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    SG 99 Andernach geht mit Sieg in die Pause

    Mit dem 3:1 (1:1) beim SV Leiwen-Köwerich hat sich der Fußball-Rheinlandligist SG 99 Andernach nach sechs Spielen ohne Niederlage in die Winterpause verabschiedet. Spielerisch blieb bei der SG 99 vieles auf der Strecke. Das war aber auch gar nicht erst das Ansinnen auf dem Leiwener Hartplatz, der wegen der Unbespielbarkeit des Rasens herhalten musste. "Unser primäres Ziel war es zunächst, sicher zu stehen und mit langen Bällen für Gefahr zu sorgen. Das ist uns anfangs noch nicht so gelungen. Nachher waren aber dann immer wieder Lücken für uns da. Wir wussten, dass Leiwen hinten anfällig ist", sagte der Andernacher Trainer Franz Kowalski in seiner Analyse.

    Zum Jahresabschluss gab es für die Spieler der SG 99 Andernach noch mal Grund zum Jubeln. Mit dem Sieg beim SV Leiwen-Köwerich gehen die Bäckerjungen entspannt in die Pause.  Foto: Andreas Walz
    Zum Jahresabschluss gab es für die Spieler der SG 99 Andernach noch mal Grund zum Jubeln. Mit dem Sieg beim SV Leiwen-Köwerich gehen die Bäckerjungen entspannt in die Pause.
    Foto: Andreas Walz

    Der erste offensive Moment gehörte zwar den Gästen - nach einer Ecke von Daniel Kossmann wurde der Schuss von Kadir Begen in der fünften Minute auf der Torlinie geklärt -, danach konnte sich Leiwen-Köwerich gegen zu passive Andernacher aber immer mehr in Szene setzen und wusste auch fußballerische Momente mit einzubringen. Das 1:0 entsprang einer Linksflanke von Lukas Bollig, damit war die Fünferkette der SG 99 ausgehebelt. Am langen Pfosten lauerte Frank Chalve und drückte den Ball aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie (10.). Zwei Minuten später konnten sich die in dieser Phase indisponierten Bäckerjungenstädter bei Verteidiger Philipp Schmitz bedanken, der im letzten Moment vor dem durchgelaufenen Heiko Schmitt klärte.

    Über weite Strecken der ersten Hälfte waren die Gäste nur über Standards gefährlich, wie etwa in der 14. und 23. Minute. Jan Hawel scheiterte jeweils nach präziser Ecke von Kim Kossmann per Kopf. Auf der Gegenseite parierte Steffen Weber den Weitschuss von Leiwens Angreifer Daniel Alsina-Fonts souverän (29.). Der etatmäßige A-Junioren-Torwart war in die Mannschaft aufgerückt, weil sich Lukas Weis im vorangegangenen Heimspiel gegen die SG Kyllburg (2:2) einen Knorpelschaden im Finger zugezogen hatte. Bezeichnend für die erste Hälfte aus Sicht der SG 99 Andernach: Auch der Ausgleichstreffer fiel nach einer Standardsituation. Nach einem langen Schmitz-Einwurf wurde der Ball auf Daniel Kossmann verlängert. Aus sechs Metern halblinker Position hämmerte er das Spielgerät zum 1:1 unter die Latte (34.).

    In der zweiten Hälfte machten die Hausherren zwar zunächst Druck, die ersten beiden guten Gelegenheiten verzeichneten aber die Gäste. Nach einer Kombination über Kim und Daniel Kossmann scheiterte Georg Egorov am mit den Fingerspitzen klärenden Leiwener Torwart Sebastian Dahm (48.). Im Eins-gegen-Eins mit dem Schlussmann der Moselaner traf Hawel nach gut einer Stunde nur den Innenpfosten.

    Auf der Gegenseite verfehlte Alsina-Fonts knapp das Ziel (61.). Dann ging alles ganz schnell: Den genialen Pass in die Tiefe von Kim Kossmann nahm dessen Cousin Daniel auf und vollendete abgeklärt zum 2:1 (74.). Wenig später schloss Sturmtank Hawel in unnachahmlicher Manier ein Laufduell mit Sven Eckes erfolgreich ab und markierte so seinen 13. Saisontreffer (75.). Die Ampelkarte gegen Tobias Nix (83.) konnte der SG 99 nichts mehr anhaben - auch, weil der trotz seiner erst 17 Jahre souverän wirkende Keeper Weber einen Freistoß von Chalve parierte (84.). "Wir hatten die Chance zum 2:0, Mitte der zweiten Hälfte hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können. Am Ende hatten wir dann aber nicht mehr so viel zuzusetzen", meinte Leiwens Spielertrainer Timo Toppmöller.

    SG 99 Andernach: Weber - Unruh, Philipp Schmitz, Begen, Nix, Egorov (69. Hilt) - Daniel Kossmann, Külahcioglu (81. Urbatzka), Neunheuser - Kim Kossmann (76. Patrick Schmitz), Hawel.

    Von unserem Mitarbeiter

    Andreas Arens

    SG 99 Andernach
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