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Lautzert-Oberdreis

Neuling Lautzert verteidigt sich zum Punkt

Irgendwann bestand am Sonntagnachmittag auf dem Oberdreiser Rasenplatz der Spannungsmoment in der Frage, wie die SG Betzdorf ihren nächsten Angriff kläglich versiebt. Fast unentwegt rannten die Grün-Weißen zum Saisonauftakt in der Fußball-Bezirksliga Ost beim Aufsteiger Spvgg Lautzert-Oberdreis an, aber was die Spieler des Rheinlandligaabsteigers vor dem gegnerischen Tor anstellten, trieb ihren Trainer Ingo Neuhaus die Fassungslosigkeit ins Gesicht.

Laufduell auf neuem, noch ungewohntem Bezirksliga-Terrain: Die Spvgg Lautzert-Oberdreis um Tim Lang (links, der hier Alan Krause enteilt) kam mit einer Portion Glück zum 0:0 gegen die SG Betzdorf.  Foto: René Weiss
Laufduell auf neuem, noch ungewohntem Bezirksliga-Terrain: Die Spvgg Lautzert-Oberdreis um Tim Lang (links, der hier Alan Krause enteilt) kam mit einer Portion Glück zum 0:0 gegen die SG Betzdorf.
Foto: René Weiss

Entweder warteten die Gäste mit dem Abschluss zu lange, sodass noch ein Lautzerter Abwehrbein in die Quere huschte, oder sie brachten nicht genügend PS hinter den Ball, oder dieser landete aufgrund mangelhafter Präzision irgendwo im Dickicht hinter dem von Samuel Drees gehüteten Kasten. Und weil die Einheimischen zu selten selbst am Spiel teilnahmen (Trainer Frank Wohlert: „Wir sind zu häufig in die Gegner reingelaufen“), erklärt es sich beinahe von selbst, dass sich beide Teams zum Saisoneinstand mit einem torlosen Remis trennten.

„Wir wollten eigentlich auch mehr nach vorne machen“, verriet Wohlert nach dem Abpfiff, aber möglicherweise war der Respekt in der neuen Liga gegen das einstige Fußball-Aushängeschild des Kreises Altenkirchen doch etwas zu groß. Eine Viertelstunde lang, zwischen der 15. und 30. Minute, tat die Heimelf mehr und kam in dieser Phase durch eine Doppelchance von Calvin Groß und Pascal Wycisk (18.) sowie eine von Mirkan Kasikci abgefangene Hereingabe Semjon Brückmanns (27.) zu ihren besten Gelegenheiten im ganzen Spiel. Betzdorf hatte mehr zu bieten, haderte aber immer mehr an einer ausgeglichenen Mischung aus Pech (Latten- und Pfostentreffer von Alan Krause in der 7. sowie Niklas Spies in der 57. Minute) und Unvermögen.

„Wegen unserer Abschlussschwäche haben wir heute zwei Punkte liegen lassen. Die Mannschaft hat vieles richtig gemacht, zeigte, dass sie konditionell gut drauf ist, aber wir haben aus unseren Möglichkeiten viel zu wenig gemacht. Und dann hätten wir nach einem Foul an Niklas Spies auch noch einen Elfmeter bekommen müssen“, ärgerte sich Ingo Neuhaus. Den Grün-Weißen stand aber auch eine gute Abwehr des Aufsteigers gegenüber. „Mit Ausnahme von zwei, drei lässigen Aktionen haben wir das hinten sehr gut gemacht“, sagte Wohlert, der mit dem Zähler „ganz gut leben“ konnte. Mit dem gleichen Ertrag musste sich der langjährige Oberligist begnügen.

Der wird direkt am nächsten Spieltag schon von der Regelung getroffen, dass Gelb-Rot jetzt auch in der Bezirksliga zu einer Sperre führt. Ebrima Tamba foulte in der 85. Minute zunächst Lautzerts Keeper Drees, packte anschließend Dimitri Gleich ins Gesicht und sah von Schiedsrichter Alexander Mürtz folgerichtig die Ampelkarte.

rwe

Spvgg Lautzert-Oberdreis - SG Betzdorf 0:0

Spvgg Lautzert: Drees – Trippler, Schulze, Marquart, Herfen (75. Jankowski) – Gleich, Lang – Wycisk, Brückmann, Benthaus – Calvin Groß (55. Keller).

SG Betzdorf: Kevin Groß – Sahin, Kasikci, Erner, Hashimi – Jashari, Gian-Luca Puligheddu – Spies, Houta, El Aissati (55. Tamba), Krause (81. Giehl).

Schiedsrichter: Alexander Mürtz (Mendig). – Zuschauer: 130.

Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Ebrima Tamba (SG Betzdorf) wegen Foulspiels und Unsportlichkeit (85.).

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