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    Rhein-Lahn

    Den Trainern nicht den Urlaub vermiesen: Übungsleiter von Lahnstein 06 und Holzappel fehlen

    Jetzt bloß nicht nachlassen: Aufsteiger FC Lahnstein 06 ist gut in die neue Saison in der Kreisliga B gestartet. Trainer Engin Demirci konnte so guten Gewissens für drei Wochen in den Urlaub in seine türkische Heimat fliegen. „Jetzt müssen wir dranbleiben, damit wir unseren Trainer nicht enttäuschen“, sagt sein Assistent Manuel Gatto vor dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter VfL Holzappel am Samstag (17.30 Uhr) im Rhein-Lahn-Stadion.

    Aldo Tirreno (am Ball) hat mit seinem FC Lahnstein 06 bereits eindrucksvoll bewiesen, dass der Aufsteiger von der Flussmündung eine Bereicherung für die B-Klasse ist.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Aldo Tirreno (am Ball) hat mit seinem FC Lahnstein 06 bereits eindrucksvoll bewiesen, dass der Aufsteiger von der Flussmündung eine Bereicherung für die B-Klasse ist.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Acht Zähler aus fünf Spielen, damit kann der Aufsteiger wahrlich gut leben. „Auch wenn wir den einen oder anderen Punkt liegen gelassen haben“, sagt Gatto. „Beim 3:3 in Hahnstätten war auf jeden Fall mehr für uns drin. Und auch beim 2:2 gegen Katzenelnbogens Reserve hätten wir mehr holen können, auch wenn uns der Ausgleich da erst kurz vor Schluss gelingt. Aber vorher waren die Möglichkeiten für mehr Tore vorhanden.“

    So bleibt denn auch die Chancenverwertung als größtes Manko hängen nach den ersten Spielen in der neuen Liga. „Wir müssen da im Abschluss noch deutlich konsequenter sein“, fordert Gatto, der auch das Spiel aus der Vorwoche als Beispiel heranzieht. Beim 2:1-Erfolg in Altendiez entführte der FC zwar die Punkte, machte es aber auch unnötig spannend. „Zwei, drei Mal treffen wir nur Latte oder Pfosten und lassen zudem vier klare Dinger liegen. Die Partie muss eigentlich früher und deutlicher für uns entschieden sein.“

    Vor dem Kräftemessen mit Spitzenreiter Holzappel unterstreicht Gatto, dass der Klassenverbleib trotz des guten Saisonstarts das primäre Ziel der „Gunners“ bleibt. „Wir erhalten auch von anderen Teams und Trainern sehr gute Rückmeldungen, wissen aber auch, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann und man nichts geschenkt bekommt. Wir müssen weiter Punkte sammeln und dafür ans Limit gehen.“ Das gilt besonders im Heimspiel gegen den Spitzenreiter: „Da werden wir schon 120 Prozent brauchen, um eine reelle Chance zu haben. Aber wir sind dennoch zuversichtlich. Wir wollen unseren Trainer, den wir schon vermissen, ja nicht enttäuschen.“

    Apropos urlaubender Trainer: „Ich fliege am Freitag nach Ägypten“, klärt Holzappels Martin Opel auf. Beide Teams werden am Samstag also nicht von ihren Stammtrainern gecoacht. „Wir sind natürlich zufrieden mit unserem Saisonstart, die Neuzugänge sind eingeschlagen. Vor allem merkt man dem Team aber den Spaß am Fußball an. In der Mannschaft herrscht eine sehr gute Stimmung. Anders wären solche Ergebnisse wie in der Vorwoche auch nicht möglich.“ Da kassierte man gegen einen der Mitfavoriten aus Reitzenhain beim Stande von 0:0 bereits nach 20 Minuten eine Rote Karte und gewann die Partie letztlich dennoch mit 2:0. Mit dem vierten Sieg im fünften Spiel – bei einem unentschieden – steht der VfL mit 13 Punkten auf Platz eins.

    Kurios: In fünf Spielen kassierte Holzappel erst drei Gegentore – und die alle im ersten Saisonspiel beim 4:3-Sieg gegen Nievern II. „Da haben wir mehrfach im Kollektiv geschlafen. Das sind so Treffer, die kassierst du drei Mal in der gesamten Saison. Wir haben sie alle drei in einem Spiel kassiert.“ Und mussten danach in vier Spielen kein weiteres Gegentor mehr hinnehmen. „Wir stehen defensiv sehr stabil“, freut sich Opel.

