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Berod

Berod lässt Guckheim alt aussehen

Einen Auftakt nach Maß legte der SC Berod-Wahlrod zum Saisonstart der Bezirksliga Ost hin. Mit 4:1 (1:0) besiegte die Elf von Spielertrainer Thomas Schäfer die SG Guckheim/Kölbingen und nistet sich damit vorerst einmal ganz oben in der Tabelle ein. "Der Sieg ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen", befand Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer, dessen Bruder Thomas dem zwar nicht widersprechen mochte, seinen SC aber letztendlich aber doch als verdienten Sieger ausgemacht hatte.

Berods Martin Müller (am Ball) hatte mit seinem Freistoßtor zum 2:1 maßgeblichen Anteil am 4:1-Erfolg gegen Guckheim. Foto: Perro
Berods Martin Müller (am Ball) hatte mit seinem Freistoßtor zum 2:1 maßgeblichen Anteil am 4:1-Erfolg gegen Guckheim.
Foto: Perro

Und das zurecht. Denn die Hausherren wirkten im Spiel nach vorne strukturierter, vor allem Mario Pavelic erwies sich hier als ständiger Unruheherd in der Nähe des Guckheimer Strafraums. In Führung brachte den SC allerdings ein Geschenk der Gäste. Niclas Schneider köpfte einen abgewehrten Ball ohne Not zurück in Richtung des eigenen Tores, René Pascal Nagel nahm das Präsent dankend an und vollstreckte per Direktabnahme zum 1:0 (10.).

Mit der Führung im Rücken drückten die Gastgeber der Partie zunächst weiter ihren Stempel auf. Mehr als eine Schusschance durch den agilen Tim Pfeiffer nach Brustablage Pavelics (20.) sprang jedoch erst einmal nicht dabei heraus. Die Gäste, die auf der nicht leicht zu bespielenden "Wiese" in Berod überwiegend auf lange Schläge in die Spitze und auf die weiten Einwürfe Tim Niedermowes setzten, wurden erst wenige Minuten vor der Pause das erste Mal gefährlich. Michael Sehner setzte Stefan Schäfer gut in Szene, der scheiterte im Anschluss daran jedoch beim Versuch, seinem Gegenspieler einen Knoten in die Beine zu spielen (39.). Dass die Beroder mit der knappen Führung in die Pause gehen konnten, verdankten sie wenig später dem bärenstarken Constantin Redel. Einen gefühlvoll über die Mauer gezirkelten 20-Meter-Freistoß fischte der Schlussmann sehenswert aus dem Winkel. Quasi aus dem Nichts kamen die Guckheimer kurz nach dem Seitenwechsel zum Ausgleich. Ilir Tahiri stand plötzlich frei vor Redel und ließ diesem keine Abwehrchance (47.).

Gegen nun stärker aufkommende Gäste bewahrten die Einheimischen in der Folge aber die Ruhe und drängten auf die erneute Führung. Nach einer Doppelchance durch Robin Cousin (54.) und Timo Land (56.), die noch nicht genau genug gezielt hatten, visierte Martin Müller in der 61. Minute hingegen ganz genau: Sein Freistoßkracher aus 20 Metern schlug unhaltbar zum 2:1 im Giebel ein.

In der Folge zog sich der SC etwas weiter zurück. Guckheim sorgte zwar nach Standards immer wieder für Gefahr, blieb dabei jedoch gänzlich ohne Erfolg. Als effektiver erwiesen sich stattdessen die Hausherren, die das Ergebnis bis zum Spielende noch deutlich werden ließen. Timo Land (69.) und der starke Tim Pfeiffer (90.+2) sorgten schließlich für den 4:1-Endstand.

Von unserem Mitarbeiter Andreas Hundhammer

Berod-Wahlrod: Redel – Scavelli, Weller, Henzel, Hähr, Nagel (61. Schäfer), Land, Pfeiffer, Cousin (79. Saygan), Müller (79. Velten), Pavelic.

Guckheim/Kölbingen: Henning – Schöndorf, Kuch, Gombert, Lenzen (61. Mittler), Zacher (48. Jung), Tahiri, Schneider, Niedermowe, Sehner, Schäfer.

Schiedsrichter: Hamid Rostamzada (Mayen).

Zuschauer: 110.

Tore: 1:0 René Pascal Nagel (10.), 1:1 Ilir Tahiri (47.), 2:1 Martin Müller (61.), 3:1 Timo Land (69.), 4:1 Tim Pfeiffer (90.+2).

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