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Horressen

6:1 gegen Westerburg: Montabaur spielt sich nach der Pause in einen Rausch

Der Kunstrasenplatz in Horressen ist für die SG Westerburg/Gemünden kein gutes Pflaster. In der Vorbereitung auf die neue Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost bestritt die Mannschaft von Mike Lengwenus dort im Rahmen des Turniers um den Nissan-Wagner-Cup zwei Spiele, beide gingen verloren. Beim 0:7 gegen Rheinlandliga-Aufsteiger Wirges fiel die Niederlage heftig aus, gegen den TuS Montabaur gab's dann nur ein 1:3. Bei der Neuauflage des Duells mit den Kreisstädtern am Freitagabend in der Liga ging das allerdings weniger glimpflich aus. Mit 6:1 (1:0) setzte sich der TuS am Ende durch.

Nah am Mann: Montabaurs Jannis Meuer (rotes Trikot) stört den Westerburger David Gläser nach einem Einwurf bei der Ballannahme, Tim Buchmann (vorne rechts) beobachtet die Szene.  Foto: Marco Rosbach
Nah am Mann: Montabaurs Jannis Meuer (rotes Trikot) stört den Westerburger David Gläser nach einem Einwurf bei der Ballannahme, Tim Buchmann (vorne rechts) beobachtet die Szene.
Foto: Marco Rosbach

Als Schiedsrichter Robert Depken zur Halbzeit pfiff, war mit diesem Endstand allerdings in keiner Weise zu rechnen. In einer beiderseits intensiv geführten ersten Hälfte waren es nämlich die Gäste, die die besseren Chancen hatten, diese aber nicht nutzten. Wie so oft im Fußball rächte sich das – und zwar zu einem aus SG-Sicht ärgerlichen Zeitpunkt, kurz vor der Halbzeit. Christian Stera hatte sich über rechts durchgetankt und auf Fabio Scumaci abgelegt, der den Ball aus 20 Metern im Westerburger Tor unterbrachte (44.).

Weniger Glück im Abschluss hatten zuvor die Gäste bei zwei Doppelchancen, die Montabaurs Schlussmann Marius Schröder mit Glanzparaden zunichte machte. Zunächst in der 28. Minute, als Schröder erst im Eins-gegen-Eins mit Matthias Wengenroth Sieger blieb und auch den Nachschuss von David Gläser abwehrte, und später noch einmal gegen Tamas Major, der seinen Meister bei zwei Versuchen direkt hintereinander im TuS-Keeper fand (37.). „Zur Halbzeit müssen wir in Führung liegen“, haderte Lengwenus mit der ungenügenden Chancenverwertung seiner Spieler.

Nach dem Seitenwechsel klappte es dann zwar, als Major den Ball von der Strafraumkante aus ins Netz beförderte (58.). Doch da hatte der TuS, der sich im zweiten Durchgang auf dem Ausweichplatz förmlich in einen Rausch spielte, bereits zwei weitere Tore vorgelegt. Nahezu jeder TuS-Angriff saß. Den Anfang des Sturmlaufs machte Kapitän Maximilian Acquah, der SG-Torwart Niko Horz umkurvte und aus spitzem Winkel einschob (49.). Gabriel Jost mit einem Gewaltschuss legte nach (54.), ehe Major verkürzte. Die Antwort darauf gab wiederum Jost, dessen Freistoß aus 30 Metern an allen vorbei zum 4:1 ins Tor segelte (64.). Den Rest erledigten Tobias Schulz per Abstauber (68.) und Acquah, der sich stark im Sechszehner behauptete und das halbe Dutzend vollmachte (83.).

„In der zweiten Halbzeit waren wir schlafmützig“, versuchte Lengwenus die Höhe der Niederlage irgendwie zu erklären, während Montabaurs Trainer Alexander Baldus über den Verlauf der zweiten 45 Minuten hocherfreut war: „Das schnelle 2:0 hat der Mannschaft gut getan. Danach hat man gemerkt, dass sie auf dem Kunstrasen richtig Spaß am Fußballspielen hatte.“

Helmut Rosbach/A. Hundhammer

TuS Montabaur - SG Westerburg/G. 6:1 (1:0)

Montabaur: Schröder – Stera, Omi, Meuer, Schulz – Scumaci – Jost (84. Kloft), Acquah, Rexhepi – Schnabel (45. Obrebski), Brugnano (66. Sögünmez).

Westerburg: Horz – Holzhäuser, Schmidt, Neubert (84. Ebers), Seiler (66. Heene) – Buchmann, Wengenroth, J. Gläser – Hannappel, D. Gläser, Major.

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz).

Zuschauer: 130.

Tore: 1:0 Fabio Scumaci (44.), 2:0 Maximilian Acquah (49.), 3:0 Gabriel Jost (54.), 3:1 Tamas Major (58.), 4:1 Gabriel Jost (64.), 5:1 Tobias Schulz (68.), 6:1 Maximilian Acquah (83.).

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