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    Holzhausens Coach Minor: 40 Zähler holen, dann weiter sehen – Nieverns Saricicek setzt auf Kampfgeist

    Wenn der Tabellenvierte auf den Spitzenreiter trifft, dann darf man getrost vom Spitzenspiel in der Kreisliga A sprechen. Der TuS Holzhausen empfängt am Sonntag die SG Nievern/Fachbach. Die Partie auf dem Rasenplatz an der Bäderstraße beginnt um 14.30 Uhr.

    Holzhausens Routinier Björn Struss will am Sonntagnachmittag mit seinem Team vor heimischem Publikum dem ungeschlagenen Primus aus Nievern und Fachbach ein Bein stellen.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Holzhausens Routinier Björn Struss will am Sonntagnachmittag mit seinem Team vor heimischem Publikum dem ungeschlagenen Primus aus Nievern und Fachbach ein Bein stellen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    17 Punkte auf dem Konto und nur 3 Zähler hinter dem Spitzenreiter: Mit einem Heimsieg könnten die Holzhausener nach Punkten gleichziehen mit dem Klassenprimus, der bisher jedoch auch ein Spiel weniger absolviert hat. Nach gutem Saisonstart ist den Gastgeber durchaus auch gegen Nievern ein Dreier zuzutrauen: „Wir sind mit der bisherigen Ausbeute absolut zufrieden“, sagt Trainer Maximilian Minor. „Die ersten Spiele waren schon wirklich gut, dann gab es die Dämpfer in Welterod und gegen Braubach.“

    Und die galt es in aller Ruhe aufzuarbeiten, um anschließend wieder in die Erfolgspur zu finden. „In Welterod kannst du verlieren, aber das Spiel gegen Braubach war enttäuschend für uns. Da war von Anfang an der Wurm drin. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, war plötzlich weg. Und dann haben wir irgendwann auch nicht mehr an den Erfolg geglaubt. Aber ich mache dem Team keinen Vorwurf, wir blicken nach vorne.“

    Mit dem 3:1-Sieg in der Vorwoche in Arzbach gab das Team die passende sportliche Antwort auf die beiden Niederlagen. Obendrein ist man auf dem besten Weg, „so schnell wie möglich die 40-Punkte-Marke zu knacken. Und dann schauen wir weiter“, sagt Minor. Jetzt aber gilt der Fokus erstmal dem nächsten Gegner. „Die Nieverner haben bisher die Erwartungen erfüllt und starke Ergebnisse gezeigt. Sie haben aber auch bis auf zwei Ausnahmen in jedem Spiel Gegentore kassiert. Sie sind also verwundbar. Wir müssen einen guten Tag erwischen und alle Spieler müssen ihren Job erledigen. Dann haben wir auch Zuhause eine Chance und müssen uns nicht verstecken.“ In der Vorsaison holte Holzhausen auf heimischem Platz ein 1:1, verlor die Partie an der Früchter Straße Nievern aber mit 2:8.

    „Wir stehen an der Tabellenspitze und sind noch ungeschlagen – von daher bin ich natürlich zufrieden“, sagt Nieverns Trainer Murat Saricicek. „Es gab aber auch zwei Spiele, in denen ich nicht so zufrieden war.“ Er spielt damit auf das 2:2 in Gückingen und das 4:4 gegen Arzbach an. „Da haben wir phasenweise sehr gut gespielt, aber phasenweise auch nicht. Diese Spiele haben uns gezeigt: Sind wir nicht über 90 Minuten konzentriert, dann werden uns die Gegner dafür bestrafen. Aber ich denke, es hat der Mannschaft gut getan, diese Erfahrung zu machen.“

    An der Spitzenposition in der Liga hat sich dadurch ohnehin nichts verändert: Seit neun Spieltagen steht die SG Nievern, die selbst erst acht Spiele absolviert hat, an der Tabellenspitze. Zu den zwei Unentschieden gesellen sich bisher sechs Siege bei einem Torverhältnis von 34:11. „Ich kann mit alledem sehr gut leben“ sagt Saricicek. „Solange wir die schwächeren Phasen wie zuletzt auch im Training derart gut aufarbeiten.“

