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Simmern

TSV will weiter klettern und Kirchberg nicht versinken

Kein Hunsrück-Derby steht am neunten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte auf dem Programm:

Maurice Volkweis (in Rot), Matchwinner beim 1:0 gegen Mengerschied (mit Markus Dämgen), hat sich beim Derby vor sechs Tagen verletzt und droht für das Duell seiner SG Mörschbach bei Cosmos Koblenz auszufallen. Foto: Schmitt
Maurice Volkweis (in Rot), Matchwinner beim 1:0 gegen Mengerschied (mit Markus Dämgen), hat sich beim Derby vor sechs Tagen verletzt und droht für das Duell seiner SG Mörschbach bei Cosmos Koblenz auszufallen.
Foto: Schmitt

TSV Emmelshausen – SG Eich (Sa., 17.30 Uhr). Der dritte Sieg in Serie sollte für den TSV kein Problem sein, immerhin kommt das Schlusslicht nach Emmelshausen. "Wenn wir nur 70 Prozent geben, dann wird es eng, hoffentlich hat das jeder begriffen", nimmt TSV-Trainer Marco Pfeffer keinen Gegner mehr auf die leichte Schulter. Auch vor sechs Tagen in Kaisersesch hatte Emmelshausen großes Glück, dass Aufsteiger Vordereifel nach 60 Minuten nur 1:0 führte. Dann drehte der TSV auf und gewann "letztlich eindrucksvoll" (Pfeffer) 4:1. Ein Blick in die Zukunft: Schon an diesem Spieltag kann der Tabellensechste TSV aufgrund der Konstellation auf den anderen Plätzen im Klassement weiter klettern. Startet Emmelshausen jetzt tatsächlich durch (nach Eich heißen die Gegner Mülheim II, Mengerschied und Cosmos), dann könnte es gut sein, dass der TSV am 9. November als Tabellenzweiter zum Spitzenreiter Andernach fährt. "Wir gucken nur von Woche zu Woche, wenn Andernach gegen den Zweiten Gönnersdorf gewinnt, dann ist die Tabelle eine klare Geschichte", sagt Pfeffer, der alle Mann an Bord hat.

FC Plaidt – TuS Kirchberg (So., 14.30 Uhr). Kirchberg ist nur Mittelmaß. "Die Tabelle lügt nicht", weiß auch TuS-Trainer Christian Schneider, der mit der Ausbeute von elf Punkten und Platz acht nicht zufrieden sein kann: "Für unsere Spielleistungen haben wir zu wenig Punkte, uns fehlt das Spielglück." Wie am Sonntag beim 1:2 gegen Tabellenführer Andernach, als in der Nachspielzeit ein Fehlpass von André Spengler den K.o. bedeutete. Schon beim 2:2 gegen Cosmos und beim 2:2 gegen Mörschbach kassierte Kirchberg in der Nachspielzeit ein Gegentor. Fünf Punkte fehlen so auf dem Konto. "Das sind ganz klar Konzentrationsprobleme und bestimmt kein Kraftproblem", hat Schneider ausgemacht. Vor allem das Andernach-Spiel liegt ihm noch auf dem Magen: "Das war sauhart, wir waren dem Sieg näher als der Tabellenführer – und stehen am Ende mit leeren Händen da." Das Gefühl kennen die Plaidter als Tabellenvorletzter nur zu gut. Aus den letzten vier Spielen gab es nur einen Punkt, daheim hat Plaidt noch kein Tor (!) geschossen. Kirchberg muss ein letztes Mal auf den gesperrten Christopher Wild verzichten, zudem fehlen Artur Stürz, Torsten Resch, Tobias Klein und Patrik Berns, die in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kommen. Torwart Wladimir Alexandrov ist ebenfalls nicht einsatzbereit, mit Alex Malysch fehlt berufsbedingt zudem ein Rechtsverteidiger. "Es ist unglaublich, alle fünf Kandidaten für rechts hinten fallen aus", sucht Schneider noch nach einer Lösung. Torjäger Dominik Kunz, der gegen Andernach 45 Minuten auf der Bank saß, dürfte wieder in der Startelf stehen.

