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Simmern/Cochem

7:0 gegen Vordereifel II, Verfolger patzen: SV Masburg ist Meister

Bereits nach dem 22. Spieltag steht Masburg als Meister der Fußball-Kreisliga B Nord fest. Sie machten ihr Meisterstück, weil die Verfolger, die ja eigentlich keine wirklichen mehr waren, patzten. Im Keller gewann Landkern das entscheidende Spiel um die Relegation.

Fast hätte sich Müden II (in Rot) um Kapitän Maximilian Knieper gegen Vorderhunsrück mit Andre Eberhard durchgesetzt, aber am Ende hieß es 1:1 auf dem Dommershausener Rasen. Foto:  Sascha Berkele
Fast hätte sich Müden II (in Rot) um Kapitän Maximilian Knieper gegen Vorderhunsrück mit Andre Eberhard durchgesetzt, aber am Ende hieß es 1:1 auf dem Dommershausener Rasen.
Foto: Sascha Berkele

SG Vorderhunsrück – SG Müden/Moselkern/Treis-Karden II 1:1 (1:0). Müden war dem Sieg am Ende näher. Deshalb verteilte Trainer Jochen Möntenich auch ein dickes Kompliment: „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und uns auf einem schwer zu bespielenden Platz richtig reingehauen. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Ergebnis nicht so wirklich dazu passt. Wir hätten es unumstritten verdient gehabt zu gewinnen.“ Dem widersprach sein Gegenüber Rolf Pies nicht. Für ihn ging das Resultat aber dennoch in Ordnung: „Es war ein umkämpftes Spiel. Ein gerechtes Unentschieden, wir hatten bisschen mehr Glück für.“

Tore: 1:0 Niklas Schneider (28.), 1:1 Dominik Müller (58.).

SSV Ellenz-Poltersdorf – SG Buch/Bell/Mörsdorf 0:0. Zufrieden war der eine Verantwortliche auf Seiten des SSV, Florian Hartmann: „Die Reaktion von den Jungs auf die Partie von letzter Woche war trotz diverser Ausfälle und Umstellungen die richtige. Jeder hat sich 100 Prozent reingehangen.“ Unzufriedener war da der andere auf Bucher Seite, Klaus Vogt: „Die erste Halbzeit war grottenschlecht. Da habe ich Ellenz vorne gesehen. Zweite Hälfte hätten wir das Spiel aber gewinnen müssen. Wir laufen mehrmals alleine aufs Tor, vergeben aber lockerleicht.“ Die Chance auf den Sieg hatte in der Schlussphase aber auch der SSV, traf aber nur den Pfosten.

SG Lutzerath – SG Hausbay-Pfalzfeld/Braunshorn II 1:1 (1:1). Nach Meinung von Lutzeraths Trainer Jürgen Winter war seine Elf dem Sieg in der zweiten Hälfte näher: „Die Spieler haben kämpferisch und läuferisch alles rausgehauen, was im Tank war.“ Die Hausbayer Reserve ließ sich vom frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. „Wir waren sehr knapp besetzt, technisch aber überlegen. In der zweiten Hälfte war es ein offener Schlagabtausch. Lutzeraths Stürmer haben uns vor Probleme gestellt“, sagte Trainer Jürgen Schneider.

Tore: 1:0 Christoph Schenk (10., Foulelfmeter), 1:1 Tobias Retzmann (35.).

FC Burgen – SG Leiningen-Norath/Bickenbach 2:2 (2:0). Ein rassiges Spiel sahen die Zuschauer in Burgen. Der Trainer der Gastgeber, Marco Pillig, haderte ob der unglücklichen Umstände mit zwei Elfmetern und dem Platzverweis für Torwart Robin Wolf mit dem Remis: „Wir müssen damit leben. Von der ersten Minute haben wir Volldampf gegeben. Vor dem Gegentor muss es schon 3:0 oder 4:0 stehen.“ Die gleiche Beobachtung machte Leiningens Coach Ingo Hubert, der vor der Partie viermal umstellen musste: „Wir können uns nicht beschweren, wenn Burgen 3:0 führt. Dann kommen wir wahrscheinlich nicht mehr zurück. Am Ende ist der Punkt aber verdient.“

Tore: 1:0 Sebastian Pütz (28.), 2:0 Stephan Schlüter (30.), 2:1 Daniel Reuter (60., Foulelfmeter), 2:2 Stefan Preuß (65., Foulelfmeter).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Robin Wolf (Burgen, 65.).

