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    Cochem setzt sich nach 5:2 direkt an die Spitze

    Die Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel hat ihre Pforten geöffnet, die ganz großen Überraschungen blieben dabei aus.

    Boppards Neuzugang und Kapitän Claudio Josza (links) in einem von vielen Zweikämpfen im Aufsteigerduell bei der SG Eifelhöhe mit Simon Jaspinschek. Die Partie endete torlos.  Foto: Peter Scherer
    Boppards Neuzugang und Kapitän Claudio Josza (links) in einem von vielen Zweikämpfen im Aufsteigerduell bei der SG Eifelhöhe mit Simon Jaspinschek. Die Partie endete torlos.
    Foto: Peter Scherer

    SG Soonwald/Simmern – SG Urbar/Werlau 2:4 (1:3). Obwohl Urbars neuer Spielertrainer Hanifi Agirdogan erst in der 90. Minute das entscheidende 4:2 erzielte, war die Partie eine klare Angelegenheit. Bereits in Halbzeit eins hätte die neu formierte Spielgemeinschaft aus Urbar und Werlau das Ergebnis höher schrauben können. „Da sind wir richtig schwach aufgetreten“, meinte Soonwalds Coach Thorsten Schneider, „ein wenig hatte ich das Gefühl, einige dachten sich, das wird ein Selbstläufer.“ Die Gäste ließen aber einige gute Möglichkeiten liegen – und machten es dadurch nach Wiederanpfiff noch einmal unnötig spannend. „Kassieren wir da das 3:3, sind wir natürlich ganz schön nass“, sagte Urbars Vorsitzender Andreas Büttner. Der war überrascht vom Soonwälder Auftreten. „Sie waren aggressiv in den Zweikämpfen und haben unglaublich schnell umgeschaltet.“ Das befand zwar auch Schneider, allerdings sah der auch, dass seine Mannschaft vor allem beim letzten Pass viel zu unkonzentriert agierte. „Wir haben kaum Chancen kreiert.“ Ganz unzufrieden waren am Ende beide Seiten nicht. „Wir wissen, wo wir stehen und dass wir immer 110 Prozent geben müssen“, so Schneider. „Wir sind natürlich zufrieden, auch wenn das nur bedingt ein Gradmesser war“, bilanzierte Büttner.

    Tore: 0:1 Christopher Benner (4.), 1:1 Mats Backes (8.), 1:2 Daniel Müller (32.), 1:3 Benner (35.), 2:3 Backes (47.), 2:4 Hanifi Agirdogan (90.).

    SG Hausbay-Pfalzfeld/Braunshorn - SG Ehrbachtal Ney 2:0 (0:0). Gegen tief stehende Ehrbachtaler war bei Spielertrainer Mirko Bernd und seinen Hausbayern eine Menge Geduld gefragt. Die Gastgeber hatten zwar gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, taten sich aber schwer, gegen eine Fünfer- und eine Viererkette vor das gegnerische Tor zu kombinieren. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir uns nicht mit genug Tempo in den Räumen zwischen den Ketten bewegt“, monierte Bernd. Und so stand es zur Pause – etwas überraschend – noch 0:0. In der Pause fand der Coach offensichtlich die passenden Worte, denn sein Team kam besser und vor allem zielstrebiger aus der Kabine. „Das Tor war das Produkt daraus“, so der Hausbayer Trainer. „Obwohl Ehrbachtal wirklich gut verteidigt hat, hätten wir noch drei, vier weitere Treffer nachlegen müssen.“ Zufrieden war er dennoch – auch weil er auf einige Stammspieler hatte verzichten müssen. Auch sein Gegenüber Oliver Reiner hatte einige Leistungsträger ersetzen müssen und konnte nicht nur deswegen mit dem Spiel seines Teams gut leben: „Alle, die auf dem Platz standen, haben alles gegeben. Und wenn es super läuft, kann man in so einem Spiel auch mal einen Punkt mitnehmen.“

    Tore: 1:0 Alexander Pies (55.), 2:0 Martin Backes (77.).

