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    Simmern/CochemBremm: Jeder Schuss ein Treffer beim 8:2 in Karbach

    Der Blick auf den 21. Spieltag der Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel:

    Nicht nur die Lufthoheit besaßen die Kirchberger in Gelb-Blau auf dem Gondershausener Hartplatz bei der SG Morshausen, sie holten auch einen wichtigen 2:1-Sieg bei den ansonsten sehr heimstarken Gastgebern.  Foto: Schmidt
    Nicht nur die Lufthoheit besaßen die Kirchberger in Gelb-Blau auf dem Gondershausener Hartplatz bei der SG Morshausen, sie holten auch einen wichtigen 2:1-Sieg bei den ansonsten sehr heimstarken Gastgebern.
    Foto: Schmidt

    SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld - SG Argenthal/Liebshausen/Mörschbach II 3:2 (1:2). Lange Zeit war die Überraschung greifbar nah. Zur Halbzeit führte Aufsteiger Argenthal II noch mit 2:1, fünf Minuten vor dem Abpfiff stand es 2:2. Dann sorgte Alexander Merg mit einem schönen Solo für den Braunshorner Sieg – und für die Befreiung. Auch wenn die Gastgeber über weite Strecken der Partie die Spielkontrolle und auch ein Chancenplus hatten, taten sie sich gegen kompakt stehende Gäste schwer. „Es war wichtig, dass wir ruhig geblieben sind“, meinte Braunshorns Spielertrainer Mirko Bernd. Vor allem die Leistung in Halbzeit eins bot ihm Anlass zur Kritik. So seien beide Gegentore Geschenke gewesen. Zudem habe seinem Team ein wenig die Spannung gefehlt. Bernd: „Deswegen haben wir uns zur Pause gesagt, dass wir alle einen Tick mehr machen müssen.“ Das taten die Gastgeber – und belohnten sich mit dem Siegtreffer fünf Minuten vor dem Ende. „Das ist natürlich bitter für Argenthal, denn sie haben das gut gemacht“, bilanzierte Bernd.

    Tore: 0:1 Dominik Boos (3.), 1:1 Paul Vollrath (6.), 1:2 Boos (24./Handelfmeter), 2:2 Vollrath (59./Foulelfmeter), 3:2 Alexander Merg (85.).

    SG Buch/Bell/Mastershausen/Mörsdorf - SG Leiningen-Norath/Bickenbach 1:0 (0:0). Auch wenn der Bucher Sieg knapp war und das Ergebnis, vor allem wegen des Windes, immer ein gewisses Risiko barg, war er doch hochverdient. Das sahen beide Trainer so. Dass eine deutliche optische Überlegenheit und ein Chancenplus aber noch lange keine Garanten für einen sicheren Sieg sind, wurde deutlich, als Manuel Bender in Halbzeit zwei wegen einer Unebenheit auf dem schwer zu bespielenden Platz über den Ball trat und Leiningen die Großchance zum Tor hatte. „Hier haben wir die große Möglichkeit vergeben, doch noch einen Punkt mitzunehmen“, meinte Leiningens Trainer Ingolf Hubert. Gerade in Halbzeit zwei und mit dem Wind im Rücken drehten die Gastgeber auf und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. „Die Jungs haben viele der Vorgaben umgesetzt, aber die Offensive muss damit leben, dass ich sie für ihre Chancenverwertung kritisiere“, sagte Buchs Coach Kay Nell. „Wir hätten das zweite Tor unbedingt machen müssen. Das hätte mir eine deutlich ruhigere Zeit auf der Bank beschert. Klar war der Platz schwierig, aber das ist nur bedingt eine Ausrede“, so Nell.

    Tor: 1:0 Lukas Berg (66.).

