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Bad Kreuznach

Trinks lobt Kricks Durchhaltevermögen

Björn Trinks gehört zu den Kult-Spielern der SGE Bad Kreuznach, die im August 2000 das heißeste Fußballspiel der jüngeren Vereinsgeschichte absolviert haben. In der Oberliga ging es damals gegen die FCK-Reserve mit den späteren Weltmeistern Miro Klose und Roman Weidenfeller. Trinks hütete an diesem Abend vor 2000 Zuschauern den Eintracht-Kasten. Am Samstag kehrt Trinks ins Moebus-Stadion zurück. 2000 Zuschauer werden um 15 Uhr nicht erwartet, aber trotzdem eine größere Kulisse, denn der Seibersbacher ist mittlerweile Trainer des SV Alemannia Waldalgesheim und deshalb Derby-Gast.

Yannik Wex (blaues Trikot) stemmt sich im Hinspiel gegen die Übermacht der Waldalgesheimer, doch Jonas Becker kommt zum Pass. Die SGE gewann am Ende mit 3:2 und will auch im Rückspiel triumphieren.  Foto: Klaus Castor
Yannik Wex (blaues Trikot) stemmt sich im Hinspiel gegen die Übermacht der Waldalgesheimer, doch Jonas Becker kommt zum Pass. Die SGE gewann am Ende mit 3:2 und will auch im Rückspiel triumphieren.
Foto: Klaus Castor

„Das war eine schöne, coole Zeit damals, aber ich habe derzeit keine Zeit, mich mit Nostalgie zu beschäftigen, sondern muss mich darauf konzentrieren, dass meine Mannschaft ein gutes Spiel abliefert“, erklärt Trinks und ergänzt: „Es ist ja auch niemand mehr da, mit dem ich mich über die damalige Zeit unterhalten könnte.“ Mit dem aktuellen Eintracht-Trainer Patrick Krick gibt es allerdings regelmäßig Kontakt. „Wir tauschen uns aus, seit Björn bei der Alemannia tätig ist. Das ist recht rege“, berichtet Krick. Die Arbeit seines seit 2011 bei der SGE arbeitenden Gegenübers beobachtet Trinks übrigens intensiv: „Ich habe größten Respekt vor Padde, der gefühlt seit 30 Jahren bei der Eintracht ist und das sehr gut macht. Seine Handschrift wird sehr deutlich, sein Durchhaltevermögen imponiert mir.“ Bei aller Wertschätzung füreinander, die Punkte wollen beide dann doch für ihr Team verbuchen. Wie das aus Waldalgesheimer Sicht klappen kann, weiß Trinks: „Die Spieler müssen das, was Konstantin Sawin und ich ihnen sagen, auf dem Platz umsetzen.“ Er kann dabei auf seinen kompletten Kader bauen. „Ich plane im Abschlusstraining mit 20 Spielern“, sagt der SVA-Coach.

Krick erwartet sehr motivierte Gegner: „Sie brauchen die Punkte mehr als wir, dürfen sich mit Blick nach unten nicht mehr viele Niederlagen erlauben und werden sich anders präsentieren als in der Hinrunde. Wir müssen ein gutes Spiel machen, um die Punkte zu behalten.“ Und die Serie fortzusetzen. Seit acht Spielen haben die Bad Kreuznacher nicht mehr verloren und sich auf Rang sechs vorgearbeitet. „Wir sind gut drauf, auch die Trainingswoche ist gut verlaufen“, lobt Krick. Er hatte beim Abbruchspiel in Bingen den einstigen Außenverteidiger Daniel Pflüger in der Innenverteidigung belassen, obwohl Sebastian Baumann wieder fit war. „Das hat sich Daniel erarbeitet, der das zuletzt sehr gut gemacht hat. Zudem hatten wir so in Sebastian einen defensiven Spieler mehr im Mittelfeld“, erläutert Krick, der ergänzt: „Das war die Spielidee für Bingen, für Waldalgesheim wird es eine neue geben.“ Und somit auch wieder eine Chance für Bahri Bayir, der erstmals im fitten Zustand auf der Bank Platz nehmen musste. „Bahri war ein Opfer der Taktik, aber er hat das sehr gut angenommen und im Training die richtige Reaktion gezeigt. Ich bleibe dabei, Bahri spielt eine Top-Runde“, sagt Krick.

Er hat noch die Vorjahres-Niederlage gegen die Waldalgesheimer im Hinterkopf. „Damals haben wir nicht gut ausgesehen. Wir sind nun ein Jahr weiter und wollen ein anderes Gesicht zeigen, erneut einen Verbesserungsschritt nach vorne machen“, erläutert der Coach. Damals bereitete Timo Riemer den Bad Kreuznachern große Probleme. „Lange Bälle auf ihn werden uns nicht überraschen“, sagt Krick. Trinks hat andere Pläne: „Wir trainieren eher unser Kurzpassspiel.“

Bleibt noch eine Frage: Wo wird gespielt? Geplant ist das Moebus-Stadion. „Wir hatten noch kein Derby mit der Alemannia im Stadion, das wollen wir ändern“, sagt Krick. Die Entscheidungshoheit liegt aber bei der Stadt Bad Kreuznach. Sperrt sie das Stadion, ist erneut Winzenheim eine Alternative. Dort spielt allerdings um 17 Uhr auch der SV Türkgücü Ippesheim in der Bezirksliga. Olaf Paare

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