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Rhein-Lahn

Bad Ems ist beim offensiv starken TuS Gückingen gefordert – Infos zu allen Spielen der Kreisliga A

Sie haben sich lange nicht mehr getroffen in der Kreisliga A, der TuS Gückingen und der VfL Bad Ems. Beim letzten Duell im April 2011 gewann Bad Ems die Partie mit 5:1. Am Sonntag gibt es auf dem Kunstrasen am Königstein ein Wiedersehen, die Partie beginnt um 14.30 Uhr. Und die Favoritenrolle geht dieses Mal nicht an das Team von der Silberau, sondern an die Gastgeber.

Wenn's beim TuS Gückingen läuft, dann rappelt's gewaltig im gegnerischen Kasten. Carl Prégardien, Darius Kloft und Niklas Isselbächer (von links) bejubeln hier einen der bereits 32 Treffer der Königstein-Kicker.  Foto: Hergenhahn
Wenn's beim TuS Gückingen läuft, dann rappelt's gewaltig im gegnerischen Kasten. Carl Prégardien, Darius Kloft und Niklas Isselbächer (von links) bejubeln hier einen der bereits 32 Treffer der Königstein-Kicker.
Foto: Hergenhahn

Fünf Siege, nur eine Niederlage, Tabellenplatz zwei – so lautet die erste Zwischenbilanz nach sechs Ligaspielen für Gückingen. Dennoch sagt TuS-Trainer Mike Döblitz: „Die Vorbereitung ist ganz schlecht gelaufen. Wir sind personell schwer zusammengeschrumpft. Die Japaner sind alle nach Hause, andere Leistungsträger nehmen sich eine Auszeit. Das sind fünf Ausfälle, die wir nicht einfach so wegstecken können.“

Die ersten Ergebnisse der neuen Saison zeigen jedoch, dass die Mannschaft sich weiterhin auf ihre Heim- und Offensivstärke verlassen kann. Das 10:1 gegen Niederneisen und das 14:0 gegen Braubach sind nur zwei eindrucksvolle Belege für diese These. Dazu gab es im Kreispokal einen zweistelligen Sieg gegen Hahnstätten II (11:0). Verloren wurde nur einmal, dafür aber heftig – beim 2:8 in Osterspai. „In dem Spiel haben Jungs aus der Reserve ausgeholfen. Die haben aufopferungsvoll gekämpft und alles gegeben, aber natürlich besteht ein Unterschied zwischen A- und C-Klasse. Dazu hatten wir auch keinen guten Tag. Ein 2:4 in Osterspai hätte ich sogar noch unterschrieben, aber dann haben wir bis zum 2:8 zu viele weitere Fehler draufgepackt.“

Der Saisonstart zeigt aber auch: Das Saisonziel, auf einem der ersten fünf Plätze ins Ziel zu kommen, ist wie in den vergangene Jahren äußerst realistisch gewählt. „Auch wenn die A-Klasse noch einmal enger zusammengerückt ist“, sagt Döblitz. Deshalb wird man auch die nicht zu gut gestarteten Bad Emser nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Ich habe sie in Niederneisen angeschaut, um mir ein Bild zu machen. Wir werden den Gegner sehr ernst nehmen. In der Kreisliga A entscheidet oft auch die Tagesform.“

Sein Gegenüber Kay Ludwig hat derweil erste Konsequenzen aus dem Saisonstart gezogen und sich am Mittwochabend beim 2:2 gegen Aufsteiger SG Reitzenhain zumindest schon Mal auf die Liste der Ersatzspieler gesetzt. „Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden. Wir sind noch zu sprunghaft, bekommen keine Konstanz in unsere Leistungen. Und obwohl alle drei Stürmer verletzt sind, ist unsere größte Baustelle die Defensive. Deshalb werde ich vermutlich bald auch selbst wieder spielen, um ein bisschen Ordnung und Ruhe reinzubringen.“

Nach zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen steht der VfL mit acht Punkten auf Tabellenplatz acht. Einziger Ausreißer im negativen Sinne war ein 0:5 in Niederneisen – ausgerechnet jenes Spiel, welches sich Döblitz vor Ort angeschaut hatte. „Sowas wie in Niederneisen darf uns überhaupt nicht passieren. Ich hatte mir den Start in die Saison ehrlich gesagt anders vorgestellt. Aber wir stecken ohnehin in einem Neuaufbau, gliedern derzeit auch die zweite und dritte Mannschaft sowie die Jugend neu. Wir haben so viele Baustellen, dass wir überhaupt keinen Gedanken an einen Wiederaufstieg verschwenden. Wir müssen erst einmal unsere Leichtigkeit wiederfinden und unseren Mut, dafür wird eine Saison nicht reichen. Wir haben damals im Aufstiegsjahr die A-Klasse dominiert, davon ist heute gar nichts mehr zu sehen.“