    FC Karbach II – SG Bremm 2:8 (0:6). Die einen erwischten einen Tag zum Vergessen, die anderen einen Tag, an dem alles klappte. „Bei Bremm ist alles gelaufen. Jeder Schuss war ein Treffer. Und bei uns lief überhaupt nichts zusammen. Ich kann nicht mal sagen, dass wir wahnsinnig schlecht waren“, bilanzierte Karbachs Spielertrainer Reyad David. Und er bekam Unterstützung von seinem Gegenüber Christoph Reinisch, der zugeben musste, dass bei seiner Mannschaft einfach alles funktionierte. Jedes Mal, wenn Bremm in Tornähe kam, schlug der Ball auch ein. So war die Partie nach einer halben Stunde fast und zur Halbzeit komplett entschieden. „Wir haben die zweite Halbzeit zwar Remis gespielt, aber unterm Strich war das natürlich eine verdiente Klatsche“, so David. Reinisch war bester Stimmung: „Ich denke, das war eines unserer besten Saisonspiele. Wir konnten den Schwung der Vorwoche mitnehmen.“

    Tore: 0:1 Tobias Schinnen (11.), 0:2 Philipp Liel (16.), 0:3 Michael Thelen (21.), 0:4 Liel (38.), 0:5 Christopher Butzen (41.), 0:6 Liel (44.), 0:7 Schinnen (55.), 0:8 Butzen (65.), 1:8 Sanel Rahic (70.), 2:8 Hanifi Agirdogan (76./Foulelfmeter).

    SG Unterkülztal/Biebertal - SG Ehrbachtal Ney 6:1 (4:1). Ein Torfestival erlebten auch die Zuschauer auf dem Neuerkircher Sportplatz. Das hatte laut Heimcoach Andreas Hammen zwei Gründe. Zum einen habe der Gast einen wirklich schwachen Tag erwischt, zum anderen hatte der Unterkülztaler Übungsleiter gegenüber der Vorwoche wieder deutlich mehr Alternativen. „Das hat sich natürlich bemerkbar gemacht“, so Hammen. Wichtig sei es auch gewesen, dass seine Mannschaft die Tore früh gemacht und für eine kleine Vorentscheidung gesorgt habe. „Das war natürlich eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche, aber gerade in der zweiten Halbzeit haben wir etwas zu wenig investiert. Unterm Strich ist der Sieg aber natürlich enorm wichtig. Wir haben uns gegenüber Ehrbachtal ein Polster von sechs Punkten geschaffen.“

    Tore: 1:0 Tobias Kehrein (3.), 2:0 Marius Augustin (11./Foulelfmeter), 3:0 Kehrein (21.), 3:1 Oliver Reiner (24.), 4:1 Florian Heyer (31.), 5:1 Christian Leonhard (70.), 6:1 Augustin (88.).

    SG Morshausen/Beulich/Gondershausen - TuS Kirchberg II 1:2 (0:2). Einen dreckigen Sieg hatte Kirchbergs Trainer Frank Hartmann gefordert, einen dreckigen Sieg hat er bekommen. Zweimal hatte seine Mannschaft aufs gegnerische Tor geschossen, zweimal hatte sie getroffen. Aber immerhin: Einsatz, Leidenschaft und Laufbereitschaft stimmten beim Gast und deswegen war der Sieg nicht einmal unverdient. Das musste auch Morshausens Spielertrainer Jan Hammes zugeben: „Kirchberg wollte unbedingt. Wir waren unterdessen zweimal nicht wach und bei uns haben Spannung und Aggressivität gefehlt.“ Nach der Pause wurde das zwar besser und mündete im Anschlusstreffer und in einem Pfostenschuss, aber am Ende reichte es nicht. Auch, weil Kirchberg aufopferungsvoll kämpfte. „Kompliment an die Jungs. Jeder war für den anderen da“, lobte Hartmann.

    Tore: 0:1 Fabian Schneider (11.), 0:2 Andre Eckes (25.), 1:2 David Liesenfeld (68.).

