Dahlem im Strafraum – 1:2 (89.).

"Wir wussten, dass das 1:0 nicht reicht", ärgerte sich der FVE-Trainer Sascha Watzlawik, "dann haben wir nach dummen Fehlern sogar noch verloren. Das ist vielleicht das Quäntchen, das uns fehlt, um ganz oben zu stehen." Kollege Cift wunderte sich nicht über die späte Entscheidung: "Keine Mannschaft in dieser Liga ist körperlich so weit wie wir. Wir können hintenraus immer noch etwas bewegen." Eine offizielle Aufstiegsparty haben die Rot-Weißen zwar noch nicht geplant, doch auf der Hochzeitsfeier ihres Trainers am heutigen Samstag dürfte es wohl hoch hergehen.

FV Engers: Paucken – Freisberg, Lücker, Splettstößer, Merkler (62. Naric) – Rahic, Fiege – Grau (75. Kaiser), Kremer, Lubaki – Ramovic. TuS Rot-Weiß Koblenz: Oost – Schmidt, Lauer (46. Karalalek), Kraemer, Meinert (78. Grzobic) – Kaya, Altin, Pineker, Miles – Hillen (46. Dahlem), Kling.

Schiedsrichter: Mario Schmidt (Daun). – Zuschauer: 400. Tore: 1:0 Dennis Lücker (41.), 1:1 Thilo Kraemer (81.), 1:2 Fabio Dahlem (89.).

Von unserem Redakteur Stefan Kieffer

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