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Rübenach

SV Anadolu kommt beim FV Rübenach durch Tor in der Nachspielzeit noch zum Ausgleich

Thomas Wächtler

„Heute haben wir Lehrgeld bezahlt“, kommentierte Trainer Benedikt Lauer das 2:2 (1:1) von Neuling FV Rübenach zum Bezirksliga-Auftakt gegen den SV Anadolu Koblenz, für den Cagri Boyraz in der siebten Minute der Nachspielzeit mit seinem zweiten Freistoßtor zum Ausgleich traf.

250 Zuschauer kamen zum ersten Bezirksligaspiel des FV Rübenach (am Ball mit Alexander Fischer) nach dem Aufstieg. Und die Fußballinteressierten wurden mit einer spannenden Partie belohnt, in der Derbygegner SV Anadolu Koblenz in der siebten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielte. „Wir haben heute Lehrgeld bezahlt“, meinte dazu Rübenachs Trainer Benedikt Lauer (links). Foto: Didi Mühlen
250 Zuschauer kamen zum ersten Bezirksligaspiel des FV Rübenach (am Ball mit Alexander Fischer) nach dem Aufstieg. Und die Fußballinteressierten wurden mit einer spannenden Partie belohnt, in der Derbygegner SV Anadolu Koblenz in der siebten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielte. „Wir haben heute Lehrgeld bezahlt“, meinte dazu Rübenachs Trainer Benedikt Lauer (links).
Foto: Didi Mühlen

Der FV „Rheingold“ konnte sein Liga-Debüt nach zehn Jahren Abwesenheit nicht vergolden, weil die türkischen Gäste einen Kunstschützen in ihren Reihen hatten. „Wir machen uns durch diese zwei Situationen das Spiel kaputt“, ärgerte sich Coach Lauer, der gleich im ersten Jahr seines Engagements den FVR in die Bezirksliga geführt hatte. Nach Mahmoud Mandegaris Kopfballtor zur verdienten 1:0-Führung (22.) der engagiert auftretenden Rübenacher entschied Schiedsrichter Christian Baum aus Dickenschied in der gleichen Minute auf Freistoß für die Gäste. An der Strafraumgrenze war der Ball dem Torschützen Mandegari gegen den nicht angelegten Arm gesprungen. „So schnell kann man die Hand gar nicht wegziehen“, meinte Lauer. Klare Sache für den Unparteiischen, der mit dem hitzigen Koblenzer Derby seine liebe Mühe hatte, aber immerhin ohne rote Karte auskam. Und es folgte der erste große Auftritt von Boyraz. Über die Mauer senkte sich das Leder zum 1:1 (23.) ins Netz.

Die zweite Rübenacher Führung resultierte ebenfalls aus einer Szene mit ruhendem Ball. Burhan Shabani hatte den eingewechselten Kushtrim Zuka steil in den Strafraum geschickt, leichter Körperkontakt mit Gästespieler Tristan Asche, ein Fall für den Elfmeterpfiff. „So eine Gelegenheit muss er wahrnehmen, sonst wäre er kein guter Stürmer“, stellte Anadolus (Spieler-)Trainer Nenad Lazarevic treffend fest. Sascha Alsbach knallte die Kugel hoch ins rechte Eck zum 2:1 (69.), besser kann man einen Elfer nicht verwandeln.

Mit der Hereinnahme von Zuka hatte FVR-Trainer Lauer für mehr Druck im Offensivspiel gesorgt, „im vorderen Drittel lief es weniger gut“. Allerdings hätte er den Wechsel gern unter anderen Umständen vollzogen. Denn Zuka war für Patrick Schmitz („Mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld“) gekommen, der nach einem Zusammenprall mit seinem eigenen Torhüter (53.) und längerer Behandlung mit dicker Beule über dem linken Auge vom Platz geführt wurde und zur Beobachtung ins Krankenhaus kam.

„Wir haben bis auf schwächere Phasen in der Viertelstunde vor der Pause und zwischen der 60. und 75. Minute mit viel Ballbesitz das Spiel beherrscht“, analysierte Rübenachs Coach. „Ein guter Gegner, der uns alles abverlangt hat und mit dem Abstiegskampf sicherlich nichts zu tun haben wird“, lobte Lazarevic, einst zusammen mit Lauer für TuS Montabaur aktiv und beim SV Anadolu erstmals als Trainer tätig. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wechselte er sich selbst ein, der Druck auf Rübenach wurde größer und das zahlreiche Publikum immer ungeduldiger. Es war weit über die 90. Minute hinaus, als Boyraz mit seinem zweiten Kunstschuss von der Strafraumgrenze zum 2:2 traf und sich mit seiner Treffsicherheit fürs Königsschießen auf der Rübenacher Schützenwiese empfahl. „Wir müssen uns an das Tempo und die Robustheit in der Bezirksliga gewöhnen“, lautete Benedikt Lauers Fazit nach dem späten Schlusspfiff. Einhundert Minuten waren vergangen, die überforderte elektronische Anzeige blieb bei 00:10 stehen.

Von unserem Mitarbeiter
Thomas Wächtler

FV Rübenach - SV Anadolu Koblenz 2:2 (1:1)

Rübenach: Kemper - Kremer, Hipke, Alsbach, Schenk, Geisen, Schmitz (56. Zuka), Fischer (71. Nobel), Mandegari, Lenzgen (90.+1 Nickenig), Shabani.

Anadolu Koblenz: Aydemir - Yuksel, Fatih Uranbeyi (80. Lazarevic), Karalalek, Asche, Miles, Mumin Aga, Jeha, Boyraz, Mohammed Aga (67. Bolat), Hasan Uranbeyi.

Schiedsrichter: Christian Baum (Dickenschied).

Zuschauer: 250.

Tore: 1:0 Mandegari (22.), 1:1 Boyraz (23.), 2:1 Alsbach (69., Foulelfmeter), 2:2 Boyraz (90.+7).

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