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    Niederburg muss im Derby auf König verzichten

    Einige interessante Aspekte gibt es rund um das Derby in der Fußball-Bezirksliga Mitte zwischen der SG Niederburg/Biebernheim und dem TuS Rheinböllen am Sonntag um 14.45 Uhr. Aspekt Nummer eins: Die Partie findet nicht auf dem Niederburger Kunstrasen statt, sondern auf dem Biebernheimer Hartplatz.

    Voreifels Andreas Stroh und seine Teamkollegen haben am Sonntag in Laubach die Mülheim-Kärlicher Reserve zu Gast – und wollen mit einem Heimsieg weiter ihren achten Platz festigen.  Foto: Alfons Benz
    Voreifels Andreas Stroh und seine Teamkollegen haben am Sonntag in Laubach die Mülheim-Kärlicher Reserve zu Gast – und wollen mit einem Heimsieg weiter ihren achten Platz festigen.
    Foto: Alfons Benz

    Falls jemand auf Rheinböllener Seite Absicht hinter dieser Verlegung vermutet, um ein ausgesprochenes Kunstrasen-Team auf die Asche zu locken, dem nimmt Niederburgs Trainer Patric den Wind aus den Segeln: "Wir haben innerhalb der SG die Abmachung, dass wir drei, vier Spiele in Biebernheim austragen und da ist es auch klar, dass wir nicht irgendein ein Spiel dorthin legen, sondern nach Möglichkeit auch eines, bei dem viele Zuschauer kommen." Das ist gegen Rheinböllen natürlich eher zu erwarten als gegen eine Mannschaft von weiter weg. Auch das nächste Heimspiel gegen Urmitz wird in Biebernheim stattfinden. Dass es trotzdem gegen den TuS zum Vorteil gereicht, ist nicht auszuschließen. "Entscheidend ist, dass wir die richtige Einstellung auf den Platz bringen, da ist es völlig zweitrangig, ob wir in Niederburg oder Biebernheim spielen", sagt Muders.

    Der muss aber auch als Coach die richtige Aufstellung auf den Platz bringen, womit wir bei Aspekt zwei wären: Christopher König wird ihm fehlen und damit der beste Torschütze der Gastgeber. Viermal hat König bereits getroffen, am Sonntag muss er wegen seiner Roten Karte beim 1:4 gegen Moselkern in der Vorwoche passen. Ein Spiel Sperre lautet das Urteil. Dass König mit seiner Trefferzahl ganz vorne im Team liegt, offenbart eine Schwäche der SG: Sie schießt zu wenig Tore. Muders setzt die Hoffnungen in Michael Hohl, der in Moselkern traf und seine Sache laut Muders wie die gesamte Elf trotz Niederlage richtig gut machte. Abhilfe in dieser Sparte dürfte irgendwann Jan Schink schaffen. Der ist nach seinem Kreuzbandriss schon recht weit, absolviert sogar leichte Übungen mit dem Ball, wie sein Trainer berichtet, doch: "Wenn er fit ist, wird er ein riesiger Gewinn, aber wir werden ihm die Zeit geben und nichts überstürzen."

    Vom verletzten Schink zu einem weiteren Verletzten und damit dem nächsten Aspekt: Niklas Wedemeyer von der SG Elztal, wegen dessen Verletzung die Partie in Niederburg am 2. Oktober zunächst unter- und dann abgebrochen wurde. Am Mittwoch wurde nun entschieden, dass die Partie wiederholt werden muss, Elztal führte damals kurz vor Schluss mit 2:1. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Niederburg wird also die Chance bekommen, wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf (nochmal) zu holen.

    Kommen wir zu den Gästen, die mehr Punkte geholt haben, als es mancher erwartet hätte. Rheinböllens Trainer Kevin Tost kann jedenfalls nicht klagen: "Wenn du aus fünf Spielen immer sieben Punkte holst, bleibst du in jeder Klasse drin. Wir haben 13 Punkte aus 9 Spielen geholt, mit einem Punkt jetzt wären wir voll im Soll." Dass das nicht einfach in Biebernheim wird, weiß Tost: "Es wird ein anderes Spiel als die, die wir bisher hatten. Mal gucken, was wir körperlich dagegen stellen, denn es wird sicherlich nicht so filigran werden." Um sich vorzubereiten, durften die Rheinböllener zweimal auf die Lauderter Asche. "Glücklicherweise haben wir einen Hartplatz gefunden", sagt Tost. Bei den Gästen fehlt auf jeden Fall Rafal Czarnecki verletzt für noch zwei Wochen, ansonsten ist es wie immer eng. "Der Kader ist brutal klein, aber wir müssen das erstmal bis Winter durchziehen", weiß der TuS-Coach. Dass ihm seit Anfang September mit Tim Flesch ein Rückkehrer vom Oberligisten Karbach zur Verfügung steht, gefällt sogar Niederburgs Trainer in gewisser Weise: "Natürlich ist das für uns sportlich nicht gut. Aber grundsätzlich finde ich es gut, wenn ein Spieler zu seinem Heimatverein zurückkehrt." Mirko Bernd

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