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Wissen verliert ein typisches 0:0-Spiel gegen Montabaur

So richtig erklären konnte sich Wissens Trainer Marco Weller die 0:1-Niederlage gegen den TuS Montabaur am Ende nicht. "Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel", grübelte Weller über den vermasselten Saisonstart des Aufsteigers. Zufrieden war er nicht mit dem, was sein Team in den 90 Minuten am ersten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost gegen Montabaur abgeliefert hatte.

Tamer Türk (vorne) und der TuS Montabaur verdarben Rückkehrer VfB Wissen den Einstand in der Bezirksliga Ost. Das einzige Tor des Tages erzielte Türk, einer der vielen Neuen beim TuS, nach einer Stunde.  Foto: Regina Brühl
Tamer Türk (vorne) und der TuS Montabaur verdarben Rückkehrer VfB Wissen den Einstand in der Bezirksliga Ost. Das einzige Tor des Tages erzielte Türk, einer der vielen Neuen beim TuS, nach einer Stunde.
Foto: Regina Brühl

Schließlich konnte Wissen wenig von dem umsetzen, was Weller vorhatte, nutzte Breite und Tiefe des Spielfelds nicht aus. Doch verlieren musste der VfB das Spiel nicht gleich. Denn einen Sieger hatten die 90 Minuten nicht unbedingt verdient. Chancenarmut und hektischer Spielaufbau prägten das Bild. "Wir haben auf jeden Fall noch Luft nach oben", bilanzierte Weller, der vor allem die ausbaufähige Leistung bei eigenem Ballbesitz bemängelte. "Wir haben Ball und Gegner nicht laufen lassen, wie wir uns das vorgenommen haben", sagte Weller.

Das war ganz nach dem Geschmack von Wellers Gegenüber. Montabaurs Trainer Benedikt Lauer sah seinen Plan perfekt umgesetzt. "Dass wir nicht auf Teufel komm raus angreifen würden, war klar", erklärte Lauer. Stattdessen setzte sein Team auf schnelles Umschaltspiel und kreierte so "drei, vier gute Chancen". Eine davon nutzte der vor der Saison von Türkiyemspor Ransbach-Baumbach gekommene Tamer Türk zum goldenen Tor. Eine verlängerte Eckballhereingabe fand ihren Weg zu Türk, der schnell nach innen zog und das Leder aus etwa 13 Metern in den Torwinkel des langen Ecks jagte (60.). Danach versuchte es der Gastgeber vornehmlich mit der Brechstange, ohne zu nennenswerten Torchancen zu kommen.

"In der Schlussphase haben wir das gut verteidigt", analysierte Lauer, der aufgrund der starken Defensivleistung zu dem Schluss kam, dass sein Team den Dreier verdient eingefahren hatte. Allerdings gab er auch zu: "Wissen hatte wesentlich mehr Spielanteile, aber wenige Chancen."

Vornehmlich versuchte der VfB, Sebastian Land mit hohen Anspielen einzusetzen. Ein taktisches Mittel, mit dem Lauer gerechnet hatte. "Sie standen relativ kompakt und wir hatten nicht die nötige Ruhe im Spielaufbau", befand Weller. Stattdessen kamen die Gäste nach dem Führungstreffer zu weiteren Gelegenheiten. In der 75. Minute scheiterte der eingewechselte Julian Aller in einer Eins-gegen-Eins-Situation am letzten Wissener Verteidiger. "Wenn er das cleverer macht, ist er allein vorm Tor", berichtete Lauer. Wenige Minuten später verzog Maximilian Stähler zwölf Meter vor dem Gehäuse trotz freier Schussbahn (80.). Danach fand ein Flachschuss von Rico Brenner sein Ziel nicht (84.). In Hälfte eins hatte einzig der umtriebige Türk eine Offensivaktion, traf aber nur das Außennetz (41.). Robin Brand

Wissen: Scherreiks – Weitershagen, Land, Schulz (64. Ferfort), Ebach – Ceylan, Cakatay, Kohl (61. Himaj), Girresser (71. Schnell) – Lichtenfeld, Rosin.

Montabaur: Lollert – Pineker, O. Merl, Husaj, Bichert – Leisenheimer (75. Sprenger), Stähler (82. Obrebski), Isami, Türk (65. Aller) – Brenner, Fink.

Schiedsrichter: Philipp Benner (Koblenz) – Zuschauer: 250.

Tore: 0:1 Tamer Türk (60.).

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