    TuS Kirchberg II - SG Morshausen/Beulich/Gondershausen 0:0. Weil er unter anderem kurzfristig auf seinen Trainerkollegen Philipp Flaßhaar (Rückenprobleme) verzichten musste und weil der Kirchberger Kunstrasen für seine Mannschaft ein eher ungewohntes Geläuf ist, hatte sich Morshausens Trainer Keven Zimmermann eine defensive Taktik ausgesucht: Bei Kirchberger Ballbesitz drangen die Gäste gar nicht in die gegnerische Hälfte vor. „So destruktiv hatte ich sie nicht erwartet“, musste TuS-Coach Frank Hartmann zugeben. Destruktiv, aber vor allem in der Anfangsphase durch das schnelle Umschaltspiel auch immer wieder gefährlich. Die beste Chance hatte Jonas Schneider, der aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf. Vielmehr kam offensiv nicht mehr von Morshausen. Dafür standen die Gäste defensiv umso kompakter und ließen kaum Kirchberger Möglichkeiten zu. „Die eine oder andere Chance war schon da, aber oft haben wir auch die falschen Lösungen gesucht“, gestand Hartmann. „Da sind wir dann wohl doch noch zu grün hinter den Ohren.“ Genau wie Zimmermann konnte er mit dem Remis aber gut leben: „In der Vorsaison hätten wir so ein Spiel wohl noch verloren.“

    SG Mörschbach/Liebshausen/ Argenthal II – SG Bremm 1:2 (0:1). Als klassischen Arbeitssieg bezeichnete Bremms Trainer Christoph Reinisch das 2:1 in Mörschbach. Mehr war es wohl tatsächlich nicht. Und es war mit Glück verbunden. „Das war schon sehr ärgerlich. Bremm ist ohne Zweifel eine gute Mannschaft, aber dieses Mal wäre mehr drin gewesen“, sagte Mörschbachs Coach Carsten Vollrath. Die Gastgeber waren zwar schon nach drei Minuten und einer Standardsituation mit 0:1 ins Hintertreffen geraten, aber spätestens zur zweiten Hälfte wieder zurückgekommen. Ein Schuss an den Innenpfosten, ein vielleicht zu Unrecht abgepfiffenes Tor und eine weitere Möglichkeiten waren Indizien dafür. Allerdings hätte Mörschbach auch höher zurückliegen können. Bremm hatte vor der Pause einige gute Möglichkeiten, präsentierte sich aber oft beim letzten Pass zu unpräzise. „Da waren wir zu leichtfertig und haben den Gegner aufgebaut“, monierte Reinisch. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff provozierten die Gastgeber einen unnötigen Handelfmeter. „Da wäre dieses Mal wirklich was drin gewesen. Aber wir sollten uns an dieser Leistung hochziehen“, bilanzierte Vollrath.

    Tore: 0:1 Kim Dohle (3.), 1:1 Jan Wächter (78.), 1:2 Philipp Liel (83./Handelfmeter).

    SG Eifelhöhe Beuren – SSV Boppard 0:0. Für die beiden Neulinge war das Aufeinandertreffen gleich ein intensives. „Ich denke, bei uns dürfte jetzt auch der Letzte realisiert haben, dass es nicht mehr nur mit feiner Klinge geht“, sagte Boppards verletzter Spielertrainer Alex Borchert. Im Klartext bedeutete das: Es ging in den Zweikämpfen hart zur Sache, ohne dass es unfair wurde. Und es war eng. Sprich: Beide Teams hätten die Partie für sich entscheiden können. Bei den Gästen vom Rhein hatten zweimal Philipp Neuser und einmal Jonas Link die besten Möglichkeiten. „Zudem hätten wir kurz vor Schluss einen Konter besser ausspielen müssen“, meinte Borchert. Doch auch Eifelhöhe hatte gute Möglichkeiten. Die beste davon konnte Alexander Walldorf fünf Minuten vor dem Abpfiff für sich verbuchen, doch nach einer Hereingabe ging sein Ball genau in die Arme des Torwarts. Leistungsgerecht fanden das Ergebnis am Ende beide. Borchert auf Bopparder Seite, Co-Trainer Martin Riehl auf Eifelhöher Seite. Die Gastgeber waren taktisch von Beginn an darauf ausgerichtet, hinten keinen Treffer zu kassieren und vorne Nadelstiche zu setzen. „Beides ist uns gelungen“, sagte Riehl.

