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    Andernach

    Bäckerjungen haben das Ziel ihrer Träume erreicht

    Nach einem spannenden Saisonverlauf und einem, an Dramatik kaum zu überbietenden Entscheidungsspiel in Mülheim-Kärlich vor 2200 Zuschauern gegen den FC Germania Metternich ist die SG 99 Andernach am Ziel ihrer Träume. Durch den 2:1 (1:1)-Sieg nach Verlängerung steigen die Bäckerjungen in die Rheinlandliga auf.

    Aufstiegsjubel vor großer Kulisse: Mehr als 2000 Zuschauer waren in Mülheim-Kärlich dabei, als die SG 99 Andernach den Aufstieg in die Rheinlandliga schaffte. Foto: Andreas Walz
    Aufstiegsjubel vor großer Kulisse: Mehr als 2000 Zuschauer waren in Mülheim-Kärlich dabei, als die SG 99 Andernach den Aufstieg in die Rheinlandliga schaffte.
    Foto: Andreas Walz

    Die Freude unter Spielern und Verantwortlichen war nach dem Schlusspfiff riesig. Und auch wenn Trainer Franz Kowalski sich selbst als "kein Feierbiest" bezeichnet, so war der Andernacher Übungsleiter doch überwältigt: "Diese Meisterschaft darf man wirklich als etwas ganz Besonderes bezeichnen. Vor mehr als 2000 Zuschauern in einem spannenden Entscheidungsspiel nach Verlängerung Meister zu werden, ist mit einem Titel, den man drei, vier Spieltage vor Saisonende einfährt, kaum zu vergleichen."

    Kowalski blickte noch einmal zurück auf einen Saisonverlauf mit Höhen und Tiefen: "20 Spieltage waren wir Erster, dann im Schlussdrittel plötzlich wieder im Hintertreffen. Es war ein Auf und Ab, wie nun auch im letzten Spiel."

    Vor drei Jahren war Kowalski in Andernach mit dem Ziel angetreten, die SG 99 mittelfristig in die Rheinlandliga zu führen. "Wir haben bewusst auf junge Spieler aus dem Andernacher Raum gesetzt. Es ist einfach wunderbar, dass dieser Plan nun aufgegangen ist."

    Wie geht es nun weiter mit dem Aufsteiger? "Wir werden nun sicher nicht beginnen, Geld rauszuwerfen", verspricht Kowalski. "Wir haben viel Potenzial und werden diesen Weg weiter verfolgen. Einige Akteure unserer A-Jugend, die Rheinlandmeister geworden ist, stehen auf dem Sprung."

    Anders als der Trainer, der nur eine Stunde nach dem Schlusspfiff bereits wieder zu Hause zur Ruhe kam, feierten die Spieler bis in die frühen Morgenstunden. Kapitän Kim Kossmann schildert die Ereignisse: "Das war ein Highlight für immer. Die Kulisse, die Nervosität, die Vorfreude - das werden wir wohl alle nie vergessen. Wochenland wurden wir ständig und überall auf dieses mögliche Saisonfinale angesprochen. Drei Jahre haben wir darauf hingearbeitet. Erleichterung und Freude beim Schlusspfiff sind unbeschreiblich. Vielleicht hatten wir es am Ende vom Kopf her leichter, da Metternich drei Spieltage vor Schluss eigentlich ja so gut wie durch war. Jetzt steht uns ein wahrer Feiermarathon bevor, und nächste Woche geht es gemeinsam nach Mallorca. Im Namen der Mannschaft möchte ich unsrem Trainer ein Riesenlob für sein Engagement aussprechen."

    Als "positiver Leader" der SG 99 darf der Abwehrchef und Torschütze zum 1:0, Kadir Mete Begen, bezeichnet werden: "Es klingt komisch, aber ich habe tatsächlich nie am Aufstieg gezweifelt und immer versucht, alle anderen zum positiven Denken zu bewegen. Das ist einfach Teil meines Charakters. Der Aufstieg in einer solchen Mega-Atmosphäre ist außergewöhnlich. Es ist wirklich ein Traum, der wahr geworden ist für alle Beteiligten. Unser großer Dank geht an die vielen mitgereisten Zuschauer, die uns angefeuert haben, an alle Helfer und die Stadt Andernach, die es wirklich verdient, dass ihr Vorzeigeverein wieder in der Rheinlandliga spielt."

    Beim unterlegenen Gegner flossen die Tränen. "Das bricht einem das Herz, wenn man die Spieler weinen sieht", sagte Metternichs Trainer Dominik Treis. Nach der Niederlage trafen sich Spieler und Trainer, und "wir haben dann eben mit unserer Stimmungslage etwas gefeiert". Lutz Klattenberg

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