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Treis-Karden

Oberreiter staubt im Müdener Staub spät zum 3:3 ab

Wir schreiben die 90. Minute auf der Müdener Asche. Einer von vielen lang geschlagenen Bällen der SG Treis-Karden/Müden/Moselkern in der Schlussphase bahnt sich seinen Weg in den Strafraum der Bezirksliga-Fußballer von Ata Sport Urmitz. Die führten nach 3:1 zur Pause nun nur noch 3:2. Der lange Ball landet bei Markus Thönnes, der am eingewechselten Torwart Enrico Schmitt scheitert. Der Ball fällt vor die Füße von Fabian Röhrig, der ebenfalls an Schmitt scheitert. Der Ball trudelt halbhoch durch die Luft, und Treis-Kardens Spielertrainer Andreas Oberreiter bugsiert ihm mit dem Knie über die Torlinie zum 3:3-Endstand. Es war der Schlusspunkt einer kuriosen Partie.

Eine staubige und äußerst unterhaltsame Angelegenheit war das 3:3 auf dem Müdener Berg zwischen der SG Treis-Karden (in Rot, von links mit Markus Thönnes und Rückkehrer Arlind Schmitt).  Foto: Sascha Berkele
Eine staubige und äußerst unterhaltsame Angelegenheit war das 3:3 auf dem Müdener Berg zwischen der SG Treis-Karden (in Rot, von links mit Markus Thönnes und Rückkehrer Arlind Schmitt).
Foto: Sascha Berkele

Denn nach sieben Minuten bereits lag Treis-Karden mit 0:2 zurück, die Urmitzer Giovanni Rago und Durim Jusufi hatten getroffen. „Wir haben den Beginn total verschlafen, wir waren gar nicht da“, sagte Oberreiter. Dessen Elf fing sich dann langsam, kam viel über zweite Bälle ins Spiel, kassierte aber dennoch den dritten Gegentreffer. Nach einer Flanke von rechts sprang Simon Breitbach der Ball in Nähe der Sechzehnerlinie an die Hand, Schiedsrichter Boris Stoeber zeigte auf den Elfmeterpunkt – und Edis Ramovic traf im Nachschuss zum 3:0, den ersten Versuch hat Treis-Kardens neuer Keeper Tim Scherrer noch pariert. In der 40. Minute verkürzte Marc Thönnes auf 1:3, sein Freistoß wurde noch abgefälscht und damit unhaltbar für den Urmitzer Torwart Christian Bersch. Der wird übrigens wie Marc Thönnes am kommenden Woche fehlen, denn beide sahen Gelb-Rot – und das zieht in dieser Saison eine Sperre von einer Partie nach sich.

Thönnes ließ sich nach dem 2:3 in der 60. Minute durch Mirco Mono auf eine Rangelei beim Ballholen unter anderem mit Bersch ein. Beide sahen Gelb, Marc Thönnes zum zweiten Mal in dieser Begegnung. „Da hätte er wegbleiben sollen“, sagte Oberreiter. Dessen Elf spielte fortan in Unterzahl, aber nur bis zur 75. Minute, als Bersch die Ampelkarte wegen Zeitspiels sah. Es ging zu zehnt auf beiden Seiten in die turbulente Schlussphase, in der Treis-Karden viele Chancen hatte – und ebenso viele nicht nutzte. Bis auf die letzte. Und das freute Oberreiter sehr: „Wie wir nach dem 0:3 zurückgekommen sind, war toll, und darauf bin ich auch stolz. Wenn wir das 3:3 früher gemacht hätten, glaube ich, dass wir noch gewonnen hätten, denn Urmitz kam mir ab Mitte der zweiten Hälfte platt vor. Aber trotzdem können wir natürlich gegen so einen Gegner mit dem 3:3 nach 0:3 leben.“ Mirko Bernd

SG Treis-Karden/M./M. - Ata Sport Urmitz 3:3 (1:3)

Treis-Karden: Scherrer – Breitbach, Windheuser, Röhrig, M. Mono, Oberreiter, Angsten (46. Markus Thönnes), Marc Thönnes, Markota (46. Schmitt), Konzer, Simon.

Urmitz: Bersch – Sener, Farik, Dinler, Colaklar, Karaman, E. Ramovic, D. Ramovic, Rago, Jusufi, Ates.

Schiedsrichter: Boris Stoeber (Lahnstein).

Zuschauer: 220.

Tore: 0:1 Giovanni Rago (4.), 0:2 Durim Jusufi (7.), 0:3 Edis Ramovic (30.), 1:3 Marc Thönnes (40.), 2:3 Mirco Mono (60.), 3:3 Oberreiter (90.).

Besonderheiten: Gelb-Rot für Marc Thönnes (Treis-Karden, 61.) und Bersch (Urmitz, 75.).

Nächste Aufgabe für Treis-Karden: am Sonntag (14.30 Uhr) in Metternich.

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