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Kettig

Untermosel setzt sich im Kellerduell durch

In einem zerfahrenen Spiel in der Fußball-Kreisliga A Koblenz hat der TuS Kettig mit 1:2 (0:1) gegen den SV Untermosel verloren und bleibt weiterhin mit zwei Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Die Gäste von der Mosel konnten hingegen wichtige Zähler einfahren, um den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht zu groß werden zu lassen.

Luftduell zwischen dem Kettiger Dirk Zimmermann (vorn) und Untermosels Vehbi Mehmeti – das Kellerduell der Fußball-Kreisliga A Koblenz hat der SV Untermosel mit 2:1 für sich entschieden und behält Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Kettig hingegen bleibt abgeschlagen. Foto: Wolfgang Heil
Luftduell zwischen dem Kettiger Dirk Zimmermann (vorn) und Untermosels Vehbi Mehmeti – das Kellerduell der Fußball-Kreisliga A Koblenz hat der SV Untermosel mit 2:1 für sich entschieden und behält Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Kettig hingegen bleibt abgeschlagen.
Foto: Wolfgang Heil

Bei einem Blick auf die Tabelle erwarteten die Zuschauer beim Spiel des Letzten, TuS Kettig, gegen den Vorletzten, SV Untermosel, wohl keinen fußballerischen Leckerbissen, und den bekamen sie auch nicht zu sehen. Das Tabellenschlusslicht zeigte zwar von Beginn an, dass es endlich den ersten Saisonsieg einfahren will, und die Elf von Timo Theisen arbeitete sich in der Anfangsphase immer wieder in die Hälfte der Gäste, entweder waren die Abschlüsse aber nicht präzise genug oder kamen direkt auf Björn Naunheim im Tor des SV Untermosel. Lediglich einmal in dieser Phase des Spiels wurde der Gästetorwart ernsthaft geprüft: Beim Schuss von Toni Dudek tauchte der Schlussmann aber reaktionsschnell ab und entschärfte die Chance (24.).

Kurze Zeit später machten es die Gäste besser und gingen wie aus dem Nichts in Führung: Nach einer Flanke von der linken Seite kam David Stein im Strafraum relativ frei zum Kopfball und versenkte den Ball gegen die Laufrichtung von Kettigs Keeper Marcel Kalke zur zu diesem Zeitpunkt glücklichen Führung (27.). Damit war der Schwung der Gastgeber weg, die lange Zeit brauchten, um sich von dem Rückstand zu erholen. Der Rest der ersten Halbzeit plätscherte ereignisarm vor sich hin, mit der knappen Gästeführung ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie unterhaltsamer. Zwei Minuten waren gespielt, da nahm sich Kettigs Phillip Klein ein Herz, sein Schuss senkte sich ins lange Eck, aber Naunheim, der einen sehr guten Tag erwischt hatte, machte sich lang und hielt seine Mannschaft in Führung. Aber auch die Gäste machten jetzt mehr für die Offensive und hatten gleich doppelt Pech. Zunächst traf Marvin Wallroth nur die Latte (51.), zehn Minuten später sah Stein, dass Kalke zu weit vor seinem Kasten stand und zog aus 30 Metern ab. Der Ball sprang allerdings vor dem Tor auf und über die Latte hinweg (61.).

Mit dem einsetzenden Hagel wurde auch das Spiel wieder schlechter, über 20 Minuten sollte es dauern, bis die Zuschauer wieder etwas Sehenswertes geboten kamen. Die Gastgeber warfen alles nach vorne und bemühten sich redlich, Druck auf das Gästetor aufzubauen. Die dadurch entstandenen Räume nutzte der SVU kurz vor Schluss gnadenlos aus. Der kurz zuvor eingewechselte Florian Ramaj erlief einen langen Ball und ließ Kalke mit seinem Schuss in den rechten Winkel keine Abwehrchance (86.).

„Es war heute wirklich kein schönes Spiel, aber es war wichtig, dass wir uns heute nach ansteigender Form in den letzten Wochen belohnen konnten“, freute sich SVU-Trainer Sascha Arenz über die drei wichtigen Punkte. Dabei musste er aber nach der 2:0-Führung seiner Mannschaft sogar nochmal zittern: Die tapfer kämpfenden Kettiger kamen zwei Minuten vor dem Ende auf 1:2 heran, als Rafael Weber eine Flanke von der rechten Seite am langen Pfosten einnickte. Letztlich lief den Gastgebern aber in einer hart umkämpften Schlussphase die Zeit davon.

Kettigs Trainer Theisen bleibt dennoch optimistisch: „Wir kämpfen jedes Wochenende hart und meine Jungs zeigen viel Einsatz. Irgendwann werden wir dafür auch belohnt werden. Solange ein Nichtabstieg rechnerisch möglich ist, glauben wir auch daran.“

Von unserer Mitarbeiterin

Sabrina Kreuter

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