Gegen Gückingen soll nun zumindest der leichte Aufwärtstrend mit zuletzt drei Spielen ohne Niederlage bestätigt werden. „Diese Mannschaft lebt von der Offensive. Die spielen keine langen Bälle, da wird alles beeindruckend konsequent in die Schnittstellen gespielt. Und das bis zur letzten Minute, egal, wie das Spiel steht. Da siehst du keine Einzelaktionen oder überhastete Angriffe. Wir haben nur eine Chance: Wir müssen sie am Spielen hindern und dürfen ihnen keinen Raum geben. Ausnahmsweise werden wir uns am Sonntag mal an den Gegner anpassen müssen, um ihm das Leben schwer machen zu können.“

A-Liga: Der Blick auf die anderen Plätze

SG Reitzenhain/Bogel/Bornich - TuS Holzhausen (Sa., 16.30 Uhr, in Bogel): Neben dem VfL Altendiez ist der Rückkehrer vom hinteren Taunus nach immerhin einem halben Dutzend Punktspielen noch ungeschlagen – die Dreier-Kombinierten werden den Vorschusslorbeeren der Liga-Kenner gerecht. Der Minor-Elf, die am Mittwochabend der SG Miehlen knapp den Vortritt lassen musste, ist aber zuzutrauen, dass sie ein nur schwer zu knackender und zäher Kontrahent wird.

SG Dahlheim/Prath - VfL Holzappel (So., 14.30 Uhr, in Prath): Die Grün-Weißen können sich nach stattlichen sieben Zählern aus den jüngsten drei Partien nach oben orientieren. Beim VfL sieht der Trend dagegen gegenläufig aus, nach dem viel beachteten 3:0-Coup zum Saisonauftakt in Bad Ems blieben die Esterauer fünfmal hintereinander sieglos und sind auf Position 13 abgerutscht. Ob auf dem Prather Rasen die Wende gelingt?

SG Nastätten/Miehlen - SV Diez-Freiendiez (So., 14.30 Uhr, in Miehlen): Nach der vergeigten Heimpremiere gegen Dahlheim (1:2) versucht das sieglose Schlusslicht aus Diez im Miehlener Ehrlich etwas zu ergattern. Der gastgebende Tabellensiebte hat dagegen etwas einzuwenden, wollen die Schützlinge von Trainer Rüdiger Graden nach dem 2:1-Derbysieg in Holzhausen tabellarisch möglichst schnell wieder schwarze Zahlen schreiben.

SG Birlenbach/Balduinstein/ Schönborn - TuS Katzenelnbogen-Klingelbach (So., 14.30 Uhr): Nach zwei Niederlagen wollen die Kombinierten gegen die zuletzt immerhin viermal sieglosen Flecker wieder in die Spur kommen und die etwas überraschende 1:2-Niederlage in Braubach ausmerzen.

TuS Nassau - SV Braubach (So., 14.30 Uhr): Nur knapp schrammten die Nassoven am Mittwoch in Osterspai an einem Achtungserfolg vorbei. Die Marksburgstädter ihrerseits feierten mit dem 2:1 gegen Favorit SG Birlenbach den ersten Saisondreier und wollen im Nassauer Schul- und Sportzentrum nachlegen, um den Abschluss an die im Tabellenmittelfeld platzierten Kontrahenten zu wahren. Die Linscheid-Elf ihrerseits will sich gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um einen Platz „über dem Strich“ vor eigener Kulisse schadlos halten und peilt ihren dritten Saison-Dreier an.

VfL Altendiez - FSV Osterspai/ Kamp-Bornhofen (So., 14.30 Uhr): Souverän zieht der VfL bis dato seine Kreise an der Tabellenspitze. Nun kommt der letztjährige Bezirksligist an den Lahnblick, der nur in Bad Ems (1:3) leer ausging, ansonsten aber alle fünf Partien für sich entschied. Die FSV wird alles daran setzen, nach dem Abpfiff nicht schon sechs Zähler Rückstand auf die Moos-Elf zu haben.

TuS Singhofen - TuS Niederneisen (So., 14.30 Uhr): Im direkten Duell zweier zu Abstiegskandidaten zählenden Mannschaften wiegen die Punkte besonders schwer. Die Gastgeber wollen nach zwei Unentschieden gegen Diez-Freiendiez und Holzappel endlich maximal punkten. Der Gast von der Aar kann an der Bäderstraße den Abstand nach hinten vergrößern, muss dafür defensiv aber wesentlich stabiler werden. Stefan Nink

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