SG Hambuch/Kaifenheim/Brohl – Spvgg Cochem II 4:0 (3:0). Cochems Trainer Michael Kroll ging gar nicht groß auf das Spiel ein. Das geriet bei der Verletztenmisere zur Nebensache. Drei Spieler sind mit einer Verletzung ausgefallen. Als das Wechselkontingent erschöpft war, spielte Cochem mit zehn Mann weiter. „Es ist zum Kotzen. Hambuch hat verdient gewonnen“, meinte er lapidar. Hambuchs Übungsleiter Nils Christ war nach zwei bitteren Niederlagen gegen Cochem glücklich: „Klare Sache. Wir haben das Spiel 90 Minuten kontrolliert und hätten durchaus höher gewinnen müssen. Nach den Niederlagen im Entscheidungsspiel und in der Hinrunde haben wir uns rehabilitiert.“

Tore: 1:0 Eric Schumacher (6.), 2:0 Stefan Hänzgen (14.), 3:0 Matthias Becker (37.), 4:0 Julian Sesterhenn (60.).

SV Masburg – SG Vordereifel II 7:0 (6:0). Weil die beiden „Verfolger“ aus Hausbay II und Vorderhunsrück nur remis spielten und Masburg ein Schützenfest feierte, steht die Meisterschaft der Eifeler schon Mitte April fest. Nach 20 Spielen und nur vier abgegebenen Zählern ist der Aufstieg perfekt. „Schön, das Ziel erreicht zu haben. Glückwunsch an die Mannschaft. Klasse gemacht“, sagte Trainer Wolfgang Bretz. Leo Merling netzte übrigens gleich fünfmal. Gegner Vordereifel II stand beim Meisterstück nur brav Spalier. „Die Niederlage ist auch in der Höhe absolut verdient. Nach dem 1:0 ging bei uns nichts mehr. Wir hatten keinen Zugriff, sind auf dem großen Platz nur hinterhergelaufen und haben dem Gegner die Tore teilweise stümperhaft geschenkt“, meinte Coach Simon Göbel.

Tore: 1:0 Sadar Ibrahim (4.), 2:0 Matthias Breitbach (10.), 3:0, 4:0, 5:0, 6:0, 7:0 Leo Merling (18., 25., 36., 43., 60.).

SVC Kastellaun – SG Landkern/ Illerich 1:2 (0:1). Im Kellerduell siegte Landkern in der Schlussminute, weil Kastellaun unbedingt gewinnen wollte. Jan Gräfen vollendete in der Nachspielzeit einen Konter zu seinem zweiten Treffer. SVC-Coach Patrick Dünwald machte seiner extrem jungen Elf, neun Spieler waren unter 20, keinen Vorwurf: „Wir wollten das 2:1, Chancen waren auch da. Es war ein Unentschiedenspiel.“ Das bestätigte sein Pendant auf Landkerner Seite, Frank Brauer: „Heute hatten wir einfach mal das Glück. Wir haben in der zweiten Halbzeit den Faden verloren. Eigentlich muss das Spiel unentschieden ausgehen.“ Bei nur neun Punkten auf dem Konto und deren fünf Rückstand auf den Relegationsplatz 13 sieht es düster aus für den SVC.

Tore: 0:1 Jan Gräfen (23.), 1:1 Leon Vollmer (78.), 1:2 Jan Gräfen (90.). ba

Kreisliga B Hunsrück/Mosel
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