    In Lahnstein erwartet der VfL-Trainer eine knifflige Aufgabe: „Uns werden einige Stammspieler fehlen. Lahnstein ist für mich auch kein klassischer Aufsteiger. Das Team ist spielerisch und läuferisch stark und wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Ich erwarte eine sehr enge und emotionale Partie.“ Mit einem Sieg könnte Holzappel die Tabellenführung festigen. „Das nehmen wir gerne mit. Wir sind aber auch nicht vermessen, die Saison ist noch lang. Aber wenn wir am Ende noch um den Aufstieg mitspielen können, wäre das klasse. Stand heute sollte das auch möglich sein, wenn wir von Verletzungen und Sperren weitestgehend verschont bleiben.“

    Der Blick auf die anderen Plätze

    SG Reitzenhain/Bogel/Bornich - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen II (Fr., 19.30 Uhr): Die erste Saisonniederlage (0:2 in Holzappel) kostete die Dreier-Kombinierten gleich die Tabellenführung. Mit der offensivstarken Reserve vom Rhein kommt nun der Tabellenvierte nach Bogel, der mit dem dritten Dreier in der Fremde zur Elf von Stephan Itzel und Timo Kerscher aufschließen könnte. Doch genau dagegen hat der amtierende Kreispokalsieger etwas einzuwenden.

    TuS Hahnstätten - VfL Altendiez II (So., 14.30 Uhr, Zentrale Sportanlage): Die noch ungeschlagene TuS, die im bisherigen Saisonverlauf im Schnitt fast fünf Treffer erzielt hat, geht gegen den Vorletzten vom Lahnblick als klarer Favorit ins Rennen und will unbedingt die beiden in der Vorsaison gegen die B-Elf des VfL erlittenen Niederlagen (2:4, 1:5) ausmerzen.

    SG Kaub - VfL Bad Ems II (So., 14.30 Uhr): Vorne festsetzen kann sich die SG mit einem Dreier gegen die Kurstädter, die erst vier Zähler auf ihrem Konto haben und folglich auf der Alm ein wenig unter Zugzwang stehen. Allerdings gab's zuletzt vier Punkte aus zwei Partien für Miguel Palacios und Co. Der Aufwärtstrend soll beim Ex-A-Ligisten am Rhein fortgesetzt werden, um alsbald eine bessere Position im Mittelfeld der Tabelle einzunehmen.

    TuS Heistenbach - TuS Katzenelnbogen/Klingelbach II (So., 14.30 Uhr): Beim Schlusslicht aus Heistenbach ist der mäßige Saisonstart mit lediglich einem Zähler aus fünf Partien neben den happigen Programm auch auf die lange Verletztenliste zurückzuführen. Die zweite Welle des TuS KK zeigte zuletzt bei den beachtlichen Punkteteilungen gegen Lahnstein und Hahnstätten, dass mit ihr zu rechnen ist. Zudem soll die Statistik aufgehübscht werden: Zuletzt gab es in sechs Vergleichen mit den Heistenbachern nur mickrige zwei Zähler für die Flecker zu feiern.

    SG Dachsenhausen - SG Nievern/ Fachbach II (So., 14.30 Uhr): Die Elf von den Taunushöhen hat sich recht ordentlich in der B-Klasse akklimatisiert. Nach der 1:9-Packung bei der Osterspaier Reserve gab's zuletzt für die Mannschaft von Übungsleiter Andreas Schaaf zwei beachtliche 4:2-Siege in Dausenau und gegen Berndroth, währende die Nieverner eine schmerzliche Derby-Niederlage in Bad Ems zu verdauen hatten.

    TuS Weinähr - FC Linde Berndroth (So., 14.30 Uhr): Der Drittletzte empfängt den Viertletzten, sodass am Gelbach drei wichtige Punkte zur Debatte stehen. Der TuS muss bei bereits 20 geschluckten Gegentreffern seine Defensive stabilisieren, sonst droht gegen die Einricher eine weitere Enttäuschung. Allerdings ging die Laux-Elf zuletzt zweimal hintereinander leer aus und dürfte nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Stefan Nink

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