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Simmern/Cochem

Cochem lässt Sargenroth im Top-Spiel keine Chance

Der Blick auf den sechsten Spieltag in der Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel:

Lange lief Masburg (In Blau, mit Vitali Eirich) einem Rückstand gegen Biebertal um Neuzugang Nico Wagner nach, in den letzten Minuten drehte der SV das Spiel aber noch durch zwei ganz späte Treffer zum 2:1.  Foto: Alfons Benz
Lange lief Masburg (In Blau, mit Vitali Eirich) einem Rückstand gegen Biebertal um Neuzugang Nico Wagner nach, in den letzten Minuten drehte der SV das Spiel aber noch durch zwei ganz späte Treffer zum 2:1.
Foto: Alfons Benz

SV Masburg – SG Biebertal/Unterkülztal 2:1 (0:0). In der Vorwoche hatte Biebertal die Partie gegen Bremm mit späten Treffern noch gedreht, dieses Mal ereilte die Mannschaft von Coach Andreas Hammen das umgekehrte Schicksal: Bis zur 87. Minute führten die Gäste in der Eifel, dann sorgte Bastian Sydow mit einem Eigentor für den Ausgleich. Eine Minute später fiel der Masburger Führungstreffer. „Bitter, einfach nur bitter. Ich habe ganz schlecht geschlafen“, sagte Hammen. Der konnte seiner Mannschaft fast keinen Vorwurf machen. „Wenn man in Masburg bis zur 87. Minute führt, kann man so viel nicht falsch gemacht haben.“ SV-Trainer Wolfgang Bretz meinte: „Letzten Endes war es ein Spiel, das wir ausschließlich über den Willen gewonnen haben.“ Der regte sich sehr über die Schiedsrichterleistung auf, die er als „unterirdisch“ bezeichnete. Hammen musste ihm recht geben, dass der Unparteiische die Partie ein Stückweit aus der Hand gegeben hatte, sagt aber auch: „Der Heimatverein muss ein wenig hinterfragen, was da von außen passiert ist. Mir kam es ein wenig vor wie ein Mob, der durch die Gegend gezogen ist. Ich habe das als sehr unangenehm empfunden.“

Tore: 0:1 Marius Augustin (51./Foulelfmeter), 1:1 Bastian Sydow (87./Eigentor), 2:1 Matthias Bender (88.).

TuS Kirchberg II – SSV Boppard 3:3 (0:1). Dafür, dass TuS-Trainer Carsten Vollrath nur sieben Spieler aus seinem Kader zur Verfügung standen, war er sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der Leistung zufrieden. Der Heimcoach hatte die Defensive komplett umstellen müssen und mit dem A-Jugendlichen Justin Schönefeld auf der Innenverteidigerposition gespielt. Vor allem in der zweiten Halbzeit präsentierte sich Kirchberg stark und drückte nach dem zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer durch die Bezirksligaleihgabe Lukas Gohres auf den Ausgleichstreffer. „Sie haben in der zweiten Halbzeit wirklich druckvoll gespielt“, sagte auch Boppards Spielertrainer Alex Borchert – und ärgerte sich gleichzeitig über das, was seine Mannschaft ab der 75. Minute und einer 3:1-Führung zeigte. „Wir haben uns nur noch über den Platz geschleppt“, sagte Borchert. Kirchberg II kam so noch zum Ausgleich.

Tore: 0:1 Philipp Neuser (18.), 0:2 Jan Bührmann (57./Foulelfmeter), 1:2 Lukas Gohres (60.), 1:3 Valentino Musa (75.), 2:3 Michael Lise (78.), 3:3 Gohres (86.).

SG Nörtershausen-Udenhausen/Oppenhausen – SG Dickenschied/Gemünden 3:2 (3:1). Die bemerkenswerteste Szene des Spiels ereignete sich beim Stand von 3:1 für die Gastgeber. Da entschied der Unparteiische nach einem angeblichen Foulspiel an Niclas Pleitz auf Elfmeter für Dickenschied. Pleitz ging zum Schiedsrichter, sagte ihm, dass er nicht gefoult worden sei. Der Elfmeter wurde zurückgenommen. „Das finde ich ganz groß von ihm“, sagte Nörtershausens Coach Ulli Feldheiser. Dessen Team war erst mit dem 0:1 nach vier Minuten langsam wach geworden. Allen voran Christian Staaden, der seine Mannschaft mit einem Hattrick auf die Siegerstraße brachte. „Da haben wir eine halbe Stunde lang wirklich ein Katastrophenspiel abgeliefert“, sagte Dickenschieds Trainer Mario Paul. „Das war am Ende auch die entscheidende halbe Stunde.“ Seine Mannschaft kam zwar nach Wiederanpfiff besser ins Spiel, erzielte den Anschluss und drängte auf den Ausgleich, stand aber am Ende mit leeren Händen da. „Das ist ärgerlich, denn das war sicher ein Gegner, bei dem man was holen kann“, monierte Paul.

Tore: 0:1 Niclas Kiefer (4.), 1:1, 2:1 und 3:1 Christian Staaden (14., 21., 40.), 3:2 Niclas Pleitz (70.).

