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    Kreisliga A: Rote Asche statt grüner Tisch – Hannig rennt die Zeit davon

    So richtig drüber sprechen möchten eigentlich beide Trainer nicht - über dieses Hinspiel Ende September zwischen der SG Dachsenhausen/Gemmerich und der SG Nievern II. Die Gastgeber siegten damals mit 8:1, verloren die Partie aber am Grünen Tisch. Dachsenhausen hatte einen A-Jugendlichen eingesetzt, der zuvor bereits eine Stunde in der zweiten Mannschaft gespielt hatte. "Ich denke, da ist noch eine Rechnung offen", sagt Pierre Gitzen mit Blick auf das Rückspiel. Diesmal treffen sich beide Teams auf dem Hartplatz in Nievern, Spielbeginn in diesem Duell der Kreisliga A ist am Sonntag um 14.30 Uhr.

    Niklas Held (rechts, hier im Duell mit Singhofens Marcel Crecelius) will mit seinem VfL Altendiez das brisante Derby gegen die SG Birlenbach/Balduinstein für sich entscheiden.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Niklas Held (rechts, hier im Duell mit Singhofens Marcel Crecelius) will mit seinem VfL Altendiez das brisante Derby gegen die SG Birlenbach/Balduinstein für sich entscheiden.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    "Wir können am wenigsten etwas für die Wertung von damals", sagt Nieverns Trainer Swen Hannig. "Wir haben auch nicht den Fehler bemerkt oder reklamiert. So etwas kann passieren, belassen wir es dabei." Dachsenhausen hatte den A-Jugendlichen beim Stand von 8:1 eingesetzt - die Partie war also längst entschieden. "Das war ärgerlich und Unwissenheit", sagt SG-Trainer Pierre Gitzen. "Mit den Punkten würden wir heute in der Tabelle zwei Plätze besser stehen. Gut, dass wir dadurch nicht im direkten Abstiegskampf stecken."

    In dem steckt Nieverns Reserve trotz der geschenkten drei Punkte - weil man zudem nur noch einen weiteren Sieg einfahren konnte (6:2 gegen Bornich). Bei vier Unentschieden kommt man so auf zehn Punkte und liegt damit fünf Zähler hinter Holzhausen und dem rettenden Ufer auf dem einzigen Abstiegsplatz. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sportlich die Klasse zu halten. Aber natürlich rennt uns langsam die Zeit davon. Und natürlich ist im Umfeld auch die Situation der ersten Mannschaft ein Thema." Nieverns erste Welle steckt in der Bezirksliga in der Gefahrenzone - bei einem Abstieg müsste die Reserve ohnehin den Gang in die B-Klasse antreten.

    Doch auch das Ziel, sportlich die Klasse zu halten, entwickelt sich langsam zur Herkulesaufgabe. In den vier Spielen seit Ende der Winterpause gab es erst einen Punkt (2:2 in Holzhausen), dafür aber schon drei verschiedene Torhüter im SG-Gehäuse. "Das ist natürlich ein Problem", sagt Hannig. "Das sorgt sicherlich für Unruhe in der Defensive." In Dahlheim in der Vorwoche stand mit Timo Braun ein Feldspieler im Kasten, Nievern kassierte acht Gegentore. "Dahlheim war aber auch richtig stark. Und meine Mannschaft hat dennoch sehr gut gekämpft, auch wenn das bei dem Ergebnis gar nicht so klingt. Aber wir hatten zehn Stammkräfte zu ersetzen, was natürlich nicht möglich ist. Einige spielen in der Ersten, die natürlich auch Vorrang hat, andere sind verletzt, krank, müssen arbeiten, haben mit der Schule oder dem Studium zu tun. Dennoch Respekt an meine Jungs, die im Training zahlreich da sind und auch gut mitziehen. Aber es wird schwer, unter diesen Umständen die Klasse zu halten."

    Dachsenhausen kommt hingegen mit dem Schwung des 6:3-Erfolges gegen Holzhausen an die Lahnbrücke. Erfreulich für Trainer Gitzen: sechs Tore, sechs verschiedene Torschützen. Wenngleich: "Es zeigt auch, dass uns vorne so ein richtiger Knipser fehlt." Aktuell käme da wohl nur Florian Becker in Frage, der in der Vorwoche zwei Mal innerhalb von nur zwei Minuten traf - das zweite Mal allerdings ins eigene Tor.

    "Die Punkte haben uns sicherlich gut getan", sagt Gitzen, dessen Team aktuell auf Platz neun steht, in der gesamten Saison aber auch noch nie besser platziert war. "Der Tabellenplatz geht in Ordnung. Auch wir sind personell angeschlagen, aber die Jungs beißen auf die Zähne." In Nievern will seine Mannschaft nun die verlorenen Punkte aus dem Hinspiel einkassieren. "Ich denke, die offene Rechnung gilt für beide Seiten, denn auch Nievern wird sich anders präsentieren wollen als noch beim 1:8 - egal, wie es dann gewertet wurde. Sie werden auf dem kleinen Hartplatz die Grundtugenden des Fußballs an den Tag legen. Wir werden versuchen müssen, zu unserem Spiel zu finden. Dann können wir dort auch drei Punkte entführen."

    Tom Neumann

    Der Blick auf die anderen Plätze

    VfL Altendiez - SG Birlenbach/Balduinstein (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:4): Die Zuschauer am Lahnblick dürfen sich auf ein packendes Derby freuen, die Nachbarn werden keine Geschenke füreinander haben. Beide Mannschaften können ohne Druck aufspielen. Während der VfL die Runde noch auf einem knapp einstelligen Rang abschließen will, liegt für die Kombinierten noch der dritte Platz in Reichweite.

    TuS Burgschwalbach - SG Bornich/Bogel/Reitzenhain (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:4): Während sich die TuS genau in der Mitte der Rangliste etabliert hat, müssen die Kombinierten noch immer den Blick nach hinten richten. Auswärts haben sie bis dato erst einen mickrigen Zähler gelandet. Das soll sich am Märchenwald ändern.

    SG Miehlen/Nastätten - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:1): Die Gäste vom Rhein stehen im Ehrlich beim Duell der letztjährigen Bezirksligisten vor einer hohen Hürde. Sollte dort jedoch ein Dreier gelingen, wäre dies ein Meilenstein in Richtung direkter Wiederaufstieg.

    TuS Nassau - SG Dahlheim/Prath (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 2:4): Mit 20 Zählern können die Nassoven die Planungen für die kommende Runde intensivieren. Nach dem 0:4 in Birlenbach wird Gerd Borns Team alles daran setzen, vor eigenem Publikum besser auszusehen. SG-Trainer Norbert Klein peilt bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte den elften Saisondreier mit seinen Vereinigten an.

    TuS Holzhausen - FSV Welterod (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:1): Der seit Wochen von gravierenden Verletzungssorgen geplagte TuS ist zwar zu Hause nach wie vor sieglos, doch der Gast aus der Vogtei hat auswärts bisher lediglich vier Pünktchen gelandet und will seine Bilanz an der Bäderstraße aufbessern.

    VfL Bad Ems - TuS Singhofen (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 7:1): Nicht noch einmal werden sich die Singhofener so vorführen lassen wie im ersten Vergleich. Dennoch ist der VfL im Vergleich der treffsichersten Teams der Klasse favorisiert. stn

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