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Rhein-Lahn

Bad Ems II vor Heimspiel gegen Weinähr: Spieler haben die Philosophie verinnerlicht

Es wird relativ viele Tore zu bejubeln geben – zumindest ist beim ersten Blick auf die jüngsten Ergebnisse zwischen beiden Teams stark davon auszugehen. Wenn die zweite Garde des VfL Bad Ems und der TuS Weinähr aufeinandertreffen, dann gab es zumindest in der vergangenen Saison immer mindestens sechs Tore zu sehen. In der Kreisliga B sehen sich beide Teams am Sonntag auf dem Rasenplatz im Stadion Silberau wieder (12.15 Uhr).

Nach Marcel Wilm (11 Tore) ist der Ex-Dausenauer Konstantin Bloch mit bisher sechs Treffern der zweiterfolgreichste Schütze der Reserve des Bezirksligisten VfL Bad Ems.  Foto: Andreas Hergenhahn
Nach Marcel Wilm (11 Tore) ist der Ex-Dausenauer Konstantin Bloch mit bisher sechs Treffern der zweiterfolgreichste Schütze der Reserve des Bezirksligisten VfL Bad Ems.
Foto: Andreas Hergenhahn

Rückblick: In der Saison 2016/17 trafen sich die zweite Welle aus Bad Ems und das Team aus Weinähr dreimal: Im Pokal gewann Bad Ems mit 6:0, ging dann in der Liga aber auf heimischem Platz mit 1:5 und in Weinähr mit 3:9 unter. Folgt man jedoch der aktuellen Stimmungs- und Formlage, dann könnte das Team von der Silberau am Sonntag mal wieder die Oberhand behalten. Der Tabellensechste hat bereits 14 Punkte gesammelt und seit vier Spielen nicht mehr verloren (drei Siege, ein Unentschieden). Obendrein hat man bisher alle Heimspiele gewonnen, war schon siebenmal auswärts im Einsatz.

„Der Start in die neue Saison war schwer“, blickt VfL-Trainer Miguel Palacios Prada zurück auf eine Serie von drei Niederlagen in Folge. „Es gab zu viele Ausfälle, das Team musste sich erst einmal finden. Aber wir haben uns zuletzt deutlich stabilisiert. Das zeigen auch die jüngsten Ergebnisse. Wir sind klar im Aufwärtstrend und wollen diesen auch fortsetzen.“

Gelingen soll dies mit „attraktivem Fußball“, so der Wunsch des Trainers. „Die Automatismen funktionieren immer besser, die Spieler lernen sich noch besser kennen untereinander und verinnerlichen Schritt für Schritt unsere Spielphilosophie. Wir haben ein paar individuell sehr starke Einzelspieler, treten aber als geschlossene Mannschaft auf. Das macht uns derzeit erfolgreich.“ Gegen Weinähr wird es daher wichtig sein, nicht von dieser Linie abzurücken: „Wir müssen unser System spielen und unsere Struktur beibehalten. Dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, hat oberste Priorität. Dann können wir es auch gewinnen.“

Für die Gäste aus dem Gelbachtal wird es darum gehen, den zarten Aufwärtstrend der jüngsten Vergangenheit aufrecht zu erhalten. Zum Saisonstart gab es vier Niederlagen in fünf Spielen. Seither hat man in vier Spielen sieben Punkte eingefahren. „Wobei wir beim 3:3 in Attenhausen in der Vorwoche wieder nicht komplett waren“, sagt Spieler und Abteilungsleiter Benjamin Mono, während Trainer Carsten Böhm dieser Tage im Urlaub weilt.

„Wir mussten die Mannschaft zu Saisonbeginn ein wenig umbauen“, sagt Mono. „Einige Jungs waren verletzt, andere beruflich unterwegs. Natürlich könnten wir ein paar Punkte mehr auf dem Konto haben, aber wir haben jetzt keine Panik. Die Saison ist ja noch lang. Wenn wir immer die gleichen Jungs an Bord hätten, wären wir sicherlich schon weiter.“

Vor allem weiter weg von der Abstiegszone – derzeit ist der Tabellenzwölfte punktgleich mit Dachsenhausen auf dem ersten Abstiegsplatz und dem Elften, der Reserve aus Nievern. „Wir brauchen dringend Punkte und fahren ganz sicher nicht nach Bad Ems, um dort zu verlieren“, sagt Mono. „Wir wollen da was Zählbares mitnehmen.“

Der Blick auf die anderen Plätze:

SG Attenhausen/Gutenacker – SG Reitzenhain/Bogel/Bornich (Fr., 19.30 Uhr): Imponierende 27 von 30 möglichen Punkten hat der amtierende Kreispokalsieger bis dato ergattert. Der gastgebende Aufsteiger ist zwar an Position neun geführt, hat aber lediglich zwei Zähler mehr auf dem Konto als der Vorletzte. Ob's gegen die favorisierten Dreier-Kombinierten zur angepeilten Überraschung reicht?

SG Nievern/Fachbach II – TuS Hahnstätten (So., 12.15 Uhr): Für den Tabellenzweiten von der Aar zählt an der Früchter Straße gegen die Hertha-Reserve nur ein Dreier, um Spitzenreiter SG Reitzenhain nicht bald mit dem berühmten Fernglas betrachten zu müssen. Die Einheimischen sind hingegen nach drei Niederlagen hintereinander gefordert, den ergebnistechnischen Abwärtstrend zu stoppen.

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen II – TuS Katzenelnbogen/Klingelbach II (So., 12.15 Uhr, in Kamp-Bornhofen): Zwar stattliche sieben Tabellenplätze, aber lediglich drei Zähler trennen die beiden Widersacher. Während die FSV immerhin drei ihrer bisher fünf Heimauftritte siegreich gestaltete, haben die Flecker bei vier Anläufen erst einen Zähler mit an den heimischen Hellenhahn mitgebracht. Im Vorjahr gab's für den TuS am Rhein noch eine 1:3-Niederlage.

TuS Dausenau – TuS Heistenbach (So., 14.30 Uhr): So schnell kann's gegen: Mit beeindruckenden fünf Dreiern in Serie haben die Heistenbacher den verpatzten Saisonstart längst getilgt und kletterten am späten Mittwochabend mit dem spektakulären 5:4-Torfestival beim Nachbarn VfL Altendiez II auf den fünften Tabellenplatz. Aufsteiger Dausenau sollte mit seinem jungen Team nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen.

SG Dachsenhausen – FC Lahnstein 06 (So., 14.30 Uhr): Ex-A-Ligist Dachsenhausen hat bis dato zwar eine durchwachsene Runde gespielt. Das Team von Trainer Andreas Schaaf peilt dennoch gegen den erst kürzlich aufgestiegenen Nachbarn von der Flussmündung den vierten Saison-Dreier an.

VfL Holzappel – VfL Altendiez II (So., 14.30 Uhr): Nach nur einem Zähler aus drei Partien sind die Holzappeler gefordert, das Schlusslicht vom Lahnblick zu besiegen. Sonst wird es schwierig mit den Top-Teams Schritt zu halten.

SG Kaub – FC Linde Berndroth (So., 14.30 Uhr): Während es A-Liga-Absteiger Berndroth an Konstanz vermissen lässt, haben sich die Kauber in der Spitzengruppe eingenistet. Der SG-Anhang hofft im achten Heimspiel der Saison auf den siebten Dreier. stn

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