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    Niederburg schießt im Spitzenspiel nicht aufs Tor

    In der Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel hat Urbar das Spitzenspiel gegen den Lokalrivalen aus Niederburg gewonnen. Am Tabellenende wird es für die SG Soonwald unterdessen immer enger. Der Spieltag im Überblick:

    Christoph Düpre (rechts), Schlussmann der SG Bell/Buch/Mastershausen/Mörsdorf, war der Matchwinner beim 2:0-Auswärtssieg in Leiningen. Die einheimische SG um (in Grün, von links) Christoph Morschhäuser und Daniel Reuter scheiterte das ein oder andere Mal an Düpre.  Foto: hjs-Foto
    Christoph Düpre (rechts), Schlussmann der SG Bell/Buch/Mastershausen/Mörsdorf, war der Matchwinner beim 2:0-Auswärtssieg in Leiningen. Die einheimische SG um (in Grün, von links) Christoph Morschhäuser und Daniel Reuter scheiterte das ein oder andere Mal an Düpre.
    Foto: hjs-Foto

    SG Hausbay-Pfalzfeld/Braunshorn - FC Karbach II 1:3 (0:1). Auch dieses Mal siegte Karbach. Auch dieses Mal war der Sieg glücklich. "Aber dieses Glück erarbeiten wir uns aktuell auch einfach", sagte Spielertrainer Reyad David. Der hatte aus dem Nichts nach einer Viertelstunde das 1:0 für sein Team gemacht. "Geht Hausbay in Führung, gewinnen sie die Partie vermutlich", sagte David. Die Möglichkeiten bei den Gastgebern waren da. Allerdings mussten die schon vor dem 0:1 den ersten Rückschlag verkraften: Andreas Biermann musste früh verletzt raus. "Bis dahin haben wir richtig gut gespielt. Dadurch hat es einen Bruch gegeben und eine Minute später haben wir das Gegentor kassiert", sagte Hausbays Spielertrainer Mirko Bernd. Nach der Pause kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel und drängten auf den Ausgleich. Stattdessen traf Karbach per Handelfmeter. Beim Versuch, den Ball zu klären, war Stefan Wiechert weggerutscht und hatte den Ball an die Hand bekommen. Auch nach dem 0:2 und dem Anschluss drängten die Gastgeber weiter einen weiteren Treffer, dann allerdings vor allem mit langen Bällen, statt mit spielerischen Mitteln.

    Tore: 0:1 R. David (15.), 0:2 Agirdogan (72./Handelfmeter), 1:2 Heizmann (80.), 1:3 Agirdogan (90.+5).

    TSV Emmelshausen II - SG Soonwald/Simmern 3:2 (2:0). 30 gute Minuten und ein stark dezimierter Kader reichen oft nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Diese Erfahrung musste auch der Tabellenletzte aus dem Soonwald in Emmelshausen machen. "Wir haben wirklich gut angefangen, haben uns dann aber dreimal richtig dumm angestellt", sagte Trainer Jürgen Kiefer. Und diese Dummheiten seiner Mannschaft bestraften die Gastgeber konsequent mit drei Treffern. "Wir hatten die Partie absolut im Griff", meinte TSV-Spielertrainer Jochen Volk. Das traf zumindest auf die Phase von der 15. bis zur 75. Minute zu. Dann bekam das Schlusslicht in Folge des Anschlusstreffers noch einmal neues Selbstbewusstsein. "Man hat richtig gemerkt, dass die Köpfe, die vorher unten waren, wieder nach oben gegangen sind", sagte Kiefer. Es folgte das 2:3. Der Ausgleich blieb aber aus. "Wir haben es da unnötig spannend gemacht", monierte Volk.

    Tore: 1:0 Emmes (36.), 2:0 Steffen (45.+2), 3:0 Feit (63.), 3:1 Kaiser (73.), 3:2 Scherer (80.).

    Besonderheiten: Gelb-Rote Karte für Lukas (88./SGS).

    SG Urbar/Laudert/Lingerhahn - SG Niederburg/Biebernheim 2:0 (2:0). "Wer in 90 Minuten nicht einmal aufs Tor schießt, kann das Spiel nicht gewinnen", lautete die Analyse von Niederburgs Trainer Patric Muders. Der Tabellenführer hatte im Derby weder die Leidenschaft noch den Tordrang entwickeln können, der nötig gewesen wäre, um gegen den Lokalrivalen bestehen zu können. "Wir wollten den Sieg einfach mehr", sagte Urbars Coach Jürgen Schneider. Dessen Team war nach zwei Standards in Führung gegangen. "Wir haben einfach keine Körpersprache gezeigt. Auch bei den Standards nicht", monierte Muders. Hinzu kam, dass seine Mannschaft die eigenen Angriffe viel zu schlecht ausspielte. Dreimal hatten sich gute Situationen ergeben, doch dreimal ballerten die Spieler den Ball übers Tor, statt den besser platzierten Mitspieler zu bedienen. Apropos bedient: Das war auch Muders. Der sah zwar nach der Pause einen etwas besseren Auftritt seines Teams, aber eben keinen guten. "Wir müssen jetzt zusehen, dass wir schnell wieder ins Rollen kommen. Besser früher als später."

