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Kirchberg

Kirchberg: Wieder Chancenwucher, aber wieder gewonnen

Robert Mattern

Weil der TuS Kirchberg zu viele Torchancen in der Fußball-Bezirksliga Mitte gegen Anadolu Spor Koblenz liegen ließ, wurde es eine Zitterpartie. Erst in der letzen Minute erlöste Roman Bär seine Mannschaft mit dem 2:0 (1:0)-Endstand. Anadolu hatte keine echte Torchance über 90 Minuten. Dennoch versteckte sich der Gast nicht.

Hier hatte Artur Stürz (gelbes Trikot) noch Pech, sein Kopfball landete am rechten Außenpfosten des Gehäuses von Anadolu Koblenz. In der 44. Minute machte es Stürz besser und markierte die 1:0-Führung für seinen TuS Kirchberg. Der Tabellenführer schlug Anadolu am Ende mit 2:0. Foto: Photo-Moments by Dennis Irmiter
Hier hatte Artur Stürz (gelbes Trikot) noch Pech, sein Kopfball landete am rechten Außenpfosten des Gehäuses von Anadolu Koblenz. In der 44. Minute machte es Stürz besser und markierte die 1:0-Führung für seinen TuS Kirchberg. Der Tabellenführer schlug Anadolu am Ende mit 2:0.
Foto: Photo-Moments by Dennis Irmiter

Innenverteidiger, Abräumer, Spielmacher und Torschütze. Roman Bär hatte sich gleich vier Fleißkärtchen in der Heimpartie gegen Anadolu Spor verdient. In der Vorsaison war die „Macht vom Wasserturm“ noch in beiden Partien leer ausgegangen. Gestern sollte die Wende folgen. Was auch fulminant begann. Christopher Wild traf nur die Brust von Gästekeeper Yüksel Aydemir, Artur Stürz traf mit einem Kopfball den rechten Alupfosten, und der starke Florian Daum köpfte im Rückwärtsfallen über das Gehäuse.

Die Gegenwehr der Koblenzer hielt sich in Grenzen. Lediglich ein Kopfball des früh eingewechselten Ali Ayari hatte den Anschein einer Torchance. Besser machten es die Kirchberger. Artem Sagel scheiterte noch am Torwart, Stürz staubte aber reaktionsschnell zum 1:0 ab (45.). Eine Pausenführung, die Alexander Singer erhöhen konnte, nein, sogar musste. Er hatte den Keeper bereits ausgespielt, schob die Kugel zu lässig Richtung Tor. Hasan Uranbeyi konnte retten.

Die Chancenverwertung bemängelte auch TuS-Trainer Christian Schneider: „Schade, dass wir das entscheidende Tor nicht früher gemacht haben. Die Möglichkeiten waren da, und wir hatten auch Pech dabei.“ So entwickelte sich eine spannende Partie auf des Messers Schneide. Wobei der Gegner nur ansatzweise gefährlich konterte. Aber ein Ball kann immer durchflutschen, befürchteten die einheimischen Zuschauer.

Zumal die Gastgeber im Aufbauspiel fahriger wurden. Das sonst überragende Mittelfeld mit Sagel, Singer und Jonas Heimer stockte und produzierte ungewohnte Fehlpässe. Gut, dass es da einen überragenden Roman Bär gab, der fast alles ausbügelte und Akzente nach vorne setzte. So auch sein Kracher aus 30 Metern an den Pfosten (75.), der die Vorentscheidung bedeutet hätte.

Unterstützt wurde Bär aber auch durch die gemeinsame Hilfe von Tim Müller und Daniel Kühn, die ihn bei seinen Vorstößen absicherten. So kam es im Schlussdrittel der Begegnung noch zu einigen Hochkarätern für den neuen Tabellenführer. Süleyman Özer köpfte drüber, Florian Daum vergeigte, Torsten Resch schloss überhastet ab – bevor Bär seinen Galaauftritt mit dem 2:0 (90.) krönte. Nach einem Konter, angespielt von Daum, schob er überlegt zum 2:0-Sieg für sein Team ein. Gästetrainer Nenad Lazarevic gratulierte Kirchberg zum Sieg: „Wir haben uns gut präsentiert. Aber gegen eine solch spielstarke Mannschaft haben wir keine Chance. Die Punkte müssen wir gegen andere Gegner holen.“ Christian Schneider meinte noch: „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen, wenn wir ein Spitzententeam sein wollen. Und das wollen wir.“ Nach der Gelb-Roten Karte für Anadolus Mohammed Aga in der Nachspielzeit kam es noch zu einigen Handgreiflichkeiten, der Spieler konnte aber von den eigenen Reihen beruhigt werden.

Von unserem Mitarbeiter Robert Mattern
Fußball-Bezirksliga Mitte
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