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    Mörschbach: Stelters Amt wird "eingefroren"

    Vor dem Derby in der Fußball-Bezirksliga Mitte zwischen der SG Mörschbach/Liebshausen/Argenthal und Aufsteiger SV Oberwesel am Sonntag um 14.45 Uhr steht eine Personalie im Mittelpunkt: Trainer Markus Stelter wird die Mörschbacher nicht betreuen, er hat sein Amt niedergelegt. Vorerst. Diese Entscheidung ist allerdings keine endgültige, Stelters Tätigkeit wird praktisch nur „eingefroren“, wie SG-Vorsitzender Christian Sixel sagt. Zumindest im wichtigen Heimspiel und Derby gegen die Gäste vom Rhein um den Ex-Mörschbach-Coach Peter Ritter wird Jan Wächter die Mannschaft coachen.

    Markus Stelter (links) ist (vorerst) kein Trainer mehr bei der SG Mörschbach, sein Amt wurde „eingefroren“, da Stelter auch aus persönlichen Gründen darum gebeten hat. Zumindest im Derby am Sonntag gegen Oberwesel wird Co-Trainer und Spieler Jan Wächter die Elf coachen.  Foto: B&P Schmitt
    Markus Stelter (links) ist (vorerst) kein Trainer mehr bei der SG Mörschbach, sein Amt wurde „eingefroren“, da Stelter auch aus persönlichen Gründen darum gebeten hat. Zumindest im Derby am Sonntag gegen Oberwesel wird Co-Trainer und Spieler Jan Wächter die Elf coachen.
    Foto: B&P Schmitt

    Stelter, der erst vor der Saison zu seinem Heimatverein gekommen war, erklärt die Situation so: „Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu entschlossen, auch aus Gründen, die nicht im sportlichen Bereich liegen. Es ist jetzt erst einmal so, wir stehen nach wie vor in Kontakt, das Kapitel ist nicht zugeschlagen. Aber jetzt kam halt viel zusammen, sodass ich denke, dass ich es momentan nicht machen kann beziehungsweise der richtige Mann bin.“ Sixel hat für Stelters Entscheidung „vollstes Verständnis“, die Mannschaft wurde informiert.

    Gegen Oberwesel übernimmt Spieler und Co-Trainer Jan Wächter das Amt, er hatte bekanntlich mit Roman Theise nach dem Rücktritt von Michael Schwegel in der Vorsaison das Team schon einmal betreut. Dieses Mal ist es aber nur begrenzt: „Jan setzt sich top ein, aber er wird das nicht zum Beispiel bis Winter interimsmäßig machen. Er will selbst spielen und sich darauf konzentrieren“, sagt Sixel. Das heißt: „Wir warten ab, bis eine endgültige Entscheidung getroffen ist.“ Es geht also darum, ob Stelter vielleicht doch weitermachen kann oder nicht. Geht das nicht, muss die SG auf die Suche nach einem neuen Trainer gehen. Dass die sportliche Situation dabei keine „rosige“ ist, wie Stelter sagt, ist klar. Entsprechend geknickt war er auch nach dem 3:3 am Sonntag gegen Cosmos Koblenz, bei dem seine Elf den Gästen den ersten Saisonpunkt ermöglichte und eine 2:0-Führung leichtfertig herschenkte. Dennoch war dieses Spiel nicht der Auslöser für Stelters Entscheidung. „Das war nicht aus dem Bauch raus“, sagt der Argenthaler, der es als „tolle Sache“ empfand, quasi „daheim“ Trainer zu sein. Wie es auch weitergeht, Stelter ist sich sicher: „Ich gehe davon aus, dass die Jungs das packen.“

    Mit „das“ ist nicht nur das Spiel gegen Oberwesel gemeint, sondern auch den Abstiegskampf. Denn in dem steckt Mörschbach ohne Zweifel. Cosmos ist noch etwas abgeschlagen mit einem Zähler, dann folgen Mengerschied, Vordereifel, Rheinböllen und eben Mörschbach mit sechs Punkten. Nicht jedes dieser Teams durfte vor der Saison damit rechnen, um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. Oberwesel dagegen schon – und das sieht Ritter unabhängig von der Situation in seinem ehemaligen Klub als Vorteil. „Wir wussten nach dem Start, dass unser Ziel nur der Klassenerhalt ist, andere wissen das noch nicht. Ich bin überzeugt, dass es für uns reichen kann“, sagt der SV-Coach, der ergebnistechnisch schleppend mit seiner Elf in die Puschen kam, aber zuletzt korrelierten Leistung und Punkte. Drei Siege in Folge haben Oberwesel auf den achten Tabellenplatz gehievt, mit einem Dreier in Mörschbach könnte der Vorsprung auf die SG bereits acht Zähler betragen. Doch soweit ist es noch nicht. Ritter sagt: „Wir wollen unseren Trend nutzen. Ein Punkt wäre sicherlich auch gut, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Aber wir wissen, dass wir auch auswärts bestehen können.“ Und Ritter, der bis auf den verhinderten Thomas Clemens seinen Kader beisammen hat, weiß auch, wie es sein kann, wenn wie bei der SG vielleicht „die Verunsicherung in die Knochen kriecht“. Deshalb glaubt er: „Es kann vielleicht eine nervöse und zerfahrene Partie werden.“

    Um die Nervosität einzudämmen, die gegen Cosmos gerade in der zweiten Hälfte hier und da greifbar war, könnte ein erfahrener Akteur wie Lars Silbernagel helfen. Der Mörschbacher Kapitän spielte zuletzt 20 Minuten bei der A-Klassen-Reserve mit und könnte in der jetzigen Situation den vielen jungen Spielern Halt geben. Darauf hofft auch Sixel: „So viel Potenzial hatten wir noch nicht in Mörschbach. Jetzt müssen wir die PS auf die Straße bringen.“

    Mirko Bernd

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