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Rheinböllen

0:0 der besseren Sorte zwischen Rheinböllen und Oberwesel

Nullnummer der Tabellennachbarn: In der Fußball-Bezirksliga Mitte trennten sich der TuS Rheinböllen und der Aufsteiger SV Oberwesel torlos 0:0 (0:0). Bei ein wenig Schneematsch, aber dennoch ordentlichen Bedingungen, konnte zunächst weder Oberwesel sein leichtes Übergewicht in Abschnitt eins nutzen, noch Rheinböllen klarste Gelegenheiten in Halbzeit zwei zum Dreier verwerten. Der Punkt hilft wohl eher den Gästen, jedenfalls konnten beide Teams die SG Niederburg überholen, deren Auswärtsspiel in Mörschbach abgesagt wurde. Rheinböllen ist nur aufgrund der besseren Tordifferenz jetzt Neunter, Oberwesel Zehnter. Wegen zahlreicher Spielabsagen in den umliegenden Ortschaften, ließen sich einige Kicker und Verantwortliche benachbarter Vereine es sich nicht nehmen, dem Spiel in Rheinböllen beizuwohnen. Sie sahen zwar keine Treffer, aber ein torloses Unentschieden der besseren Sorte. Rheinböllens Trainer Kevin Schneck baute komplett um, unter anderem mit dem jungen Gianluca Pies und Christopher Rott in der Viererkette. „Bomber wollte ich hinten zentral haben. Da konnte er das Körperliche reinwerfen gegen großgewachsene Oberweseler Stürmer“, verriet Schneck. Das funktionierte in Halbzeit eins nur bedingt, denn die Gäste hinterließen hier den besseren Eindruck. „Wir wollten Rheinböllens Positionsspiel verhindern. Daher haben wir hoch gepresst und waren im Zentrum einfach körperlich präsenter. Warum wir dann die guten Angriffe nicht mit einem sauberen Torabschluss beendet haben, bleibt mir ein Rätsel. Wer nicht schießt, kann nicht treffen“, analysierte Gästecoach Peter Ritter treffend. Und so waren die Schüsse von Alexander Schleicher (10.) und Rafal Czarnecki (27.) hüben sowie ein Schlenzer von Kapitän Christoph Fahning drüben (37.), die einzigen halbwegs gefährlichen Aktionen in einem dürftigen ersten Durchgang.

Ein enges Rennen war das Duell im Schneeregen zwischen Rheinböllen (in Weiß mit Gianluca Pies) und Oberwesel (von links mit Selim Lukas Morina und Max Engel) auf dem Rheinböllener Kunstrasen. Am Ende hatte keine der beiden Mannschaften die Nase vorn, im Derby hieß es 0:0.  Foto: B&P Schmitt
Ein enges Rennen war das Duell im Schneeregen zwischen Rheinböllen (in Weiß mit Gianluca Pies) und Oberwesel (von links mit Selim Lukas Morina und Max Engel) auf dem Rheinböllener Kunstrasen. Am Ende hatte keine der beiden Mannschaften die Nase vorn, im Derby hieß es 0:0.
Foto: B&P Schmitt

Anders Hälfte zwei: Spätestens mit den Hereinnahmen von Fabio Aquila und Arash Rudneshin nach gut einer Stunde übernahmen die Gastgeber das Kommando. Bei Rudneshins Kopfball aus sechs Metern riss Gästekeeper Julian Retzmann gerade noch so die Fäuste hoch (64.), um zwei Minuten später zusehen zu müssen, wie der Schuss des ebenfalls eingewechselten Matthias Pira knapp über die Latte strich (66.). Zehn Minuten vor dem Abpfiff dann eine Doppelchance der beiden. Doch Rudneshin Kopfball hielt Retzmann, Piras Nachschuss klärte ein Verteidiger auf der Linie (80.). Die größte aller Gelegenheiten sollte jedoch noch kommen und ist Indiz dafür, wie schwer sich die Hausherren zurzeit mit dem Toreschießen tun. Eine Flanke von Anton Radic landet am langen Innenpfosten, den Abpraller köpft Rudneshin dem aufgerückten Pira in die Hacken, der die Situation damit fast auf des Gegners Torlinie bereinigte (88.).

Oberwesels Trainer Ritter ergänzte nach Spielende: „Wenn ich die beiden Großchancen am Ende so sehe, bin ich mit dem Punkt doch zufrieden. Brauchen können wir ihn auf jeden Fall.“ Unglaublich unzufrieden schien sein Gegenüber Schneck auch nicht zu sein: „Wir haben gegen kein Team verloren, das unter uns steht, so etwas ist immer wichtig. An der Chancenverwertung müssen wir halt noch arbeiten.“ Was ihn aber ärgerte waren einige Kommentare von außen: „Wir haben letztes Jahr eine gute Runde gespielt und uns dieses Jahr talentierte, junge Spieler dazu geholt. Denen gebe ich aber auch die Zeit und Spielpraxis, die sie brauchen. Ich weiß gar nicht, was manche hier erwarten? Fertige Spieler holen und die Jungen draußen lassen? Das ist nicht mein Ding.“

Von unserem Mitarbeiter
Sascha Wetzlar

TuS Rheinböllen - SV Oberwesel 0:0

Rheinböllen: Reifenschneider - Radic, D. Flesch, Rott, Pies (46. Pira) - Merg (58. Aquila) Herdt, Kuznecov, T. Flesch - Schleicher, Czarnecki (62. Rudneshin).

Oberwesel: Retzmann - T. Jäckel, Strunk, C. Jäckel, J. Stüber - Morina (76. Bender), Ströter, Fahning, Gubetini - Engel (55. Lehre), L. Stüber (67. Mitchard).

Schiedsrichter: Alexander Mroß (Wolken).

Zuschauer: 220.

Beste Spieler: Rudneshin, Aquila, D. Flesch - J. Stüber, Retzmann.

Nächste Aufgabe für Rheinböllen: am Sonntag (14.45 Uhr) in Laubach bei der SG Vordereifel; für Oberwesel: am Sonntag (15 Uhr) gegen Mengerschied.

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