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    Fernthal

    SG DJK Neustadt-Fernthal nutzt die Routine zum knappen Heimsieg gegen den VfL Oberbieber

    Die Neuauflage des Fußball-Kreispokal-Endspiels zwischen der SG DJK Neustadt-Fernthal und dem VfL Oberbieber hatte am ersten Spieltag der neuen Saison in der Kreisliga A Westerwald/Wied den gleichen Sieger wie vor einigen Monaten. Der Gastgeber gewann, wenn auch ein wenig glücklich, mit 3:2 (1:0) und brachte damit die ersten drei Punkte auf sein Konto.

    Simon Kick (links) erzielte das Siegtor für die SG DJK Neustadt-Fernthal im Heimspiel gegen den VfL Oberbieber zum Saisonauftakt. Oberbiebers Torwart Simon Breithausen hat keine Abwehrchance.  Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz
    Simon Kick (links) erzielte das Siegtor für die SG DJK Neustadt-Fernthal im Heimspiel gegen den VfL Oberbieber zum Saisonauftakt. Oberbiebers Torwart Simon Breithausen hat keine Abwehrchance.
    Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

    So kann es weitergehen. Attraktiv, spannend und jederzeit anständig. Ein wenig mehr Zuschauer braucht es allerdings noch, damit da auch die entsprechende Stimmung aufkommt. Aber in Fernthal war Kirmes, der ein oder andere Fan hatte offensichtlich an diesem Sonntagnachmittag andere Prioritäten gesetzt.

    Die, die gekommen waren, bereuten es nicht. Die Einheimischen hatten schon nach fünf Minuten allen Grund zur Freude. Ein weiter Freistoß aus der eigenen Spielhälfte, von René Anhäuser in den Strafraum der Aubachtaler gezogen, lag plötzlich im Netz. Unglücksrabe Simon Breithausen im Tor wollte den Ball locker abfangen, aber er rutschte aus und musste, auf dem Hosenboden sitzend, der Kugel auf ihrem Weg ins Tor nachschauen.

    Kurzzeitig machte sich nun Verwirrung beim VfL breit. Neustadt spielte seine Routine aus. Nach knapp 20 Minuten hatte das blutjunge Oberbieberer Team sich wieder gefangen. Der unermüdliche Thierno Rothhämmel erkämpfte sich den Ball, legte für David Brathuhn auf, doch dessen Schuss hatte zu wenig Wucht. Wenig später hatte Arden Marazyan Pech, dessen Freistoß vom linken Tordreieck ins Aus rutschte. Schnörkellos befreiten sich die Gastgeber. Nach einer Kombination über Lukas Mehrens scheiterte Markus Wohlfahrt am diesmal wachsamen VfL- Keeper (34.).

    Der sicher leitende Schiedsrichter Nils Schneider hatte gerade zur zweiten Hälftet angepfiffen, da schien die Begegnung zu Gunsten der DJK schon entschieden. Die Defensive der Gelb-Schwarzen machte es der Heimelf etwas zu einfach. Kevin Schumacher konnte ungestört flanken, Hendrik Holl hatte am Elfmeterpunkt keine Mühe: 2:0. Ein paar Minuten später gab es eine ähnliche Situation, doch diesmal verstolperte Wohlfahrt die Hereingabe.

    Das wirkte aber wie ein Weckruf für die Mannschaft von Gästetrainer Hakan Karaman, die ihre spielerischen Qualitäten ein ums andere Mal unter Beweis stellten. Zwangsläufig kamen sie zu guten Chancen. Gerade hatte Ciaron Thurn den DJK-Torhüter Tobias Buslei zu einer Glanztat gezwungen, nutzte der eingewechselte Roschger Ahmet Muhamet die Vorarbeit von Rothhämmel zum verdienten Anschlusstreffer. Marazyan nach einem schönen Solo und noch mal Muhamet hatten den Ausgleich auf dem Fuß (68., 69.). Der fiel dann auch wenig später. Einen Diagonalpass sahen alle schon hinter der Torauslinie. Nicht so Brathuhn, der rannte hinter dem Ball her, bekam und versenkte ihn mit einem Kunstschuss ins lange Eck.

    Jetzt wollte der VfL mehr, aber etwas zu viel. Der eine Punkt genügte ihnen nicht. „Das war irgendwie unser Glück“, meinte später der DJK-Trainer Sascha Weißenfels. Seine erfahrene Mannschaft konterte mit Bravour. Simon Kick, ein und später wieder ausgewechselt, wurde zum „Mann des Tages“ und schloss seine Freiheiten eiskalt ab.

    „Wir sind über einen großen Teil der Partie ruhig geblieben, das hat den Ausschlag gegeben“, kommentierte Weißenfels den ersten Sieg im ersten Spiel der neuen Saison. Der Gästecoach Hakan Karaman zeigte sich trotz der Auftaktniederlage seines Teams mit der engagierten Leistung seiner Jungs zufrieden: „Wir haben den Gegner müde genug gespielt, Möglichkeiten zum Erfolg aber leider liegen gelassen.“

    SG DJK Neustadt: Buslei – Jan-Peter Weber, René Anhäuser, Marius Anhäuser, Schumacher – Feldheiser, Hardt – Holl (80. Simon Kick, 90. Raphael Weber), Ley, Mehrens – Wohlfahrt (88. Jan Anhäuser)

    VfL Oberbieber: Breithausen – Gessler, Regehr, Comez – Kayikci (82. Teske), Marazyan – Hild, Rothhämmel, Brathuhn, Thurn, Hoti (46. Ahmet Muhamet).

    Schiedsrichter: Nils Schneider (Altenkirchen). – Zuschauer: 100.

    Tore: 1:0 René Anhäuser (5.), 2:0 Hendrik Holl (48.), 2:1 Roschger Ahmet Muhamet (60.), 2:2 David Brathuhn (73.), 3:2 Simon Kick (83.).

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    SG DJK Neustadt-Fernthal - VfL Oberbieber 3:2 (1:0)

    SG DJK Neustadt: Buslei – Jan-Peter Weber, René Anhäuser, Marius Anhäuser, Schumacher – Feldheiser, Hardt – Holl (80. Simon Kick, 90. Raphael Weber), Ley, Mehrens – Wohlfahrt (88. Jan Anhäuser)

    VfL Oberbieber: Breithausen – Gessler, Regehr, Comez – Kayikci (82. Teske), Marazyan – Hild, Rothhämmel, Brathuhn, Thurn, Hoti (46. Ahmet Muhamet).

    Schiedsrichter: Nils Schneider (Altenkirchen). – Zuschauer: 100.

    Tore: 1:0 René Anhäuser (5.), 2:0 Hendrik Holl (48.), 2:1 Roschger Ahmet Muhamet (60.), 2:2 David Brathuhn (73.), 3:2 Simon Kick (83.).

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