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    KreisgebietSaisonfazit in der Kreisliga B Ahr: Am SV Oberzissen kommt niemand vorbei - Kreuzberg hat einiges auf dem Konto - Exodus in Niederzissen

    Die Saison 2016/2017 in der Fußball-Kreisliga B Ahr ist Geschichte. Der SV Oberzissen hat sich den Titel und den Aufstieg in das Kreisoberhaus gesichert. Der ABK Ahrbrück muss nach einer Saison direkt wieder in die C-Klasse absteigen. Die SG Franken/Königsfeld muss nachsitzen und kämpft in einer Entscheidungspartie in Mendig gegen die SG Elztal am Sonntag noch um den Klassenverbleib. Der SC Niederzissen verzichtet nach einer enttäuschenden Saison auf seinen Startplatz in der Kreisliga B und geht freiwillig eine Liga runter. Die RZ hat bei den 14 Mannschaften nachgehört, wie sie die Saison bewerten.

    Sommerpause – Zeit, die Füße hochzulegen. Das gilt freilich noch nicht für die SG Franken/Königsfeld (grüne Trikots), die nach dem Rückzug des SC Niederzissen nun am Sonntag noch ein Entscheidungsspiel in Mendig gegen die SG Elztal II aus der Kreisliga B Mayen bestreiten kann. Foto: Vollrath
    Sommerpause – Zeit, die Füße hochzulegen. Das gilt freilich noch nicht für die SG Franken/Königsfeld (grüne Trikots), die nach dem Rückzug des SC Niederzissen nun am Sonntag noch ein Entscheidungsspiel in Mendig gegen die SG Elztal II aus der Kreisliga B Mayen bestreiten kann.
    Foto: Vollrath

    SV Oberzissen: Die Mannschaft war seit dem vierten Spieltag nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Am Ende wurde es zwar noch einmal richtig spannend, der Meisterschaftsgewinn war dennoch souverän. „Kurz vor dem Winter hatten wir eine schwächere Phase von drei Spielen gegen direkte Konkurrenten. Da haben wir uns aber schnell wieder gefangen. Am Ende hat die gute Mischung aus Offensive und Defensive den Ausschlag gegeben. Es ist zwar ein Gerüst aus vier, fünf Spielern, die maßgeblich sind, aber insgesamt betrachtet, war es klar ein Mannschaftserfolg, der absolut verdient ist“, meint der Oberzissener Trainer Tobias Dedenbach, der gemeinsam mit seinen spielenden Assistenten Dennis Bach und Lukas Groß auch in der Kreisliga A in der Verantwortung stehen wird.

    Mit Thomas Frömbgen und Fabian Bermel (beide SC Niederzissen) stehen zwei Neuzugänge fest. Aus der eigenen A-Jugend sollen vier weitere Akteure den Kader verbreitern. Kai Thoma dagegen wird kürzertreten und sich der Reserve anschließen.

    ESV Kreuzberg: Im zweiten Jahr der Ligazugehörigkeit hat sich der ESV nach Platz sechs die Vizemeisterschaft gesichert. „Wir haben mehr erreicht als erwartet. Die beste Auswärtsbilanz, der beste Angriff sowie mit Florian Jacobs der Torschützenkönig gehen auf unser Konto. Und das mit einer Mannschaft, die im Schnitt gerade 22 Jahre ist. Mit einer einer etwas erfahreneren Mannschaft hätte es vielleicht zum Titel gereicht, obwohl die Mannschaft in den letzten zwei, drei Jahren schon sehr gereift ist“, lobte ESV-Trainer Michael Theisen.

    SG Ahrtal: Als A-Klassenabsteiger lief die SG mit 60 Punkten auf Platz drei ein. Die Mannschaft von Trainer Martin Hintemann war das beste Rückrundenteam. „Dass wir es am Ende nicht geschafft haben, wieder aufzusteigen, ist nicht so schmerzhaft wie der Abstieg. Es gab ein Team, das es einfach mehr verdient hat. Nach einer Findungsphase zu Saisonbeginn haben wir immer besser reingefunden und in der zweiten Hälfte kontinuierlich unser Potenzial abgerufen. So soll es im nächsten Jahr weitergehen“, erklärt Hintemann.

