40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Fußball Männer
  • » Fußballverband Rheinland
  • » Bezirksliga Ost
  • » Hundsangen: B-Jugend-Fehler sind gegen Emmerichenhain tabu
  • Aus unserem Archiv
    Montabaur

    Hundsangen: B-Jugend-Fehler sind gegen Emmerichenhain tabu

    Die Qual der Wahl im südlichen Westerwald: Gleich zwischen sechs Partien können beziehungsweise müssen sich Freunde der Fußball-Bezirksliga Ost am Sonntagnachmittag entscheiden, wenn Wirges, Westerburg, Elbert, Montabaur, Hundsangen und Ahrbach zu ihren Heimspielen bitten.

    Nur schwer zu bremsen: Montabaurs Jung Hun Kim.  Foto: Marco Rosbach
    Nur schwer zu bremsen: Montabaurs Jung Hun Kim.
    Foto: Marco Rosbach

    Spvgg EGC Wirges - VfL Bad Ems (So., 14.30 Uhr). „Wir werden die Favoritenrolle annehmen“, verspricht der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan vor dem Vergleich mit dem VfL. Den Gegner hat er mehrfach beobachtet – und deshalb warnt er davor, diesen zu unterschätzen: „Die Bad Emser werden kompakt stehen und ihre Chance suchen, da ist viel Moral in dieser Mannschaft.“ Seinerseits kann Foroutan auf den 3:0-Auswärtssieg bei der SG Ellingen und gute Trainingsleistungen aufbauen – Konkurrenzkampf im Kader inklusive. Bei der Aufstellung seien noch nicht alle Entscheidungen gefallen, da könnte es noch Überraschungen geben. Vor allem will sich die EGC jedoch den eigenen Zuschauern mit ihren Stärken präsentieren: „Wir wollen endlich zu Hause etwas bieten“, so Foroutan.

    Die Bad Emser konnten zu Saisonbeginn auf Heimstärke bauen. Am vergangenen Sonntag folgte nach zwei Auftakterfolgen gegen Hundsangen und Osterspai jedoch eine 0:2-Niederlage gegen Montabaur. Die Gastgeber waren dabei sichtlich unterlegen und ersatzgeschwächt. Nur drei Reservisten hatte Trainer Kay Ludwig auf der Bank sitzen, alle kamen zum Einsatz, weil andere Spieler sich verletzten. Vor allem Darius Werners früher Ausfall könnte sich noch in jeder Hinsicht als schmerzhaft erweisen. Der Defensivmann musste als Erster vom Feld, gleich zu Beginn der Partie. So fragt man sich, ob die Kurstädter ausgerechnet bei den favorisierten Wirgesern in der Lage sein werden, die Punkte zu erobern, die sie eigentlich jüngst auf der Silberau behalten wollten.

    SG Westerburg/Gemünden - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (So., 14.30 Uhr, in Gemünden). Ohne ihren Kapitän Matthias Wengenroth muss die SG Westerburg ihr Heimspiel gegen die SG Ellingen bestreiten. Grund dafür ist seine „glattrote“ Karte aus dem Spiel bei der SG Elbert, der ersten überhaupt übrigens in dieser Bezirksliga-Saison. Die Länge der Sperre stehe noch nicht fest, teilt Trainer Dobri Kaltchev mit. Trotzdem möchte sich seine Elf nach anerkannt guten Leistungen zuvor endlich den ersten Saisonsieg sichern. Allerdings wartet erneut ein starker Gegner auf die Westerburger. „Wir werden die Ruhe bewahren“, betont Kaltchev. Gegebenenfalls müsse man mal einen Dreier „erzwingen“ mit guter Organisation und Disziplin, am besten gleich gegen die schwächer als erwartet gestartete SG Ellingen. Bis auf Wengenroth und den langzeitverletzten Tim Barke stehen alle Akteure zur Verfügung.

    SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen (So., 14.30 Uhr, in Oberelbert). Nach Kevin Jungs Wadenbeinbruch hütet nun Moritz Weißenborn das Tor der SG Elbert. „Das ist für uns ein absoluter Glücksfall“, freut sich Trainer Michael Diel über den Neuzugang. Auch sonst ist zu spüren, dass bei den Unterwesterwäldern der Kader breiter geworden ist. 14 Spieler trafen sich unter der Woche zum Training. Einen Aufwärtstrend dokumentieren aber hauptsächlich die Ergebnisse. Das 3:2 über Westerburg hat Diel allerdings nicht in allzu guter Erinnerung wegen zu viel Hektik neben und auf dem Platz und mäßiger Leistung in Überzahl. „Wir müssen am Wochenende vor allem konzentriert auftreten“, verlangt er und rechnet damit, dass die SG Weitefeld nun immer besser zu ihrer Spielstärke findet.

