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    Reder erwartet eine schwierige Bastelaufgabe

    Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen hat es in der eigenen Hand, den Aufstieg in die Fußball-Rheinlandliga zu schaffen, weil die Mannschaft von Jörg Mockenhaupt in den verbleibenden Partien noch auf die besser platzierten Teams aus Linz und Emmerichenhain trifft. Am Sonntag müssen die Kombinierten aber zu einem Gegner der fahren, der ein Stück weiter unten in der Tabelle anzutreffen, dafür aber wahrlich nicht zu unterschätzen ist: Der VfL Hamm hat von den vergangenen neun Partien in der Bezirksliga Ost nur eine verloren. Vom Verletzungspech verfolgt bleibt der VfB Wissen. Im Heimspiel gegen den TuS Montabaur muss sich Trainer Dennis Reder einmal mehr als Puzzlemeister beweisen. Die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth schließt ihre Englische Woche mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger SV Fortuna Nauort ab.

    Foto: Andreas Hergenha

    SV Fortuna Nauort - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (Sonntag, 14.30 Uhr, Hinspiel: 0:4). Punkte sind nicht das primäre Ziel gegen die Spitzenteams, sondern anständige Leistungen, betont Nauorts Spielertrainer Jürgen Ebert. Doch am Sonntag gegen Ellingen erscheinen Zähler leichter zu ergattern zu sein als zuvor in Linz, zumal Ebert beim Gegner einen kleinen Negativtrend erkennt.

    Andererseits sei sein Gegenüber Thomas Kahler ein Trainer, der bei jedem Tabellenstand engagiert zu Werke gehe. Mit dem Einsatz der eigenen Leute beim 1:4 in Linz war Ebert „absolut zufrieden“. „Die Spieler wissen, worum es geht“, bestätigt er. Allerdings ist der Kader des SV Fortuna sehr schmal. Alle Neuzugänge des vergangenen Sommers stehen inzwischen nicht mehr zur Verfügung, erklärt der Trainer. Letztmals gesperrt ist am Sonntag Stephan Weber.

    Ellingen zeigte sich im Nachholspiel gegen die SG Emmerichenhain/Niederroßbach am Mittwochabend trotz der 0:1-Niederlage deutlich verbessert gegenüber dem schwachen Vor-Ostern-Auftritt gegen die SG Westerburg/Gemünden. Trainer Kahler hofft nun, dass seine Schützlinge dieses Gesicht nicht wieder eintauschen.

    VfB Wissen - TuS Montabaur (Sonntag, 14.30 Uhr; Hinspiel: 0:2). Längst rangiert der VfB Wissen jenseits von Gut und Böse in der Tabelle der Bezirksliga Ost. Die Partie gegen den TuS Montabaur bietet der Elf von Trainer Dennis Reder nun die Gelegenheit, den stets zahlreichen heimischen Fans zu beweisen, dass man mit den Großen der Bezirksliga Ost durchaus mithalten kann.

    Schlecht sind aber wieder mal die personellen Voraussetzungen. Wie Reder sagt, nahmen zuletzt nur drei Torleute und fünf Feldspieler am Training teil. „Daraus etwas zu basteln, ist eine Herausforderung“, so der Trainer. Rüdiger Schulz rückt wohl für Dennis Ferfort in die Startelf. Blickt man jedoch nur auf die Rückrundentabelle, so dürfen die Wissener wenigstens mit ihrer Tendenz zufrieden sein, denn in dieser inoffiziellen Wertung liegen sie um zwei Punkte besser als die Kreisstädter.

    „Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir da gewinnen“, stellt der Montabaurer Trainer Benedikt Lauer vor der Fahrt an die Sieg klar. Gegen den ehemaligen Aufstiegsaspiranten werde es nicht leicht, einen Dreier zu holen. „Das Potenzial ist enorm“, sagt Lauer über den Gegner. Dennoch steht für ihn fest: „Wir müssen das Spiel in die Hand nehmen – etwas anderes können wir auch gar nicht.“

    Meister werde, wer am wenigsten „liegen lässt“ in Begegnungen mit Vereinen aus Mittelfeld und Abstiegszone. Durch das 0:0 gegen Hundsangen ist der TuS jedoch ein bisschen ins Hintertreffen geraten. „Wir haben es nicht in der eigenen Hand und müssen selbst unsere Hausaufgaben machen“, sagt Lauer. Nicht mithelfen können dabei die angeschlagenen Sven Baldus und Max Acquah.

    VfL Hamm - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen (Sonntag, 15 Uhr; Hinspiel: 2:2). Von den vergangenen neun Spielen hat der VfL Hamm nur eines verloren. Trainer Philipp Höhner hat zur guten Bilanz kürzlich das Siegtor in Hundsangen beigetragen und gerade sein Engagement als Coach um ein Jahr verlängert. Recht sorgenfrei kann der Verein also seine Aufgaben angehen. Zudem kehren gegen die SG Weitefeld Michael Weyer und Simon Langemann in die Mannschaft zurück. Gute Voraussetzungen also, um neuerlich zu überraschen. „Wir freuen uns auf die Spiele gegen die Spitzenteams und wollen dem einen oder anderen ein Bein stellen“, berichtet Höhner. Die Doppelbelastung vom vorigen Wochenende sollte am Sonntag keine Rolle mehr spielen, meint er.

    „Spiele gegen Hamm verliefen immer eng, so wie das 2:2 in der Hinrunde“, erklärt Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Immerhin sei die Lage personell wieder etwas entspannter. Die SG ist die einzige Mannschaft aus der Führungsgruppe, die noch zwei direkte Vergleiche mit Aufstiegskonkurrenten vor sich hat. Das kann ein Vorteil sein: Siegt Weitefeld jetzt durchgängig, ist der erste Platz sicher.

    „Das ist kein unangenehmer Druck“, beteuert Mockenhaupt, denn schließlich geht es um den Aufstieg und nicht gegen den Abstieg. Die SG Weitefeld gehörte noch nie der Rheinlandliga an, entsprechend groß ist die Sehnsucht, mal Meister zu werden. Das beste Torverhältnis der Liga – gemeinsam mit Emmerichenhain – und nur eine Saison-Niederlage untermauern die Ambitionen. Doch erst lauert der VfL Hamm, der „nichts zu verlieren hat“.

    Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

    Trainertipp der Bezirksliga Ost

    Philipp Höhner (VfL Hamm)

    SG Birlenbach - VfB Linz 0:4

    SV Fortuna Nauort - SG Ellingen 1:1

    VfB Wissen - TuS Montabaur 2:1

    SG Elbert - SG Müschenbach 3:1

    FSV Osterspai - Emmerichenhain 1:3

    SG Hundsangen - VfL Bad Ems 4:1

    VfL Hamm - SG Weitefeld 2:1

    Robert Kotlinski verlässt VfL

    Hamm/Bruchertseifen. Robert Kotlinski verlässt zum Saisonende Fußball-Bezirksligist VfL Hamm und übernimmt das Amt des Spielertrainers bei C 2-Ligist SG Bruchertseifen/Eichelhardt.

    Kotlinski ist in Bruchertseifen kein Unbekannter, trug er doch bereits zu Bezirksliga-Zeiten das Trikot der Kombinierten. rwe

    h5 Bezirksliga-BZ

    Der VfL Hamm (rechts: Matthias Keller) hat von seinen neun jüngsten Partien nur eine verloren. Am Sonntag versucht die Elf von Philipp Höhner auf eigenem Platz der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen ein Bein zu stellen.

    Foto: Andreas Hergenhahn
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