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    Kreisliga A: Altendiezer visieren unter Moos oberes Tabellendrittel an

    Während die SG Miehlen derzeit mit der eigenen Torgefahr hadert, hat Altendiez unter der Woche mit einem Sechserpack eine offensive Duftmarke gesetzt. Der VfL geht daher auch leicht favorisiert in das Heimspiel in der Kreisliga A gegen die Kombinierten aus Miehlen und Nastätten. Die Partie auf dem Rasenplatz am Altendiezer Lahnblick beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr.

    Im Vorjahr knipste Paul Merk 17 Mal für seinen VfL Altendiez, heuer hat der 21-jährige Angreifer bereits dreimal die gegnerischen Keeper überwunden und will auch gegen Miehlen einnetzen.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Im Vorjahr knipste Paul Merk 17 Mal für seinen VfL Altendiez, heuer hat der 21-jährige Angreifer bereits dreimal die gegnerischen Keeper überwunden und will auch gegen Miehlen einnetzen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    „Uns fehlt derzeit die Durchschlagkraft“, sagt Miehlens Trainer Rüdiger Graden, der seinerseits sowohl beim 0:1 am Mittwochabend gegen TuS Katzenelnbogen-Klingelbach als auch beim Auswärtsspiel am Wochenende krankheitsbedingt fehlen wird. Die Niederlage gegen die Flecker war das zweite Spiel in Folge ohne eigenen Torerfolg nach dem 0:0 in Niederneisen. „Wir bekommen einfach zu wenig Torchancen. In Niederneisen war ich froh, dass wir am Ende immerhin den Punkt mitnehmen. Hinten stehen wir relativ gut, aber natürlich lässt sich da auch nicht in jedem Spiel immer alles verhindern.“ Am Mittwochabend gegen Katzenelnbogen führte ein Eckball in der Schlussphase zum entscheidenden Gegentreffer.

    „Natürlich macht sich in manchen Situationen dann auch bemerkbar, dass unsere Mannschaft noch relativ jung ist“, unterstreicht Graden, dessen Team aktuell mit acht Punkten auf der Habenseite auf dem neunten Tabellenplatz steht. „Die Liga wirkt bisher recht ausgeglichen, selbst Nievern scheint nicht einfach so durchzumarschieren“, sagt Graden. „Das ist ähnlich wie in der Vorsaison. Ich denke, bis zur Winterpause wird das Feld recht eng zusammenbleiben. Die Mannschaften haben sich taktisch aus meiner Sicht deutlich verbessert, wenngleich im Gegenzug dann manchmal das spielerische Element auf der Strecke bleibt. Viele Begegnungen sind vom Kampf und der körperlichen Präsenz geprägt.“

    Das Spiel in Altendiez dürfte da keine Ausnahme werden. „Auch dort erwarte ich ein kampfbetontes Spiel“, sagt Miehlens Trainer. „Ich denke, dass Altendiez am Ende der Saison im oberen Drittel stehen wird. Für Sonntag erwarte ich eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe.“

    Das obere Tabellendrittel ist in der Tat das „offizielle“ Saisonziel des VfL. Und das „inoffizielle“? „Wir haben intern schon darüber gesprochen, wo wir uns am Ende der Saison sehen. Aber das werden wir nicht nach außen tragen“, sagt Bernd Moos, der bei den „Bimbes-Kickern“ im Sommer die Verantwortung für die erste Mannschaft übernommen hat. „Für mich und auch für die Mannschaft war vieles neu. Aber wir haben schon in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet. Und nach den ersten fünf Saisonspielen bin ich sehr zufrieden.“

    Nach zwei Siegen gegen TuS Nassau und SV Diez-Freiendiez (jeweils 2:1) und einem Unentschieden in Dahlheim (4:4) gab es bisher nur gegen den aktuellen Rangzweiten TuS Holzhausen (1:3) eine Niederlage. „Wir spielen eine sehr gute erste Halbzeit und gehen in Führung, kassieren dann aber den Ausgleich kurz vor der Pause und spielen nach dem Wechsel unsere schwächste Halbzeit der Saison“, analysiert Moos, der jedoch schon unter der Woche beim deutlichen 6:0-Erfolg gegen Eppenrod wieder Grund zum Jubeln hatte. „Die haben uns in der ersten Halbzeit schon Probleme bereitet, auch wenn es da schon 2:0 für uns stand. Aber wir waren in dieser Partie sehr effizient im Vergleich zu den Spielen davor, in denen wir viele Chancen liegen gelassen haben. Der Sieg war verdient, ist aber vielleicht auch ein bisschen zu hoch ausgefallen.“