    „Das 4:1 gegen Emmerichenhain hat uns gut getan“, bestätigt Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Die Leistung stimmte genauso wie das Resultat. „Wir müssen unsere Spielweise vom Wochenende beibehalten, aber ich sehe uns nicht in der Favoritenrolle“, erklärt der Übungsleiter. Konzentration sei notwendig, um mit einem Auswärtssieg in der Tabelle an der SG Elbert vorbeizuziehen.

    Allerdings hat Mockenhaupt vor dem Kontrahenten großen Respekt, denn in der vorigen Saison verloren die Weitefelder deutlich in Elbert. Dazu machten sich Verletzungen und berufliche Verpflichtungen aktuell bemerkbar, sodass zeitweise nur 11 von 21 Spielern trainierten. Im Angriff fehlten manchmal Variationsmöglichkeiten. Doch neben Maximilian Strauch und Mario Weisang könnte auch der angeschlagene Dominik Neitzert bis Sonntag zurückkehren.

    FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Müschenbach/Hachenburg (Sonntag, 14.30 Uhr, in Kamp-Bornhofen). Osterspai braucht nach nur einem Zähler aus fünf Partien dringend Punkte, um nicht den Anschluss zu verlieren. „Das wird ein ganz wichtiges Spiel“, betont daher Trainer Nico Helbach vor der Begegnung mit der SG Müschenbach. „Wir müssen den Teamgeist in den Vordergrund stellen“, verlangt er. Über Geschlossenheit und Zweikampfstärke soll ein Aufschwung entstehen. Zu denken gibt Helbach, dass seine Elf zuletzt dreimal mit einem 1:1 in die Pause ging und dennoch verlor. Konditionell dürfte es aber keine Probleme geben, das hätten die 120 Pokal-Minuten gegen Windhagen bewiesen. Florian Lemler und Martin Paasch kehren aus dem Urlaub zurück, einige Fragezeichen stehen hinter angeschlagenen Spielern. „Osterspai ist nicht gerade unser Lieblingsgegner“, blickt Müschenbachs Trainer Volker Heun auf die vergangenen Jahre zurück. Dabei ist die FSV mit ihren Qualitäten und Schwächen gut bekannt, weil es ja selten Veränderungen im Kader gibt. „Die sind immer unbequem“, erklärt Heun. Vorrangig werde es darauf ankommen, Torjäger Adrian Knop und den zentralen Mittelfeldmann Florian Lemler aus dem Spiel zu nehmen.

    Mit der Darbietung des eigenen Teams beim 0:3 gegen Wissen ist Heun überhaupt nicht zufrieden. „Das war keine gute Vorstellung, uns hat die Durchschlagskraft nach vorne gefehlt“, moniert der erfahrene Trainer. Wissen habe letztlich mit einer Durchschnittsleistung gewonnen. Dazu kommt, dass Müschenbach aufgrund von Erkältungen beim Training gehandicapt war. „Wir müssen den Schalter umlegen“, fordert Heun dennoch.

    TuS Montabaur - TuS Burgschwalbach (So., 14.30 Uhr). „Wichtig ist, dass wir den Gegner nicht unterschätzen“, mahnt Montabaurs Trainer Sven Baldus vor der Partie gegen Burgschwalbach. Über den Aufsteiger, den er im Angriff als durchaus gefährlich einstuft, hat er sich einige Informationen eingeholt. Baldus will vorrangig aber natürlich auf die eigene Mannschaft schauen. „Wir müssen unser Spiel durchsetzen und auf unsere Stärken bauen“, verlangt er. Gute Ansatzpunkte gibt es da für den Tabellenzweiten, die liegen aber länger zurück als eine Woche, denn in Bad Ems hat der TuS zuletzt trotz des Auswärtssiegs nicht überzeugt: „Das war einfach alles viel zu wenig.“ Außer Takayuki Omi, der beruflich unterwegs ist, steht Baldus sein kompletter Kader zur Verfügung.

    „Wir pfeifen aus dem letzten Loch“, fasst dagegen Trainer Torsten Baier die personelle Situation beim TuS Burgschwalbach zusammen. Den nächsten Schlag in dieser Hinsicht bedeutet der Bänderriss, der Offensivmann Julian Kohl zu einer wochenlangen Pause zwingt. „Momentan haben wir die Seuche“, sagt Baier zur Misere des Aufsteigers und hebt zugleich hervor, dass „jammern nichts nutzt“. Ein anderes Dilemma bei Burgschwalbach war zuletzt die Chancenverwertung. Die war nach Baiers Worten mitverantwortlich für das 0:1 gegen Ahrbach: „Wir haben einen Fehler gemacht, und der wurde bestraft.“ Taktisch überlegt er, ob er die Grundordnung womöglich ein wenig ändert. Grundsätzlich besitzt die TuS jedoch keine Mannschaft, die einfach nur defensiv gut stehen möchte.

