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Altenkirchen

Desolate Laufbereitschaft und etliche Fehlpässe

In einer unterhaltsamen Bezirksliga-Partie zwischen dem Rheinlandliga-Absteiger SG Neitersen/Altenkirchen und dem Vorjahresvierten aus Westerburg und Gemünden behielt die Auswärtsmannschaft dank einer starken Leistung im ersten Durchgang mit 3:2 die Oberhand. Gäste-Co-Trainer Michael Huber, der den auf Mallorca weilenden Oliver Meuer vertrat, sagte nach Spielende: "Wir wollten aus einer gesicherten Defensive mit Ballgewinnen in der Zentrale schnell umschalten und so unsere Stärken ausspielen. Und genau dieses Vorhaben war es, das sich als zielführender Masterplan beweisen sollte." Tatsächlich kamen die Westerburger im Mittelfeld immer wieder in Ballbesitz und waren in der Offensive brandgefährlich. Die Altenkirchener unterstützten diesen Plan, weil sie zwischen Abwehr und Angriff kaum Zweikämpfe gewannen, eine desolate Laufbereitschaft zeigten und Fehlpässe mehr Regel statt Ausnahme waren.

Nachdem Christian Knabe und Matthias Wengenroth aus aussichtsreichen Schusspositionen vergeben hatten, war es eine Standardsituation, die die Westerburger Führung begünstigte. Florian Sander foulte an der Außenlinie, David Gläser schlenzte gekonnt nach innen und Manuel Jung durfte bei seinen zwei Kopfballversuchen jeweils ohne Gegenwehr Maß nehmen (23.). Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient und Mario Wasna nutzte anschließend einen Ballverlust von Jan-Marc Heuten im Mittelfeld, um auf 0:2 zu erhöhen (44.). Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff legte Wasna sogar das 0:3 nach.

Fortan kamen die Wiedbachtaler besser ins Spiel und nahmen die Zweikämpfe energischer an. Nach Halbchancen von Simon Mankel und Carsten Rein vollendete Neuzugang André Fischer einen schönen Pass von Julian Holzinger zum 1:3 (65.).

Westerburg tat nun weniger fürs Spiel, blieb durch Konter aber gefährlich. Insbesondere David Meuer hatte mehrfach die Chance den Sack zuzumachen. Weil sich die Platzherren aufgrund einer Undiszipliniertheit aber selbst dezimierten und das 2:3 durch Julian Holzinger erst eine Minute vor dem Abpfiff fiel, blieb es schlussendlich bei einem verdienten Sieg der SG Westerburg.

"Unsere erste Halbzeit war grottenschlecht. Keiner war bereit an seine Leistungsgrenze zu gehen und gleich vier Spieler heute privat verhindert. Vor diesem Hintergrund muss man den Anspruch, den jeder an sich stellt, schon kritisch hinterfragen und einsehen, dass Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander liegen. Im zweiten Durchgang wurde unser Spiel dann aber besser. Umso ärgerlicher, dass wir wegen Meckerns das Spiel zu zehnt zu Ende bringen müssen. Mit elf Spielern wäre noch ein Punkt möglich gewesen", ärgerte sich Neitersens Trainer Cornel Hirt.

Von unserer Mitarbeiterin

Leonie Rein

Neitersen/Altenkirchen: Humberg – Heuten, Gerhardt, F. Sander – Dietz, Mankel – Scholz (33. Rein), Bischoff, T. Sander (46. vom Dorf), Fischer, Holzinger.

Westerburg/Gemünden: Wolf – Jung, Hartmann, Neubert (70. N. Heinen), Keeler – Wengenroth – Ostermann (77. Herkersdorf), Meuer – Knabe, Wasna (55. Kettler), Gläser.

Schiedsrichter: Jens Hülpüsch (Hachenburg).

Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Manuel Jung (23.), 0:2, 0:3 beide Mario Wasna (44., 47.), 1:3 André Fischer (65.), 2:3 Julian Holzinger (89.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen Altenkirchens Florian Sander (71., Foulspiel und Meckern).

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