    Spvgg Cochem – TSV Emmelshausen II 5:2 (2:0). Viel zu bemängeln hatte Cochems Trainer Manuel Bausen nach dem deutlichen und nie gefährdeten Sieg nicht. Höchstens zwei kleine Punkte machte er nach kurzem Überlegen aus. Punkt eins: die Chancenverwertung. „Wir haben uns zahlreiche Hochkaräter rausgespielt und hätten schon nach kurzer Zeit 2:0 führen müssen.“ Stattdessen dauerte es bis kurz vor der Pause, ehe Eric Schwarz sein Team mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße brachte. Punkt zwei: die Abstimmung zwischen Defensive und Offensive. Doch Bausen war sich bewusst, dass diese Kritik eine Kritik auf hohem Niveau war. Thomas Seis, Co-Trainer bei der Emmelshausener Reserve, war unterdessen auch nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Vor allem mit der ersten halben Stunde. Da hatte der TSV sogar die Großchance, um selbst in Führung zu gehen, doch Lukas Seis scheiterte vom Elfmeterpunkt. Anschließend traf der Gastgeber doppelt. Aus Sicht von Seis aus abseitsverdächtiger Position. Dennoch musste er zugeben, dass der Sieg verdient war. Auch in der Höhe. „Für uns war das natürlich kein einfaches Los und ich denke, wir haben uns ganz gut verkauft“, sagte Seis.

    Tore: 1:0, 2:0 Eric Schwarz (40., 44.), 3:0, 4:0 Fabian Jahnen (46., 55.), 4:1 Florian Reuter (65./Foulelfmeter), 5:1 Mubarak Abib-Hashi (68.), 5:2 Maziyar Timur (87.).

    Besonderheit: Gereon Ohlberger (Cochem) hält Foulelfmeter von Seis (28.).

    SG Buchholz/Nörtershausen/ Oppenhausen - SG Biebertal/Unterkülztal 1:3 (1:2). Auf Biebertaler lief ein kurzfristiger Neuzugang auf: Stürmer Werner Wegendt, der gleichzeitig auch spielender Co-Trainer von Coach Andreas Hammen sein wird. Der 41-jährige Wegendt ist mit einem Zweitspielrecht ausgestattet, sein zweiter Klub ist der Kreis-Oberliga-Aufsteiger SG Ohetal/Frielendorf aus Hessen, für den er in den ersten vier Saisonspielen bereits viermal getroffen hat. Wegendt wohnt seit letzter Woche im Hunsrück, die Kontakte knüpfte Hammen auch über die berufliche Schiene, hielt die Verpflichtung aber noch unter der Decke. Wegendt jedenfalls stellte seinen Torriecher unter Beweis und traf kurz vor der Pause zum 2:1 in einem temporeichen Spiel, in dem der Aufsteiger in Führung gegangen war. Biebertal drehte die Partie aber und Wegendt legte dann Majd Ahlmoud das 3:1 auf. Buchholz gab sich aber noch lange nicht geschlagen, insgesamt verzeichneten die Gastgeber vier oder fünf Alutreffer, zudem retteten die Biebertaler mehrmals auf der Linie. „Wir haben Lehrgeld bezahlt“, sagte Buchholz-Coach Toni Kuhn. Biebertals Trainer Andreas Hammen meinte: „Es war ein dreckiger Sieg mit viel Glück.“

    Tore: 1:0 Joshua Schink (10.), 1:1 Yannick Augustin (43.), 1:2 Werner Wegendt (45.), 1:3 Majd Ahlmoud (65.). ter

    Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel
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