SG Niederburg/Biebernheim/Damscheid – SG Laudert/ Lingerhahn/Horn 6:1 (1:1). Eine Halbzeit lang tat sich der Favorit Niederburg schwer, musste sogar einen frühen Gegentreffer durch Kevin Hochstein hinnehmen. „Da haben wir viel zu kompliziert gespielt. Hoch und weit, statt den Ball laufen zu lassen“, monierte Trainer Patric Muders. Immerhin hatte Jan Schink quasi mit dem Halbzeitpfiff noch den Ausgleich erzielt – und damit die Wende eingeleitet. Muders hatte dazu in der Kabine nicht einmal laut werden müssen. „Ich habe den Jungs einfach nur die klare Ansage gemacht, dass sie am Boden Fußball spielen müssen.“ Das taten sie auch und hatten plötzlich leichtes Spiel. Zum einen, weil sie ordentlich Fußball spielten, zum anderen, weil bei Laudert die Kräfte mehr und mehr schwanden. Bei den Gästen stand mit Kenan Calik wieder ein Feldspieler im Tor. „Das war aber nicht der Grund, dass es für uns einfacher wurde“, so Muders.

Tore: 0:1 Kevin Hochstein (7.), 1:1 Jan Schink (45.), 2:1 Dennis Thiele (50.), 3:1 Fatih Sallashi (59./Foulelfmeter), 4:1 J. Schink (61.), 5:1 Sallashi (76.), 6:1 David Buschbaum (79.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Bastian Vogel (69./Laudert).

SG Werlau/Urbar – SG Morshausen/Beulich/Gondershausen 0:0. Ein 0:0 der besseren Sorte sahen die Zuschauer auf dem Werlauer Sportplatz. Chancen zum Sieg hatten beide Mannschaften: Die Gastgeber trafen zweimal den Pfosten und fuhren zwei gute Konter, die Gäste hatten vier, fünf ordentliche Spielzüge, die ebenfalls hätten in einem Treffer münden können. „Es war ein sehr intensives und gutes Fußballspiel“, befand Morshausens Coach Keven Zimmermann. Der musste mitansehen, wie sein Spieler Sven Schindel einen Kopfball in der ersten Minute der Nachspielzeit übers Tor setzte – musste aber auch zugeben, dass beide Teams das vorentscheidende 1:0 hätten erzielen können. Werlaus Spielertrainer Hanifi Agirdogan sagte: „Dreimal mussten wir in der ersten Halbzeit wechseln, das war schon kurios. Marvin Henzler, Christopher Benner und Pascal Rother sind verletzt raus. Die Punkteteilung geht in Ordnung, wir sind damit zufrieden nach dem Spielverlauf.“

Spvgg Cochem – SG Sargenroth 3:0 (1:0). Das Spitzenspiel entpuppte sich als relativ einseitige Angelegenheit. „Das war ein hochverdienter Sieg“, bilanzierte Cochems Trainer Manuel Bausen. Der hatte sich kurzfristig dazu entschieden, seinen Offensivakteur Fabian Jahnen doch zu schonen. „Und trotz der angespannten Personallage war das ein souveräner Auftritt.“ Während der Spvgg-Trainer zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten für seine Mannschaft ausmachte, sah er nicht einen Torschuss der Sargenrother. Dass es so leicht war, will Bausen keinesfalls nur dem an diesem Tag wenig präsenten Gegner zuschreiben, sondern vor allem auch dem taktisch disziplinierten und strukturierten Auftritt seiner Mannschaft. „Auch wenn mit Sargenroth eine Topmannschaft bei uns war, war die Marschrichtung schon vorher klar: Wir wollen die Heimspiele gewinnen. Und das ist uns dieses Mal eindrucksvoll gelungen.“

Tore: 1:0 Eric Schwarz (33.), 2:0 Dominic Hülsemann (57.), 3:0 Marc Rottstock (62.).

SG Bremm – TSV Emmelshausen II 4:1 (0:1). Der Emmelshausener Befreiungsschlag blieb auch in Bremm aus und das lag an einer ganz schwachen zweiten Halbzeit. „Bis dahin war das wirklich noch ordentlich, wir hatten sogar Möglichkeiten, die Führung auszubauen“, sagte Trainer Torsten Theiß. An dieser Stelle widersprach Dennis Kohlhaas auf Bremmer Seite allerdings zumindest teilweise. Der sah seine Mannschaft schon in den ersten 45 Minuten stärker. „Ich habe allerdings befürchtet, es läuft wie immer: Wir erarbeiten uns die Chancen, und der Gegner macht die Tore.“ Allerdings musste er auch zugeben, dass seine SG nach dem überraschenden Gegentreffer, der nach einer Bremmer Ecke und durch einen Konter fiel, die Ordnung verlor und das 0:1 tatsächlich in die Kabine rettete. Nach Wiederanpfiff dominierten die Gastgeber das Geschehen dann komplett. „Und wir haben folgerichtig auch endlich mal die Tore gemacht“, freute sich Kohlhaas. Wichtig aus seiner Sicht: Auch nach dem 2:1 ließ seine Mannschaft nicht nach, sondern drängte auf das vorentscheidende 3:1, das dann auch fiel. Kohlhaas war erleichtert. „Die Jungs haben Geduld bewahrt. Zudem ist bei Christopher Butzen mit drei Toren endlich der Knoten geplatzt.“

Tore: 0:1 Dustin Vogt (34.), 1:1 Christopher Butzen (55.), 2:1 Kim Dohle (61.), 3:1 und 4:1 Butzen (82., 86). Sina Ternis

Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel
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