TuS Rheinböllen – ATA Sport Urmitz (So., 15 Uhr). 7 von möglichen 24 Punkten hat Rheinböllen bislang geholt, damit ist der TuS Tabellendrittletzter und hat genauso viele Zähler wie Schlusslicht Eich und der Vorletzte Plaidt. Diese Bilanz ist sicherlich ausbaufähig, aber genau daran arbeiten die Hunsrücker, denn sechs dieser sieben Zähler holte der TuS in den vergangenen vier Spielen. Gegen Urmitz, das mit elf Punkten nicht allzu weit weg ist, sollte, beziehungsweise muss fast schon ein Sieg her. Denn danach steht mit den Derbys in Kirchberg und in Mörschbach ein knackiges Programm an, dazwischen kommt der aktuelle Zweite Gönnersdorf nach Rheinböllen. "Ein Sieg ist auf jeden Fall das Ziel und das ist auch machbar, wenn wir alles reinwerfen", sagt Rheinböllens spielender Co-Trainer Philipp Steigerwald. Ob er wie zuletzt als "Aushilfe" in der Innenverteidigung aufläuft oder wieder auf seiner angestammten Position als Sechser, weiß Steigerwald noch nicht, das wird in Absprache mit Coach Peter Ritter entschieden. Zuletzt beim 2:2 in Bengen wechselte er in der Halbzeit aus der Abwehr ins Mittelfeld. Dem TuS fehlt am Sonntag Stefano Abraham, der sich in Bengen einen Muskelfaserriss zuzog. Dafür ist Timo Helmerich wieder an Bord, er fehlte zuletzt beruflich.

SG Mengerschied/Unzenberg/ Sargenroth – SG Vordereifel (So., 15.30 Uhr). Seine beiden letzten Heimspiele verlor Mengerschied gegen Urmitz und danach Gönnersdorf mit 1:4. Hat die SG also ihre Heimstärke, die Garant für die guten Platzierungen in den beiden Vorjahren war, verloren? "Ach, wir haben ja auch schon zu Hause gewonnen und unentschieden gespielt", sagt Mengerschieds Trainer Andreas Auler, der die recht hohen Niederlagen des Tabellenelften nicht am Spielort festmachen will. Eher schon am gesamten Verhalten der Mannschaft. "Wir haben gegen Mörschbach am Sonntag hinten sehr gut gestanden und wenn das Ding nicht passiert, weiß ich nicht, ob wir ein Tor fangen", fragt sich Auler. Dieses Ding war der Lapsus von Ersatzkeeper Christopher Spreyer, der den Ball dem Mörschbacher Maurice Volkweis in die Füße schoss und damit das 0:1 verschuldete. Auler nimmt ihm das aber nicht übel: "Das hätte auch anderen passieren können. Wenn er wieder spielt, wird das besser." Ob er spielt, hängt davon ab, ob Stammtorwart Björn Moldenhauer seine Verletzung auskuriert hat. Gast Vordereifel rangiert zwei Plätze und zwei Punkte hinter Mengerschied. Den Aufsteiger kennt Auler noch aus der Vorsaison als Niederburg-Coach. "Es hat sich ja personell nicht viel bei ihnen geändert, auf Patrick Stein und Matthias Tutas müssen wir natürlich aufpassen", weiß Auler.

Cosmos Koblenz – SG Mörschbach/Liebshausen/Argenthal (So., 16 Uhr). "Cosmos ist ein verdammt starker Aufsteiger. Wir haben Respekt vor ihnen, aber wir fahren mit dem Ziel dorthin zu punkten. Das haben wir zwar vor Emmelshausen auch gesagt, aber es muss dann auch in den Zweikämpfen zu sehen sein", sagt Mörschbachs Trainer Michael Schwegel, dessen Elf zuletzt mit dem knappen 1:0-Derbysieg gegen Mengerschied nach den Niederlagen in Emmelshausen (0:2) und dem Unentschieden in Eich (2:2) wieder etwas zu feiern hatte. "Das war wichtig", fand Schwegel. "Weil ich weiter nach unten gucke und wir jede Gelegenheit wahrnehmen wollen, um was mitzunehmen. Wir haben halt 14 Punkte und keine 17", spielt er auf die drei Punkte Abzug an, ohne die Mörschbach mit 17 Zählern Zweiter hinter Andernach (19) wäre.

Cosmos hat wie die SG 14 Zähler, wartet aber nach starkem Start bereits seit drei Partien auf einen Sieg, zuletzt verlor man in Gönnersdorf und daheim gegen Urmitz. Nun soll auf dem Moselweißer Hartplatz, der Heimstätte der Koblenzer, ein Dreier gegen Mörschbach her. Bei Mörschbach fehlen vor der englischen Woche mit dem Pokalspiel am Mittwoch gegen Rheinlandligist Morbach und dem Auswärtsauftritt bei Primus Andernach die Langzeitverletzten Lars Silbernagel, Jens Leininger und Nico Praß. Erdusch Gubetini ist in Urlaub, Maurice Volkweis angeschlagen. Mögliche Alternativen für die Offensive sind Marcel Mähringer sowie die Youngster Oliver Hoffmann, Pascal Endres und Jonathan Leyendecker. bon/mb

Fußball-Bezirksliga Mitte
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