    SG Hundsangen/Obererbach – SG Emmerichenhain/Niederroßbach (So., 15 Uhr, in Hundsangen). Innerhalb von drei Tagen kommt es sowohl in der Meisterschaft wie im Pokal zum Spiel SG Hundsangen gegen SG Emmerichenhain. Martin Scherer will als Spielertrainer der Einheimischen den Schwung des Auswärtssieges in Hamm nutzen. Beim 4:3 schossen seine Nebenleute so viele Treffer wie zuvor in vier Begegnungen zusammengenommen. Zu denken geben allerdings die drei Gegentreffer. „Das war wie bei einer unterklassigen B-Jugend“, ärgert sich Scherer über Stellungsfehler und weitere Versäumnisse. Gegen die von ihm in der Favoritenrolle gesehene SG Emmerichenhain müsse eine Steigerung her. Fehlen werden weiterhin Niklas Noll und Lukas Litzinger. Der Einsatz von Luca Heinz ist fraglich. Scherers Adduktoren-Probleme bessern sich.

    „Wir haben etwas gutzumachen“, erklärt Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic. Das 1:4 in Weitefeld bezeichnet er als „unser schlechtestes Spiel, seit ich hier Trainer bin“, weil seine Mannschaft sich keine Chancen herausspielte. Trotzdem will er wegen eines „grottenschlechten Tages“ nicht alles infrage stellen, was zuvor aufgebaut wurde. „Das ist kein Weltuntergang“, stellt Mujakic klar und warnt vor überzogenen Erwartungen. „Wir müssen wieder in die Spur kommen“, verlangt er vor dem ersten Auftritt in Hundsangen. Unwichtig sei es derzeit, Erster oder Zweiter zu sein; es komme vielmehr darauf an, „oben dabei zu sein“. Torwart Fillippos Papadaopoulos wird nach abgelaufener Sperre wieder im Tor stehen. „Guido Wörsdörfer hat seine Sache gut gemacht als Vertretung.“ Ansonsten seien alle Mann an Bord.

    SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod -SG Wallmenroth/Scheuerfeld (So., 15 Uhr, in Ruppach-Goldhausen). „Wir sind in der Liga angekommen, wir können mithalten“, freut sich Ahrbachs Trainer Peter Olbrich. „Wir bleiben mit den Füßen auf dem Boden“, verspricht er trotz des bisher guten Saisonverlaufs vor dem Vergleich zweier sehr guter Aufsteiger mit der SG Wallmenroth als Gast. „Ich glaube, dass Wallmenroth eine gute Rolle spielen wird“, sagt Olbrich über den Kontrahenten, dem er einen Platz im oberen Tabellendrittel langfristig zutraut. „Aber wir wollen gegen jeden unsere Chance suchen“, beteuert er, wobei beide Mannschaften bislang noch nicht gegeneinander gespielt haben. Personell sehe es bei der SG Ahrbach letztlich „nicht viel anders aus als bei anderen Vereinen“.

    „Wir würden nicht Nein sagen, wenn es weiter so läuft“, berichtet Trainer Stefan Häßler vom bestplatzierten Aufsteiger SG Wallmenroth. Trotz des 2:1 verlangt er aber gegenüber dem Osterspai-Spiel eine Steigerung, sonst werde es sehr schwierig bei der SG Ahrbach. Zu unkonzentriert im Abschluss habe seine Mannschaft agiert, „aber wir jammern da auf hohem Niveau“, räumt Häßler ein, der die nächsten Wochen für prägend dafür hält, „wohin die Reise geht“ in sportlicher Hinsicht.

    Außer Tim Lück und Peter Bayer hat Wallmenroth derzeit keine Ausfälle zu verkraften. Stets 16 bis 22 Leute im Training zeugen von der nötigen personellen Breite. Allerdings fällt Häßler auf, dass seine Spieler sich zu Wochenbeginn häufiger mit Blessuren herumschlagen. „Daran sieht man, dass man in der Bezirksliga stärker bis zum Anschlag gehen muss als in der A-Klasse“, erläutert er.

    Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

    Trainertipp der Bezirksliga Ost

    Nico Helbach (FSV Osterspai)

    VfB Wissen. VfL Hamm 3:1

    Spvgg Wirges - VfL Bad Ems 4:1

    SG Westerburg - SG Ellingen 1:2

    SG Elbert - SG Weitefeld 2:2

    FSV Osterspai - Müschenbach 1:0

    Montabaur - Burgschwalbach 2:0

    Hundsangen - Emmerichenhain 1:1

    SG Ahrbach - SG Wallmenroth 2:2

    Fußball-Bezirksliga Ost
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußballverband Rheinland

    Rheinlandliga

    Bezirksliga Ost

    Bezirksliga Mitte

    Bezirksliga West

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußballverband Rheinland - Kreisligen
    Unter der Woche feierte der Unzenberger Marcel Klein (links) seinen 27. Geburtstag. Feiert er am Wochenende die Punkte 27 bis 29 seiner Elf?  Foto: Walz

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach