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Rhein-Lahn

Hamms junge Dahlheimer Mannschaft ist gereift – SG erwartet Gückingen und will bestes Team im Mittelfeld bleiben

Tabellarisch gesehen ist es das Spitzenspiel in der Kreisliga A. Kurios nur: Im Prinzip geht es für beide Teams um nichts mehr. Denn der Meister steht schon fest und nach oben wollen die SG Dahlheim/Prath und der TuS Gückingen ohnehin nicht. Das Duell des Vierten gegen den Zweiten steigt am Montag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Dahlheim.

Nachdem im Vorjahr der Abstieg nur denkbar knapp abgewendet werden konnte, befindet sich Maximilian Heinrich mit seiner SG Dahlheim/Prath diesmal in ganz anderen Gefilden der Tabelle und will im Endspurt der Saison unbedingt Rang vier verteidigen.  Foto: Andreas Hergenhahn
Nachdem im Vorjahr der Abstieg nur denkbar knapp abgewendet werden konnte, befindet sich Maximilian Heinrich mit seiner SG Dahlheim/Prath diesmal in ganz anderen Gefilden der Tabelle und will im Endspurt der Saison unbedingt Rang vier verteidigen.
Foto: Andreas Hergenhahn

Eine junge Mannschaft, die deutlich gereift ist – so beschreibt man den Kader der SG Dahlheim mit wenigen Worten. Eine Entwicklung, die auch ablesbar ist an den jüngsten Ergebnissen. 4:2-Sieg in Nassau, 3:2 gegen die SG Birlenbach nach zweimaligem Rückstand, 2:1-Erfolg beim SV Diez-Freiendiez. Drei Spiele, die durchaus knapp waren und die jeweils mit einem Dreier für Dahlheim endeten.

„Dabei haben wir zum Teil, ich denke da zum Beispiel an die erste Halbzeit gegen Birlenbach, wirklich schlecht gespielt“, sagt SG-Trainer Lothar Hamm. „Auch in Freiendiez haben wir kein gutes Spiel gezeigt. Das hat zwei Gründe: Zum einen sind wir personell ein bisschen gebeutelt. Und zum anderen geht es quasi um nichts mehr. Ich spüre, dass die Jungs froh sind, wenn die Saison langsam zu Ende geht.“

Nach oben wird sich Dahlheim (48 Punkte) wohl nicht mehr verbessern können, dafür ist der Tabellendritte Altendiez (56) schon zu weit entfernt. „Wir wollen das beste Team aus dem Mittelfeld bleiben“, sagt Hamm. „Das wäre ein schöner Erfolg für uns. Die Mannschaft ist in diesem Jahr unheimlich gereift. Wir lassen uns lediglich ab und zu noch zu schnell den Schneid abkaufen. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Nach einem einseitigen Hinspiel (9:1-Sieg für Gückingen) will Dahlheim nun den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen, als man das Heimspiel gegen den TuS mit 2:1 gewann. „Das Hinspiel war eine Lehrstunde für uns“, sagt Hamm. „Die Gückinger haben überragende Jungs im Team. Aber warum soll uns nicht wieder ein Heimsieg gelingen?“ Gedanken, die auch sein Gegenüber Mike Döblitz hat: „Das wird ein schweres Spiel für uns in Dahlheim. Die haben eine fitte Mannschaft, die Bock auf Fußball hat. Wir müssen kompakt stehen um da gewinnen zu können.“

Das gelang zuletzt in der Liga mit beeindruckender Konstanz: Die jüngsten acht Spiele hat die Döblitz-Elf allesamt gewonnen. Und das zumeist verbunden mit dem einen oder anderen Schützenfest (6:0 gegen Singhofen, 7:1 in Diez-Freiendiez, 7:0 gegen Miehlen, 12:0 gegen Niederneisen). „Wir haben wie schon in der Hinrunde eine schöne Serie gestartet“, freut sich der TuS-Trainer. „Die Jungs haben einfach Spaß an dem, was sie tun.“

Und vor allem tun sie es in der richtigen Liga. „Wir sind einfach in der Breite nicht so aufgestellt, um in der Bezirksliga zu spielen. Wir haben aus der Vergangenheit gelernt. Ganz vorne in der A-Klasse mitzuspielen ist uns zuletzt immer gut gelungen. Und in dieser Liga sind wir auch genau richtig aufgehoben. Ich habe das schon ein paar Mal mitgemacht eine Klasse höher. Und ganz ehrlich: Bezirksliga hat nie wirklich Spaß gemacht. Im Gegenteil, das ging schon richtig auf die Moral und an die Substanz. Wir sind dankbar für das, was wir in der A-Klasse haben.“

A-Liga: Der Blick auf die anderen Plätze

SG Arzbach/Kemmenau - TuS Katzenelnbogen/Klingelbach (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 3:2): Für beide Kontrahenten geht es „nur“ noch um Positionskämpfe im dicht gedrängten Mittelfeld, wobei die Flecker an der Burgwiese nicht nur wegen der Niederlage im Hinspiel die Chance zur Revanche nutzen wollen, um mit den Kombinierten nach Punkten gleichzuziehen. Die SG hat in dieser Runde bereits fünf Mal vor heimischem Publikum gepatzt, der TuS KK hingegen genau so oft drei Zähler von fremdem Terrain an den Hellenhahn entführt.

TuS Niederneisen - SG Nievern/ Fachbach (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 2:7): Der TuS droht zwölf Monate nach der umjubelten Rückkehr ins Kreis-Oberhaus schon wieder der Abstieg. Da die Konkurrenz aus Singhofen und Birlenbach vor eher lösbaren Aufgaben zu stehen scheint, erhöht sich für Niederneisen der Druck, dem künftigen Bezirksligisten Zählbares abzuringen.

SG Miehlen/Nastätten - TuS Nassau (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 2:0): Auch die Nassovia ist ein heißer Kandidat für die Rückversetzung in die ungeliebte B-Klasse, was für die Elf von Trainer Thomas Linscheid im Bemühen um eine erfolgreichere Zukunft ein herber Rückschlag wäre. Die Mühlbachtaler hingegen haben mit ihren jungen Team einen Platz in der oberen Tabellenhälfte bereits sicher und wollen sich mittelfristig weiter nach oben orientieren.

SV Eppenrod - SG Birlenbach/Balduinstein (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 0:6): Bei den Rot-Weißen dürften die meisten Beteiligten auf und abseits des Rasens froh sein, wenn die Runde endlich ad Acta gelegt wird, die Planungen für die B-Klasse laufen schon länger. Bei der SG hingegen ist ein Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Alexander Maurer unverkennbar, auf dem Weg zum Happy End zählt „im Hasel“ jedoch nur ein Dreier, was die undankbare vermeintliche Pflichtaufgabe nicht einfacher macht.

TuS Holzhausen - SV Diez-Freiendiez (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 1:1): Beide Teams können mit dem Verlauf der Runde sehr zufrieden sein: Der TuS hat sich in der erweiterten „Verfolgergruppe“ der Spitzenteams festgebissen, der SV ist seinem Ziel, sich im schwierigen zweiten Jahr in der A-Klasse zu etablieren, näher gekommen. So dürfen die Zuschauer an der Bäderstraße einen Kick ohne große taktische Zwänge erwarten.

TuS Singhofen - FSV Welterod (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 2:2): Bei einem der von TuS-Trainer Michael Eisenbarth zum „Sechs-Punkte-Spiel“ apostrophierten direkten Vergleiche knapp oberhalb der kritischen Zone zählt für beide nur lediglich ein Zähler trennenden Kontrahenten nur ein Erfolg, um auch ab Sommer die Berechtigung zu besitzen, im Kreis auf höchster Ebene mitkicken zu dürfen. Ob dies freilich aus sportlichen Gründen Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.

SV Braubach - VfL Altendiez (Mo., 15 Uhr, Hinrunde 0:8): Pokalfinalist VfL geht als Tabellendritter als Favorit ins Duell mit den so gut wie geretteten Marksburgstädtern. Am Lahnblick wurde einst ein Klassenunterschied deutlich, den Michael Reibels Elf nun ausmerzen will.

Stefan Nink

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