    Der Kantersieg gibt dem Tabellensechsten (10 Punkte) dennoch Schwung für das Heimspiel gegen die Mühlbachtaler, wenngleich Moos warnt: „Miehlen kannst du nur schwer einschätzen. Sie können an einem guten Tag jedem Team in der A-Klasse Probleme bereiten. An anderen Tagen kann es aber auch genau andersherum laufen. Sicherlich fehlt dem Team noch ein wenig die Konstanz. Aber wir müssen ohnehin unsere Leistung abrufen und wollen an das gute Ergebnis aus dem Eppenrod-Spiel anknüpfen.“

    Der Blick auf die anderen Plätze

    TuS Gückingen - TuS Nassau (So., 14.30 Uhr): Die erfolgreiche Aufholjagd in Niederneisen, als die Schwarz-Gelben nach einem 1:3-Rückstand noch punkteten, soll für die Döblitz-Elf als Startschuss zur Aufholjagd taugen. Die Nassoven haben zwar erst einen Zähler auf ihrem Konto, doch sie kommen garantiert nicht als freiwilliger Punktelieferant an den Königstein.

    SG Arzbach/Kemmenau - SV Diez-Freiendiez (So., 14.30 Uhr): Die SG hat am Mittwochabend die Aufgabe auf dem einst so heißen Pflaster in Birlenbach souverän gemeistert und ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga gefestigt. Das Team des Trainerduos Neithöfer/Kluger will den Trend auch gegen die zuletzt mit 5:3 in Welterod siegreichen Diezer fortsetzen und an der Burgwiese ungeschlagen bleiben. Der Außenseiter von der Lahn unterlag der SG zuletzt fünfmal hintereinander, das halbe Dutzend soll auf jeden Fall verhindert werden.

    TuS Katzenelnbogen/Klingelbach - TuS Niederneisen (So., 14.30 Uhr): Im Vorjahr nur knapp dem Abstieg entronnen, ein Vierteljahr später nach fünf Punktspielen noch ungeschlagen: Der TuS KK sorgt im Kreisoberhaus derzeit für reichlich Furore. Nachbar Niederneisen kann ebenfalls von einem befriedigenden Saisonstart sprechen und will den guten Eindruck auch auf dem künstlichen Geläuf am Hellenhahn bestätigen.

    FSV Welterod - TuS Holzhausen (So., 14.30 Uhr): Eine vermeintlich komfortabel 3:0-Führung des FSV auf eigenem Platz ging zuletzt gegen Diez-Freiendiez binnen einer halben Stunde flöten. Ob dies zu sportlichen Nachwirkungen führt, wird sich gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten von der Bäderstraße schon zeigen. Der TuS hat bislang 14 von 18 möglichen Zählern einkassiert, Trainer Maximilian Minor hat aus einem Abstiegskandidaten eine schlagkräftige Elf geformt, der von Liga-Insidern ein Platz im oberen Tabellendrittel zugetraut wird.

    SV Braubach - SG Dahlheim/Prath (So., 14.30 Uhr): An der Marksburg stehen die Zeichen ebenso auf Etablierung in der A-Klasse wie bei den jungen Kombinierten von den Loreleyhöhen. Beim direkten Duell im Alten Gahnert bietet sich beiden Kontrahenten mit dem nächsten Dreier die Chance, den Platz in der oberen Tabellenhälfte zu untermauern und weiter an einem willkommenen Punktepolster für magerere Phasen in der langen Runde zu arbeiten. Der SVB kann mit einem Dreier die Hamm-Elf überholen. Gutes Omen ist dabei vielleicht, dass sich bei den jüngsten fünf torreichen Aufeinandertreffen mit insgesamt 36 Treffern jeweils die Gastgeber durchsetzten.

    TuS Singhofen - SV Eppenrod: Diese Begegnung wird am kommenden Mittwoch, 20. September, 19.30 Uhr, ausgetragen.

    SG Nievern/Fachbach - SG Birlenbach/Balduinstein: Diese Partie wird erst am Mittwoch, 25. Oktober, 20 Uhr, ausgetragen. stn

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