    Ahrweiler BC II: Als bester Aufsteiger hat die ABC-Reserve den vierten Rang erklommen und lange den Kontakt zur Tabellenspitze gehalten. Im nächsten Jahr soll es nun einen größeren Umbruch geben. Flamur Azizi, Ilias Maach, Mohamed Abou-Ayda, Fabrice Vangu und Anil Karaüzüm werden nicht mehr für die Reserve auflaufen. Aus der ersten Mannschaft kommen Sam Schüring und Zekirja Bajcinca in die B-Klasse. Hinzu kommen gleich acht Akteure aus der A-Jugend. „Mit dem vierten Platz muss man zufrieden sein, auch wenn vielleicht noch mehr drin gewesen wäre. Der Kern des Teams bleibt bestehen, hinzu kommen einige junge Leute. Wir werden wir die nächste Saison genauso engagiert angehen“, verspricht Spielertrainer Bekim Gerguri.

    SG Bachem/Walporzheim: Dank eines starken Schlussspurtes sicherte sich Bachem den fünften Platz. 2017 gab es nur gegen Titelträger SV Oberzissen eine Niederlage. „Wir sind endlich einmal vernünftig gestartet, hatten mittendrin aber einen kurzen Hänger. Nach der Winterpause haben wir uns trotz schlechter Vorbereitung hervorragend präsentiert. Die Mannschaft ist zusammengewachsen und eine echte Einheit, das merkt man auch auf dem Platz. Wir sind unberechenbarer geworden, und im nächsten Jahr wollen wir einen weiteren Schritt machen“, so Trainer Mirco Walser. Pascal Lussi hat seine Laufbahn beendet und ist derzeit der einzige Abgang.

    Grafschafter SV: Nach dem Abstieg und einigen Abgängen hat sich die GSV im Saisonverlauf im oberen Mittelfeld eingefunden. „Gern hätten wir Platz fünf am letzten Spieltag verteidigt, aber es sollte nicht sein. Nach dem Abstieg hat es ein wenig gebraucht. Wir hatten zwischenzeitlich verletzungsbedingt Personalprobleme, aber am Ende kann man sportlich doch zufrieden sein“, sagt GSV- Abteilungsleiter Lars Hansen. Jan Hoffmann wird berufsbedingt eine einjährige Pause einlegen. Neu kommen Torhüter Volker Radetzki (SC Altendorf-Ersdorf II) und Calvin Redzma (SV Dernau).

    SC Bad Bodendorf: Die Mannschaft spielte eine solide Saison im Tabellenmittelfeld. „Unterm Strich kann man ganz zufrieden sein. Wir haben gleich zu Beginn ein paar Spiele unglücklich verloren, sodass schnell klar, dass wir oben nicht werden angreifen können. Die Mannschaft hat die Systemumstellung im Winter dann gut angenommen und sich als geschlossene Einheit präsentiert. Insgesamt ist der SC ein gut geführter Verein, und es hat mir hier sehr viel Spaß gemacht“, meint Trainer Rolf Seiler, der in der nächsten Spielzeit die Geschicke beim A-Ligisten SG Westum/Löhndorf übernimmt. Von dort kommt auch der neue Trainer der Bad Bodendorfer, Elmar Schäfer.

    SG Oberahrtal/Barweiler: Einen Trainerwechsel wird es auch bei Oberahrtal geben. Walter Sicken beendet seine Laufbahn, für ihn übernimmt Fabian Hideg als Spieletrainer. „Wir sind mit dem Abschneiden nicht ganz zufrieden, denn die Mannschaft hat mehrmals ihr Potenzial angedeutet und gezeigt, dass sie mit den Topteams durchaus auch mithalten kann. Allein, es hat an Kontinuität gefehlt. Die Mannschaft ist besser, als es Platz acht aussagt. Für mich war es aber eine tolle Verabschiedung, der Kontakt zu den handelnden Personen soll nicht abreißen“, erklärt Sicken.