    SG Laudert/Lingerhahn/Urbar – SV Oberwesel 0:1 (0:0). Erst fünf Minuten vor dem Abpfiff konnte Oberwesel das Derby zu seinen Gunsten entscheiden. Per Foulelfmeter. Der war aus Sicht von SV-Trainer Peter Ritter gerechtfertigt, weil Max Engel am Fuß getroffen worden sei. Der war aus Sicht von SG-Trainer Jürgen Schneider fragwürdig: „Beide sind zum Ball gegangen und treffen sich. Das hätte man in beide Richtungen pfeifen können.“ Zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft waren am Ende beide. Ritter, weil seine Mannschaft trotz des gut stehenden Gegners die Geduld bewahrt hatte. Schneider, weil seine Mannschaft Oberwesel über weite Strecken Paroli geboten hatte. „Wir haben die Partie offen gestaltet und hatten auch Chancen. Aber beide Defensivreihen standen schon sehr konzentriert“, meinte Schneider. Das sah auch Ritter so. Allerdings hatte er sich am Ende ein paar Möglichkeiten für sein Team notiert. Beispielsweise, als Engel alleine aufs Tor lief oder als ein Kopfball von Chris Jäckel pariert wurde. „Unterm Strich war es schon verdient“, so Ritter. „Auch wenn es natürlich ein kniffliges Spiel war.“

    Tore: 0:1 Chris Ströter (85./Foulelfmeter).

    Spvgg Cochem - SG Soonwald/ Simmern 4:1 (1:0). Mund abputzen und nach vorne gucken. So lautet die Devise nach dem zwar verdienten, aber keinesfalls glanzvollen Cochemer Sieges. „Wir werden uns kommende Woche deutlich steigern müssen“, sagte Trainer Manuel Bausen vor dem Hit in Oberwesel. Seine Mannschaft hatte gegen den tief stehenden Tabellenletzten nicht die spielerischen Mittel gefunden, um Dominanz auszustrahlen. Ganz zur Verwunderung von Soonwalds Coach Jürgen Kiefer: „Für mich ist Cochem die beste Mannschaft, aber das war nicht das Team, das ich kenne. Es war von beiden Seiten Gekicke.“ Kiefer hatte seine Elf sehr defensiv eingestellt – weil er ein Offensiv-Feuerwerk erwartet hatte. „Hätte ich das gewusst, hätten wir uns mehr zugetraut. So haben wir uns darauf beschränkt, deren Spiel zu zerstören.“

    Tore: 1:0 Andreas Nicolay (10.), 2:0 Eigentor (72.), 3:0 Jonas Franzen (76.), 4:0 Fabian Jahnen (86.), 4:1 Simon Lorenz (90.).

    Urbar steigt aus SG mit Laudert aus

    Simmern. Jetzt ist es amtlich: Der SSV Urbar steigt am Ende der Saison aus der Spielgemeinschaft mit der SG Laudert/Lingerhahn aus. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Verantwortlichen stellte sich laut Jörg Grings, dem Vorsitzenden des SV Laudert-Wiebelsheim, heraus, dass „die Philosophien zur Fortführung der Spielgemeinschaft zwischen unserer alten SG und dem SSV zu weit auseinandergehen und es daher besser ist, ab der neuen Saison wieder getrennte Wege zu gehen“.

    Nach nur drei Jahren endet diese Spielgemeinschaft. Laudert/Lingerhahn, die Verbindung besteht seit 1969, wird in der nächsten Saison laut Grings in der B-Klasse spielen und versuchen, eine zweite Mannschaft zu stellen. „Wir haben durchgehend Zusagen unserer Spieler bekommen, sodass wir davon ausgehen, in der neuen Saison ein gutes Team in der Kreisliga B stellen zu können. Wir sind bestrebt, die so gut funktionierende zweite Mannschaft weiterhin im Spielbetrieb zu halten“, so Grings.

    Der SSV Urbar hat ein Anrecht auf einen Platz in der A-Klasse. Ob er diesen auch wahrnimmt, oder ob Urbar eventuell eine neue Verbindung angeht, das steht noch in den Sternen und dürfte sich in den kommenden Wochen klären.

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