    In Holzhausen erwartet der Trainer jetzt „das vermutlich schwerste Auswärtsspiel für uns. Der Platz ist tief, dort Fußball zu spielen wird schwer. Wir müssen über den Kampf und die Leidenschaft ins Spiel kommen und uns entsprechend vorbereiten. Wir fahren nicht dort hin, um ein gepflegtes Kurzpass-Spiel aufzuziehen. Es wird schwer, aber wir haben natürlich eine Chance auf den Sieg.“

    Der Blick auf die anderen Plätze

    VfL Altendiez – TuS Gückingen (Fr., 19.30 Uhr): Für reichlich Brisanz im Kirmesspiel ist gesorgt: Beide Teams gewannen ihre jüngsten drei Partien und können unter Flutlicht ihre aktuell gute Verfassung untermauern. Bei den jüngsten vier Vergleichen behielten die Kicker vom Königstein jeweils die Oberhand (5:1, 4:1, 5:4, 4:1). Unter der Regie von Bernd Moos soll sich das Derby-Blatt nun zugunsten des VfL wenden.

    SV Diez-Freiendiez – SG Birlenbach/Balduinstein (Fr., 19.30 Uhr): Der so schwach in die Runde gestartete Gast dürfte mit gestiegenem Selbstvertrauen an den Wirt kommen, nachdem die Partie gegen den FSV Welterod (3:2) auf den buchstäblich allerletzten Drücker doch noch umgebogen wurde und die Zähler dem eigenen Konto gutgeschrieben werden konnten. Nun bietet sich der Elf von Wladimir Stumpf und Stephan Weide sogar die Gelegenheit, mit dem SV nach Punkten gleichzuziehen und den Anschluss an die im Mittelfeld der Tabelle platzierten Kontrahenten zu schaffen. Dies wollen die Diezer vor eigenem Publikum unter allen Umständen vermeiden und nach zwei verlorenen Begegnungen mit elf Gegentreffern wieder die Trendwende einleiten.

    SV Eppenrod – SG Arzbach/Kemmenau (So., 14.30 Uhr): Der noch sieglose Aufsteiger nimmt gegen die unberechenbaren Kombinierten den nächsten Anlauf zum ersten Dreier im Kreisoberhaus. Zuletzt waren die Rot-Weißen in Liga und Pokal fünf Mal hintereinander auswärts zu Gang und dürften sich daher ganz besonders darauf freuen, endlich wieder im „Haselstadion“ dem Ball hinterherzulaufen. Die Arzbacher und Kemmenauer ihrerseits haben zuletzt dreimal hintereinander verloren und wollen in Eppenrod nicht erneut leer ausgehen, sonst muss sich die Elf des Trainerduos Neithöfer/Kluger erst einmal nach unten orientieren.

    TuS Niederneisen – FSV Welterod (So., 14.30 Uhr): Gelingt den Welterodern im Sportpark im vierten Anlauf das erste Erfolgserlebnis der Saison in der Fremde? Trainer Gordon Maus hätte jedenfalls nichts dagegen. Im Gegensatz zu seinem Kollegen Peter Kaiser, dem die Heimbilanz seiner Aufsteiger ebenso wenig gefallen dürfte wie die Anfälligkeit in der Defensive, die schon 28 Mal bezwungen wurde. Doch auch der FSV kassiert im Schnitt rund drei Gegentore pro Spiel, sodass auf die Zuschauer wohl alles andere als ein müdes 0:0 wartet.

    SG Dahlheim/Prath – TuS Nassau (So., 14.30 Uhr): SG-Trainer Lothar Hamm bleibt nach dem 2:1-Heimsieg am Mittwochabend gegen die SG Arzbach zurückhaltend und spricht von Punkten gegen den Abstieg. Und: „Die Nassauer sind wesentlich besser als es ihr Tabellenplatz aussagt.“ Bei den Nassoven wird Routinier Ismail Cimen als Nachfolger des zurückgetretenen Cengiz Balkaya seine Jungs besonders motivieren, um einen Einstand nach Maß zu feiern. Stefan Nink

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