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    Kreisstadt

    Ahrweiler BC siegt – brennt bei Dauerregen aber kein Kirmesfeuerwerk ab

    Auch nach dem achten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga rangiert Aufsteiger Ahrweiler BC weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Die Elf von Trainer Jonny Susa brannte vor einer spärlichen Kulisse von rund 80 Zuschauern und bei strömendem Regen auf dem Rasen des Apollinarisstadions kein vorgezogenes Kirmesfeuerwerk ab, eine eher durchschnittliche Leistung reichte aber aus, um den Tabellenelften TuS Rheinböllen mit 3:0 (2:0) auf Distanz zu halten.

    Rheinböllens Dennis Flesch (rechts) und seine Elf sind nach dem 0:3 gegen Spitzenreiter Ahrweiler um Julian Hilberath nun zu Hause gegen Gönnersdorf gefordert – ein Sieg soll her.  Foto: Vollrath
    Rheinböllens Dennis Flesch (rechts) und seine Elf sind nach dem 0:3 gegen Spitzenreiter Ahrweiler um Julian Hilberath nun zu Hause gegen Gönnersdorf gefordert – ein Sieg soll her.
    Foto: Vollrath

    Der favorisierte Spitzenreiter von der Ahr kam nur schwer in die Gänge. „Wir haben eine Viertelstunde gebraucht, um auf Betriebstemperatur zu kommen“, sagte Susa später in seiner Analyse: „Danach waren wir bis zum Seitenwechsel sehr dominant und haben uns den Zwei-Tore-Vorsprung verdient.“ Sein Pendant auf Gästeseite sah es ähnlich: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und sind durch zwei unglückliche Gegentreffer in Rückstand geraten“, meinte TuS-Coach Kevin Schneck. Vor allem das 0:1 wurmte ihn nach dem Schlusspfiff: „Da hat unser Torhüter keine glückliche Figur gemacht.“ In der Tat hatte ABC-Kapitän Julian Hilberath (20.) wenig Mühe, einen von Maximilian Ahrens von der Mittellinie aus in den Strafraum geschlagenen Ball per Kopf über Keeper Marco Reifenschneider hinweg ins Tor zu verlängern. Dem 2:0 ging allerdings eine sehr gelungene Ballpassage voraus, bei der Almir Porca (35.) die letzte Anspielstation darstellte. Mit einer geschickten Drehung ließ er gleich zwei Gegenspieler aussteigen und mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck Gästetorwart Marco Reifenschneider keine Abwehrchance.

    Was sich in Durchgang eins bereits offenbart hatte, setzte sich bei den Hunsrückern auch in der zweiten Hälfte fort: Es mangelt dem Team an Durchschlagskraft und Torgefährlichkeit. Die bisher erzielten acht Treffer spiegeln dies auch in Zahlen wider. Als ständiger Unruheherd erwies sich indes Nico Merg, der fast an allen Offensivbemühungen maßgeblich beteiligt war. So in der Anfangsphase, als er mit seinem Torschuss (2.) scheiterte und dann eine Minute später im Torraum zu Fall kam. Die größte Chance bot sich ihm in der 57. Minute, doch sein Heber über den herauseilenden Torwart Alex Gorr verfehlte sein Ziel ebenso wie sein späterer Schuss aus der zweiten Reihe (64.).

    Immerhin konnte Trainer Schneck im zweiten Spielabschnitt mit seiner Mannschaft zufriedener sein: „Da haben wir mehr Druck gemacht und Nadelstiche gesetzt. Leider aber auch beim dritten Gegentor kräftig nachgeholfen“. Das Ganze spielte sich so ab: Florian Jacobs hatte sich wieder einmal auf der rechten Seite davongemacht, flankte den Ball flach nach innen, wo Innenverteidiger Dennis Flesch eigentlich die Sache hätte bereinigen können. Doch sein Abwehrversuch misslang, sodass Hilberath (57.) den Ball nur noch mit der Fußspitze zum 3:0 über die Torlinie zu drücken brauchte. Mit dem ersten Doppelpack und seinem sechsten Saisontreffer unterstrich der knapp 35-jährige Routinier, dass sein Torhunger noch lange nicht gestillt ist.

    War bis dato bei den Einheimischen die größte Gefahr von der rechten Angriffsseite ausgegangen, so hatte in der Schlussphase Jan Rieder auf der linken Außenbahn meistens Vorfahrt. Ein ums andere Mal konnte er sich gegen seine Bewacher durchsetzen und hatte freie Bahn Richtung Tor. Doch weder Porca (85.) noch Marco Liersch (90.) konnte seine Ablage verwerten. Und als er es selbst mit einem Torschuss versuchte (89.), landete der Ball am Außennetz. Diese und einige andere Szenen hatte Susa noch bestens bei seinem späteren Fazit im Gedächtnis: „Unsere Balldominanz war beeindruckend, doch leider haben wir es nicht gut zu Ende gespielt. Es fehlte der finale Abschluss.“

    Nichtsdestotrotz fiel der anschließende gemeinsame Gang über die Kirmesfestmeile nach dem siebten Saisonsieg sehr entspannt aus. Hans-Josef Schneider

    Ahrweiler BC - TuS Rheinböllen 3:0 (2:0)

    Ahrweiler BC: Gorr, Ahrens (78. Götte), Liersch, Dick, Sukic, Ferenc, Jacobs (75. Muric), Zimnol, Rieder, Hilberath (69. Modronja), Porca.

    TuS Rheinböllen: Reifenschneider, Pira, D. Flesch, Kuznecov, Merg, Rott (46. Rudneshin), Pies (46. Adams), T. Flesch, Radic, Aquila (57. Lenhard), Hankammer.

    Schiedsrichter: Yannick Horten (Niederstadtfeld).

    Zuschauer: 80.

    Tore: 1:0 Hilberath (20.), 2:0 Porca (35.), 3:0 Hilberath (57.).

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