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Simmern

Braunshorn feiert Debüt gegen Top-Elf, auch Liebshausen und Kirchberg daheim

Aufsteiger Braunshorn eröffnet am Samstag die Saison in der Fußball-Bezirksliga Mitte. Am Sonntag stehen auch für die etablierten Kräfte Liebshausen und Kirchberg Heimspiele an.

SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld/Bickenbach – FC Metternich (Sa., 16 Uhr). In seinem allerersten Bezirksligaspiel muss Braunshorn gegen den Titelfavoriten Metternich (viermal in Serie Zweiter) ran. Einen besseren Gegner, um reinzukommen, dürfte es nicht geben. „Da gibt es bei uns solche und solche Stimmen“, sagt SG-Spielertrainer Mirko Bernd: „Ich finde aber, dass es eines der besten Auftaktspiele für uns ist – ohne zu sagen, wir können damit rechnen, gegen Metternich etwas zu holen.“ Über die Gäste hat Bernd viele Infos gesammelt: „Sie wollen das Spiel dominieren und mit wenigen Pässen schnell nach vorne kommen. Wir werden uns aber nicht verstecken. Wir spielen daheim und wollen den Leuten zeigen, warum wir jetzt in der Bezirksliga sind.“ Auf seinen 20-Tore-Mann aus der Meistersaison muss Bernd verzichten: Der Kroate Marin Tomas (Kieferbruch) wurde mittlerweile operiert, wie lange er ausfällt, ist „schwer abzuschätzen“, wie Bernd sagt. Den Platz von Tomas in der Offensive hat sich vorerst Marc Morin erkämpft, der Stürmer war in der vergangenen Saison kaum in Erscheinung getreten – war nun aber der beste Schütze bei der SG in der Vorbereitung. Neben Tomas und dem Langzeitverletzten Dennis Schnurpfeil fehlt auch Flügelstürmer Marvin Vogt nach einer OP am Weisheitszahn.

SG Liebshausen/Mörschbach/ Argenthal – TuS Fortuna Kottenheim (So., 15 Uhr). Einerseits ist Liebshausens neuer Trainer Jan Wächter froh, dass die Runde beginnt, andererseits hätte er auch gerne noch zwei Wochen gehabt: „Dann hätten wir ein paar taktische Dinge noch verfeinern können, aber wir nehmen es, so wie es kommt.“ Und es kommt ein Aufsteiger. Kottenheim ist ein recht unbeschriebenes Blatt, der Klub aus dem Rhein/Ahr-Kreis spielt erstmals in der Bezirksliga. Der bekannteste Akteur ist sicherlich Florian Stein, früher bei Mendig, Burgbrohl oder Mayen. Um sich ein Bild zu machen, schaute sich Wächter die Kottenheimer unter der Woche beim Rheinlandpokalsieg nach Elfmeterschießen beim Koblenzer A-Ligisten FC Horchheim an. „Ein paar Sachen habe ich gesehen, aber es war auf Hartplatz, deswegen wird es sicher ein anderes Spiel. Im Großen und Ganzen müssen wir sowieso auf uns schauen.“ Und da sah Wächter in der Vorbereitung Licht, aber auch Schatten – gerade in Sachen Gegentoren. Natürlich schmerzt dort auch der Ausfall von Routinier Michael Reuther im Tor, er wird aber noch ausfallen, ist jetzt ins Lauftraining eingesteigen. Länger verzichten muss die SG auf Youngster Simon Peifer, er wurde am Knie operiert und fällt wegen eines Meniskuseinrisses sechs Wochen aus, „bestenfalls“, wie Wächter ergänzt. Max Kunze (Leistenprobleme) und Yann Müller (Sprunggelenk) fehlen zumindest am Sonntag noch. Da ist Maurice Volkweis noch dabei, aber der Angreifer muss sich bald einer Leisten-OP unterziehen. „Wenn es gut läuft, fällt er danach vier Wochen aus. Bis zur OP hat er aber das Okay, dass er spielen darf, wenn er schmerzfrei ist“, sagt Wächter.

TuS Kirchberg – SG Elztal Gering-Kollig (So., 15 Uhr). TuS-Coach Christian Schneider blickt mit seiner Mannschaft auf eine gute Vorbereitung zurück. „Jetzt geht es aber um Punkte und nur da kann sich die Mannschaft belohnen. Das waren jetzt sechs Wochen, die Saison hat einige mehr“, sagt Schneider, der bewusst auf eine konkrete Zielvorgabe verzichtete: „Das bringt doch alles nichts, es helfen dir nur die Taten auf dem Platz.“ Und die wollen die Kirchberger gleich im ersten Spiel zu Hause gegen Elztal abliefern. Favorit ist der TuS sicherlich gegen den Zwölften der Vorsaison. Kirchberg war Dritter, gemeinhin wird dem TuS zugetraut, ganz vorne anzuklopfen. Schneider weiß, dass er eine starke Mannschaft trainiert, bei der „nur“ Oliver Michel (Knie) verletzt ausfällt. Aber Schneider weiß auch, dass seine Elf ab und an gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner auch mal Punkte liegen gelassen hat. Vielleicht auch, weil es an der Rückwärtsbewegung haperte und sich defensiv einfache Fehler einschlichen. „Wir haben in der Vorbereitung viel Wert auf kompaktes Verteidigen gelegt, das Offensive haben wir drin. Wer nicht 100 Prozent gegen den Ball arbeitet, hat wenig Chancen zu spielen“, unterstreicht Schneider. bon/mb

Fußball-Bezirksliga Mitte
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