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Hoppstädten-Weiersbach

Unterseite der Latte verhindert Ausgleich für die SG Hoppstädten-Weiersbach

Björn Peters

Ein ziemlich zerfahrenes Fußballspiel erlebten 150 Zuschauer beim Landesliga-Heimauftritt der SG Hoppstädten-Weiersbach gegen die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach. Die eigentlich spielstarken Gäste ließen sich wenig Ansehnliches einfallen, und die Gastgeber standen kompakt und versuchten über Nadelstiche gefährlich zu werden. Letztendlich setzte sich die etwas größere Konsequenz der SGM durch und die Kicker vom Glan siegten 2:0.

Eloy Campos schirmt die Kugel gegen den Meisenheimer Benjamin Schmell ab. Der Angreifer der SG Hoppstädten-Weiersbach traf aber nicht ins Schwarze und verlor mit seinem Team 0:2.  Foto: Joachim Hähn
Eloy Campos schirmt die Kugel gegen den Meisenheimer Benjamin Schmell ab. Der Angreifer der SG Hoppstädten-Weiersbach traf aber nicht ins Schwarze und verlor mit seinem Team 0:2.
Foto: Joachim Hähn

Das Konzept der Hoppstädtener ging aber dennoch im Prinzip auf. Hinten wurde konsequent mit Fünferkette verteidigt, und vorne sorgten Eloy Campos, Alexander Bambach sowie der quirlige Linksverteidiger Carsten Jung immer wieder für Torgefahr. „Wir haben das ganz gut gemacht, aber müssen halt auch mal die Chancen verwerten“, erörterte SGH-Coach Jörg Marcinkowski nach der Partie. Die dicksten dieser Gelegenheiten vergab vor der Pause Bambach, der zunächst nach schöner Einzelleistung nur die Latte traf (40.) und dann, von Campos bedient, aus spitzem Winkel knapp vorbei schob (45.). So war die 1:0-Pausenführung der Gäste, die nach der schönsten Kombination des ersten Durchgangs entstand, als durchaus glücklich zu bezeichnen. Der starke Burak Tasci hatte einen Flugball über die Kette der Hoppstädtener genau in den Lauf des wuchtigen Felix Frantzmann gespielt. Dieser nahm die Kugel perfekt mit, legte quer auf den mitgelaufenen Malik Yerima, der zum 0:1 ins leere Tor schob (16.). „Wir müssen besser Fußball spielen. Ich hab meinen Jungs zwischendurch mal zugerufen, sie sollen aufhören der gegnerischen Innenverteidigung die Haare vom Kopf zu schießen“, bewertete Gästetrainer Andy Baumgartner die Spielweise seiner Mannschaft.

In Rückstand liegend, sah sich SGH-Coach Jörg Marcinkowski im zweiten Abschnitt gezwungen defensiv auf Viererkette umzustellen, was zunächst für einige Unordnung sorgte und in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte eine Fülle an Gelegenheiten der SGM ermöglichte. Doch der starke Jeroen Kandybowicz im Kasten der Hausherren und die Querlatte bei einem tollen Schuss von Alexander Tiedtke (16.) verhinderten die Vorentscheidung. „Nach der Pause waren wir kurz unsortiert. Da hätte Meisenheim die Partie entscheiden müssen“, analysierte Marcinkowski richtig. Die Entscheidung gab es allerdings nicht, und in der Folge verflachte die Begegnung wieder deutlich. „Wir müssen das Ding ganz einfach entscheiden. Ich wollte es verhindern, dass Hoppstädten über den Kampf ins Spiel findet und genau das haben wir zugelassen. Am Ende können wir froh sein hier gewonnen zu haben“, war Baumgartner zumindest mit dem Resultat zufrieden.

Spannend wurde es gegen Ende noch einmal. Zunächst tauchte Gastgeber-Akteur Joshua Flick, von Bambach angespielt, völlig frei vor dem Meisenheimer Gehäuse auf, schoss aber die Kugel schlampig drüber (89.). Kurz später zog Conrad die letzte von vier Ecken in Folge auf den Kopf von Tobias Alles, der an der Unterseite der Latte scheiterte (90.+1). Im Gegenzug konterte sich die SGM dann durch Luca Baderschneider, der alleine durchging und quer zu Kilian Gilcher legte, zum 2:0 (90.+2). „Am Ende haben wir halt in jeder Halbzeit ein Tor gefangen und selbst keins geschossen. Dann kann man nicht gewinnen“, fasste Marcinkowski nüchtern aber absolut passend zusammen.

Von unserem Mitarbeiter Björn Peters

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