    SV Niederzissen: Als Mitfavorit auf den Titel gestartet, verlief die Saison für Niederzissen mit neun Siegen und 17 Niederlagen enttäuschend. „Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr hatten sich alle sicherlich mehr versprochen. Wir hatten wirklich enormes Verletzungspech. Immerhin haben wir den Abstiegskampf mit drei Siegen zu Beginn der Rückrunde schnell vermieden“, so SCN-Trainer Mario van Elkan. In der Kreisliga B wird es dennoch für die Niederzissener nicht weitergehen. Der Verein verzichtete auf seinen Startplatz und wird in der kommenden Saison in der Kreisliga C antreten (die RZ berichtete), denn gleich eine ganze Reihe Akteure erklärte ihren Abschied. Thomas Frömbgen, Florian und Fabian Bermel, Michael Müller, Tim Aus Der Wieschen, Tim Schüller, Benjamin Gehrke, Jan Mehren, Patrick Beutgen Axel Schäfer, Axel Kraus, Kim Theurer, Lars Nachtsheim und Philipp Felden werden den Verein verlassen.

    DJK Müllenbach: Die DJK steckte im November in einer Krise, stand auf einem Abstiegsplatz und wechselte den Trainer. Danach wurde der Klassenverbleib allerdings schnell gesichert. „Das vorrangige Ziel haben wir erreicht. Wir sind immer noch ein eigenständiger Verein, der Ort hat keine 500 Einwohner. Daher ist es schon respektabel, dass wir über Jahre diese Klasse halten konnten. Der Teamgeist ist enorm, und mit dem Derbysieg gegen Oberahrtal hatten wir auch in diesem Jahr einen schönen Erfolg. Wir brauchen aber noch dringend drei, vier Akteure und einen Torwart. Das nächste Jahr wird noch einmal ein Übergangsjahr, ehe aus der Jugend wieder einige Spieler hochgezogen werden können“, fasst Trainer Christian Schumacher zusammen, der weiterhin die Spiele von der Seitenlinie aus begleitet. Michael Daun gestaltet die Trainingsarbeit, unterstützt von Tobias Düx.

    SG Westum/Löhndorf: Die SG lebte in dieser Spielzeit von ihrer Heimstärke. 23 der 27 Punkte wurden auf eigenem Platz geholt, und das war letztlich ausschlaggebend für den Klassenverbleib. Trainer Thomas Ockenfels wechselt zu Ligarivale SG Franken/Königsfeld. „In Löhndorf kommt uns der Platz sehr entgegen, so haben wir eine echte Heimstärke entwickelt. Auswärts dagegen war es im Verlauf auch viel Kopfsache. Mit dem vorzeitigen Klassenverbleib können wir aber ganz zufrieden sein“, so Ockenfels.

    TuS Oberwinter II: Lange spielte die TuS-Reserve gegen den Abstieg und besiegelte den Klassenverbleib letztlich mit Siegen gegen die direkte Konkurrenz und ansteigender Form im Frühjahr. „Das Problem war einfach, dass sich der Kader von Woche zu Woche immer wieder verändert hat. Das ist auch jetzt unser Ansatzpunkt. Die erste Mannschaft ist in die Rheinlandliga aufgestiegen, wir müssen die Basis breiter aufstellen. Im nächsten Jahr streben wir eine ruhigere Saison an“, erklärt TuS-Trainer Frank Buska.

    SG Franken/Königsfeld: Für die SG ist die Saison noch nicht vorbei. Zwei Möglichkeiten bleiben nach einer enttäuschenden Saison noch, in der Klasse zu bleiben. Durch den Verzicht des SC Niederzissen tragen die Frankener am Sonntag (14.30 Uhr) in Mendig ein Entscheidungsspiel gegen den Vertreter der B Mayen aus, die SG Elztal II. Der Gewinner bleibt in der Klasse, der Verlierer muss in die Relegation. Neu-Trainer Thomas Ockenfels wird die Mannschaft schon in diesen Spielen betreuen.

    ABK Ahrbrück: Für den Aufsteiger geht es nach einer Saison ohne Sieg zurück in die Kreisliga C. „Man hat gesehen, dass die B-Klasse in diesem Jahr für uns eine Klasse zu hoch war. Man kann der Mannschaft aber absolut keinen Vorwurf machen. Wille und Einsatz waren da. Am Ende haben wir mit Unentschieden gegen Meister Oberzissen und ABC II ja auch noch einmal aufhorchen lassen. Den direkten Wiederaufstieg zu planen, wäre jetzt vermessen. Wir wollen wieder dahin kommen, dass wir Spiele gewinnen“, so Trainer Hubert Koll. Lutz Klattenberg

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