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    Bad Breisig

    Abwarte-Taktik bringt der SG 99 drei Punkte

    Das wenig erbauliche Derby in der Fußball-Rheinlandliga zwischen der SG Bad Breisig und der SG 99 Andernach hat immerhin zwei wichtige Erkenntnisse gebracht: Mit dem 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg hat sich der Aufsteiger aus der Bäckerjungenstadt den Klassenverbleib gesichert, während die Gastgeber wohl oder übel mit den Planungen für die Bezirksliga beginnen müssen. Dabei hätten die Bad Breisiger doch mit einem Heimerfolg erstmals nach langer Zeit die Rote Laterne abgeben und an TuS Schweich weiterreichen können.

    Der Anfang vom Ende für die SG Bad Breisig: Der Andernacher Jan Hawel (Nummer 9) erzielt das 1:0 für die SG 99 und leitet damit die 0:2-Niederlage der Gastgeber ein. Foto: Vollrath
    Der Anfang vom Ende für die SG Bad Breisig: Der Andernacher Jan Hawel (Nummer 9) erzielt das 1:0 für die SG 99 und leitet damit die 0:2-Niederlage der Gastgeber ein.
    Foto: Vollrath

    Dass der Sieg vor rund 100 Zuschauern im Rheintalstadion möglich und letztlich auch verdient gewesen wäre, hat nicht nur Bad Breisigs Trainer Ilkay Keskin so gesehen: "Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit zu unseren Gunsten entscheiden müssen. Die Chancen waren da, aber wir waren in manchen Situationen nicht clever genug, die Sache zu Ende zu spielen. Dann sind wir böse bestraft worden und haben Andernach den Sieg zu leicht gemacht."

    Überaus zufrieden war SG 99-Trainer Franz Kowalski mit seiner Mannschaft: "Wir haben gewusst, dass Bad Breisig unbedingt gewinnen musste, und daher abwartend reagiert. Die Abwehr hat das gut gemacht und in der Drangphase der Platzherren keinen Gegentreffer zugelassen." Dass Bad Breisigs Spielweise den Gästen in die Karten spielte, zeigte sich nach einer knappen Stunde. Außenverteidiger Alexander Unruh machte seinem Namen alle Ehre, fasste sich ein Herz und sorgte mit einem Distanzschuss aus halbrechter Position für einen Hallo-wach-Effekt.

    In der 63. Minute fiel dann wie aus heiterem Himmel die Andernacher Führung. Von rechts wurde der Ball in den Strafraum gespielt, vier Bad Breisiger konnten sich nicht darauf einigen, wer ihn denn nun aus der Gefahrenzone befördern sollte. Jan Hawel als lachender Fünfter bugsierte den Ball an Torwart Erdem Kahraman vorbei ins Netz.

    Das 2:0 lag kurz danach in der Luft, als Hakan Külahcioglu wiederum auf der rechten Seite völlig frei aufs Tor zulief, dann aber anstelle des Torschusses den Querpass zu Hawel wählte, dem der Doppelpack verwehrt blieb.

    Kowalski hatte aber doch noch Grund, sich über die Effizienz seiner Mannschaft zu freuen. Auch darüber, dass sein Rezept zum wiederholten Mal aufgegangen ist: abwarten, den Gegner kommen lassen und dann die Chancen zum Kontern nutzen. "Wir haben zweimal aufs Tor geschossen und zweimal getroffen. Was nützt uns die Schönspielerei wie bei der 1:2-Hinspielniederlage? Für uns zählt nur das Ergebnis. So lange wir die Spiele so gewinnen, soll uns diese Art der Taktik recht sein." Den Deckel drauf machte der vorher eingewechselte Jan Kölzer (90.). Erst scheiterte Alexi Weidenbach noch an Torwart Kahraman, dann aber war Kölzer mit dem Kopf zur Stelle - und es hieß 0:2.

    Den Gastgebern kann man nicht den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben, um sich mit einem weiteren Heimsieg die minimalen Chancen auf den Ligaverbleib zu erhalten. Sie waren über die gesamte Spielzeit hinweg überlegen, der eigene Torwart brauchte in der ersten Stunde kaum einzugreifen. Wenn die Gäste mal die Mittellinie überschritten, wurden sie energisch daran gestört, in Tornähe zu gelangen.

    Vorwerfen muss man den Hausherren allerdings, dass sie sträflich ihre Einschussgelegenheiten vergeigten. Die größten Chancen besaßen Fatih Sözen (20.), dessen Schuss aus nächster Entfernung von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt wurde, Alban Bardiqi (38.), dessen scharfern Schuss aus 25 Metern Torwart Niklas Nett gerade noch zur Ecke abwehrte, und Alper Tuna Dogan (45.), der freistehend per Kopf das Ziel verfehlte. Ansonsten gab es noch eine Vielzahl von krampfhaften Versuchen, aus der Distanz die Lücke zu finden. Vor allem die Brüder Sözen übertrieben diese Form des vorzeitigen Abschlusses, der die Gegenspieler zunehmend weniger beunruhigte. Die letzte hochkarätige Chance hatte Florian Lückenbach, der wieder von Anfang an mitwirken konnte. Er wurde im Torraum aber noch vom Ball getrennt. Hans-Josef Schneider

    SG 99 Andernach
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