    Tore: 1:0 B. Vogel (23.), 2:0 Becker (32.).

    SG Leiningen/Norath - SG Bell/Buch/Mastershausen/Mörsdorf 0:2 (0:1). 10:2 - dieses Chancenverhältnis hatte Leiningens Coach Peter Aßmann für sein Team ausgemacht. Am Ende stand allerdings eine 0:2-Niederlage. Die bezeichnete Aßmann entsprechend als "vollkommen unverdient". Und so konnte er seiner Mannschaft am Ende auch nur den Vorwurf machen, dass sie vor dem gegnerischen Tor zu inkonsequent war: "Wir hatten fünf, sechs Eins-gegen-Eins-Situationen. Die muss man einfach machen." Ganz so sah es Bells Trainer Kay Nell nicht. Er gab aber zu, dass sein Keeper Christoph Düpre einen exzellenten Tag erwischt hatte. "Chris hat zwei hundertprozentige Dinger vereitelt. Wenn Leiningen den Ausgleich macht, wird es natürlich ganz schwer." Doch anders als Aßmann sah Nell auch einige gute Einschussmöglichkeiten für sein Team. Das besorgte die Entscheidung allerdings erst kurz vor Schluss. "Ich habe über dem Spiel ein paar graue Haare bekommen", sagte Nell mit einem Lachen.

    Tore: 0:1 M. Span (14.), 0:2 Franz (89.).

    SG Ehrbachtal Ney - SG Bremm 1:1 (1:1). Am Ende konnten beide Trainer gut mit dem Remis leben. Erstens haben die Konkurrenten im Abstiegskampf auch Federn gelassen haben. Zweitens zeigten ihre Mannschaften ordentliche Leistungen. Ehrbachtals Benjamin Reiner, der trotz eines leichten Bandscheibenvorfalls von Beginn an aufgelaufen war, sah seine Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte besser. Reiner musste aber zugeben, dass Gegner Bremm nach der Pause besser ins Spiel kam. Gästecoach Christoph Reinisch freute sich unterdessen über die deutliche Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen. "Das war sowohl fußballerisch als auch kämpferisch viel besser als zuletzt. Ich denke, die Jungs haben verstanden, dass wir uns im Abstiegskampf befinden." Allerdings kassierte Philipp Franzen ausgerechnet in einer Drangphase seines Teams die Rote Karte. "Dadurch wurde es noch mal brenzlig. Deswegen geht der Punkt in Ordnung", so Reinisch.

    Tore: 1:0 Reiner (15./Foulelfmeter), 1:1 Kranz (44.).

    Besonderheit: Rote Karte für P. Franzen (75./Bremm) nach Gerangel mit Zuschauer.

    SV Oberwesel - Spvgg Cochem 4:2 (3:1). Mit dem letzten Aufgebot war Cochem an den Rhein gefahren. Trainer Manuel Bausen hatte kurzfristig noch auf die Ausfälle von Andreas Nikolay, Marco Leal und Max Kusbach reagieren müssen. Dafür mussten die beiden eigentlich kranken Timo Berdi und Jannik Heidger von Beginn an ran. Lars Weber, eigentlich zweiter Keeper, war dritter Einwechselspieler. "Jeder, der auf dem Platz stand, hat sich zerrissen", sagte Bausen. Er konnte und wollte keinem seiner Spieler einen Vorwurf machen. Kritik gab es allerdings am Verhalten der verletzten Spieler. "Die sollten sich auf dem Sportplatz sehen lassen, und nicht die, die in die Bresche springen, im Stich lassen." Oberwesels Spielertrainer war unterdessen zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Wir hatten uns nach der Hinspielklatsche einiges vorgenommen und das hat man auch gemerkt." Lediglich nach dem 4:1 habe das Team das Ergebnis zu sehr verwaltet.

    Tore: 1:0 Engel (15.), 2:0 Braun (22.), 2:1 Fahrenkrog (37.), 3:1 Morina (45.), 4:1 Engel (55.), 4:2 Röhr (70.). Sina Ternis

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