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Oberbieber

Nachbarn können mit 1:1 leben

Die Partie zwischen dem VfL Oberbieber und dem SSV Heimbach-Weis hatte alles, was ein gutes Derby braucht: Strittige Szenen, hitzige Diskussionen und viel Einsatz sowohl auf als auch neben dem Platz. Nur einen Sieger gab es beim Spiel des Tages in der Kreisliga A Westerwald/Wied nicht, das Spiel endete 1:1 (1:1).

Unentschieden, so wie der Ausgang dieses Kopfballduells zwischen dem VfL Oberbieber (ganz in Schwarz) und dem SSV Heimbach-Weis (weiße Trikots) es vermuten lässt, endete das Derby der beiden Neuwieder Stadtteilvereine. Beide Mannschaften sprangen quasi gleich hoch.  Foto: Andreas Walz
Unentschieden, so wie der Ausgang dieses Kopfballduells zwischen dem VfL Oberbieber (ganz in Schwarz) und dem SSV Heimbach-Weis (weiße Trikots) es vermuten lässt, endete das Derby der beiden Neuwieder Stadtteilvereine. Beide Mannschaften sprangen quasi gleich hoch.
Foto: Andreas Walz

Auf dem Kunstrasenplatz in Oberbieber ging es von Beginn an zur Sache. Erst zwei Minuten waren gespielt, als die Gäste bereits in Führung gingen. Nach einem Freistoß aus rund 20 Metern Torentfernung, den der SSV-Standardspezialist Christoph Eul gekonnt vors Tor gebracht hatte, war Ingo Kirst zur Stelle und sorgte mit seinem Treffer für Jubel bei den zahlreichen Heimbacher Fans.

Doch es sollte nicht lange dauern, bis die Stimmung umschlug. Den Elfmeterpfiff, der in der zehnten Minute für den VfL Oberbieber ertönte, hielt naturgemäß nur das heimische Publikum für gerechtfertigt. Zugegeben, nach einer kurzen Unachtsamkeit der gesamten Heimbacher Hintermannschaft blieb dem SSV-Verteidiger Philipp Strüder nichts anderes übrig, als seinen bis in den Strafraum vorgerückten Kontrahenten auf unfaire Art und Weise zu stoppen. Entsprechend gab es für Schiedsrichter Jörg Langenhuysen keine andere Möglichkeit, als auf den Strafstoßpunkt zu zeigen. Evgeni Rib verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1.

Es folgte eine wenig ereignisreiche erste Hälfte, in der die Gäste aus Heimbach zwar mehr investierten, ihre Gelegenheiten aber nicht konsequent genug nutzten. Kurz vor der Pause meldete sich der VfL Oberbieber mit einem Lattentreffer von Stürmer Rib zurück – ein Warnschuss, der gleichzeitig einen Vorgeschmack auf die zweite Hälfte gab, in der die Heimmannschaft das Spiel klar dominierte.

Der VfL hatte zahlreiche gute Torchancen. In der 69. Minute setzte sich etwa der eingewechselte Arden Marazyan bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball flach vors Tor, wo Philipp Strüber gerade noch zur Ecke klären konnte. Und auch Rafet Alimi (74.) und David Brathuhn (75.) gelang es nicht, den Führungstreffer zu erzwingen. So blieb es beim Unentschieden, mit dem am Spielende alle Beteiligten irgendwie (un)zufrieden waren.

Während das Publikum noch hitzig über die eine oder andere strittige Szene diskutierte, waren sich die Trainer einig, mit der Punkteteilung „gut leben“ zu können. SSV-Coach Carsten Keuler hatte mit Krankheitsfällen im Team zu kämpfen und musste deshalb improvisieren. Dass Marc Sendker, eigentlich Verteidiger, sich bereit erklärte, im Derby ausnahmsweise als Stürmer auf den Platz zu gehen, rechnete der Trainer ihm hoch an. Seine Mannschaft lobte Keuler für Aufopferungsbereitschaft und Kampfgeist: „Heute ist jeder an seine Grenzen gegangen. Trotz der hohen Qualität des Gegners haben wir nach dem Elfmeter sehr gut verteidigt.“

Hakan Karaman war ebenfalls „sehr zufrieden“, weniger mit dem Ergebnis als mehr mit der Reaktion seiner jungen Mannschaft auf den Rückstand. „Die Leistung beruhigt mich“, gab der Trainer zu Protokoll und betonte: „Wir hätten gewinnen können, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt.

VfL Oberbieber: Breithausen – Comez, Gessler, Regehr, Klare (71. Marazyan) – Brathuhn, Teske (71. Müller) – Alimi, Rib, Hild (71. Kayikci) – Thurn.

SSV Heimbach-Weis: Pöttgen – Dott, Endres, Kirst, Strüder – Reddmann, Wilke, Eul – Pfleger (82. May), Deutsch – Sendker.

Schiedsrichter: Jörg Langenhuysen (Neuhäusel). – Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Ingo Kirst (2.), 1:1 Evgeni Rib (10., Foulelfmeter).

Von unserer Mitarbeiterin Ronja Kieffer

VfL Oberbieber - SSV Heimbach-Weis 1:1 (1:1)

VfL Oberbieber: Breithausen – Comez, Gessler, Regehr, Klare (71. Marazyan) – Brathuhn, Teske (71. Müller) – Alimi, Rib, Hild (71. Kayikci) – Thurn.

SSV Heimbach-Weis: Pöttgen – Dott, Endres, Kirst, Strüder – Reddmann, Wilke, Eul – Pfleger (82. May), Deutsch – Sendker.

Schiedsrichter: Jörg Langenhuysen (Neuhäusel).

Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Ingo Kirst (2.), 1:1 Evgeni Rib (10., Foulelfmeter).

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