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Rheinböllen/Braunshorn

TuS Rheinböllen will Braunshorn "knacken"

Der Tabellensechste TuS Rheinböllen (acht Punkte) empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) den Tabellendritten SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld/ Bickenbach (zehn Zähler) zum Lokalduell in der Fußball-Bezirksliga Mitte. Sechster gegen Dritter, ein „kleines“ Spitzenspiel? Nein, sagen die Beteiligten.

Vor gut zwei Jahren schlug der damalige A-Ligist SG Braunshorn (rechts Kevin Praß) im Rheinlandpokal den TuS Rheinböllen (mit Rafal Czarnecki) mit 3:1. Am Sonntag sieht man sich in der Bezirksliga wieder. Dann wird nur Praß dabei sein, Czarnecki wird fehlen. Foto:  hjs-Foto
Vor gut zwei Jahren schlug der damalige A-Ligist SG Braunshorn (rechts Kevin Praß) im Rheinlandpokal den TuS Rheinböllen (mit Rafal Czarnecki) mit 3:1. Am Sonntag sieht man sich in der Bezirksliga wieder. Dann wird nur Praß dabei sein, Czarnecki wird fehlen.
Foto: hjs-Foto

Als hätten sich Reyad David und Mirko Bernd abgesprochen, antworten sie auf die „Spitzenspiel-Frage“: „Es gibt in dieser Saison nur ein Spitzenspiel – und das lautet Kirchberg gegen Metternich.“ Der Rheinböllener Trainer David und der Braunshorner Spielertrainer Bernd beschäftigen sich lieber vor dem direkten Aufeinandertreffen mit anderen Dingen – zum Beispiel Braunshorns Defensivstärke. Der Aufsteiger hat in fünf Begegnungen nur drei Gegentore kassiert – Bestwert bisher in der Bezirksliga. „Das wird ein Geduldsspiel“, erwartet David abwartende Gäste: „Braunshorn weiß, dass wir heimstark und spielerisch gut sind, deswegen denke ich, dass sie eher tief stehen und mit ihren schnellen Spielern Nadelstiche setzen wollen.“

Mauerfußball lehnt Bernd auch in Rheinböllen ab: „Das hätte keinen Sinn. Wir werden nach vorne verteidigen.“ Rheinböllen ist ein gutes Pflaster für seine SG, im Meisterjahr wich Braunshorn im Winter zweimal nach Rheinböllen aus, weil die eigenen Sportplätze nicht bespielbar waren. „Zweimal haben wir gewonnen, der Platz liegt uns, die Jungs fühlen sich wohl in Rheinböllen“, sagt Bernd. Dass man nur drei Gegentore bisher kassiert hat und in drei von fünf Spielen zu Null spielte, hat Bernd wohlwollend registriert: „Wenn wir nach den Auswärtsspielen in Rheinböllen und Kirchberg am achten Spieltag immer noch die beste Abwehr der Liga haben, dann ist es ein Indiz dafür, dass wir stabil stehen. Der Schlüssel momentan ist, dass sich keiner ausklinkt, etwas in der Defensive zu machen.“ In Rheinböllen wäre Bernd mit einem Punkt sehr zufrieden: „Wenn der rausspringt, wäre das mehr als okay.“

Er muss auf Alex Merg und Niklas Kneip – vor einer Woche Siegtorschütze gegen Oberwesel – verzichten, dafür ist Alex Pies wieder an Bord. Einen Kadertausch gibt es bei Rheinböllen: Rafal Czarnecki ist verhindert, dafür kehrt Matthias Pira gegenüber dem 1:1 vor einer Woche bei Vordereifel zurück.

„Ein Heimsieg ist jetzt ganz wichtig“, trichtert David seinem TuS ein: „Wir haben Punkte liegen gelassen, es hätten mehr als acht bisher sein müssen. Da sind wir selbst dran schuld, das lag nicht daran, dass die Gegner so stark waren.“ In den vergangenen vier Partien geriet Rheinböllen zudem immer in Rückstand, aber nur beim 0:1 gegen Kirchberg konnte das nicht mehr repariert werden. „Wir müssen das abstellen, dass wir immer hinterherlaufen müssen“, fordert David vor dem Duell gegen Braunshorn. Michael Bongard

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