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    Plötzlich Favorit: Kirner verspüren keinen Derbydruck gegen die SG Meisenheim

    Die Voraussetzungen haben sich geändert. Waren die Landesliga-Fußballer der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach in den Vorjahren im Derby mit dem VfR Kirn stets in der Favoritenrolle, so haben derzeit die Kirner Oberwasser. Dazu ein Heimspiel. Am Sonntag um 15 Uhr stehen sich beide Teams „auf Loh“ gegenüber.

    Unruheherd: Meisenheims Alex Tiedtke (schwarzes Trikot, im Duell mit Dogukan Tasyürek) verbuchte gegen Karadeniz ein Tor und eine Vorlage. Auch dem Derby gegen den VfR Kirn will er seinen Stempel aufdrücken.  Foto: Klaus Castor
    Unruheherd: Meisenheims Alex Tiedtke (schwarzes Trikot, im Duell mit Dogukan Tasyürek) verbuchte gegen Karadeniz ein Tor und eine Vorlage. Auch dem Derby gegen den VfR Kirn will er seinen Stempel aufdrücken.
    Foto: Klaus Castor

    „Wir verspüren nicht den Punktedruck wie in den Vorjahren. Das erleichtert die Sache, trotzdem erhoffe ich mir, dass wir uns die Fokussiertheit auf die Themen Wachheit und Konzentration erhalten“, sagt Dieter Müller, der Trainer der Kirner. Dass sein Team eine schlechte Bilanz gegen die Meisenheimer aufweist, interessiert den VfR-Coach nicht: „Das ist für mich alles Schnee von gestern. Für mich ist viel wichtiger, wie wir uns am Sonntag aufstellen. Dass unsere Bilanz nicht gut ist, hätte ich nicht mal gewusst.“ Die vergangenen fünf Partien gegen die SGM gewannen die Kirner nicht, der letzte Heimsieg liegt auch schon vier Jahre zurück. „Jede Serie reißt einmal“, erklärt Müller und verbindet damit natürlich die Hoffnung, dass am Sonntag das Serienende erreicht ist.

    Die Meisenheimer haben etwas dagegen – das liegt in der Natur der Sache. „Es ist schon die ganze Woche im Training zu merken, dass die Jungs heiß auf das Derby sind. Die Woche hat richtig Spaß gemacht“, berichtet der Meisenheimer Trainer Andy Baumgartner. Zumal sich für einen Landesligisten durchaus viele Spieler in den Übungseinheiten tummelten: „Ich habe 22 einsatzfähige Spieler“, sagt der SGM-Coach. Dominik Frey und Pascal Mohr sind aus dem Urlaub zurück, Christoph Lawnik steht nach einer beruflichen Verpflichtung wieder zur Verfügung. Zur guten Stimmung hat sicher auch beigetragen, dass die Meisenheimer mit zuletzt zwei Siegen wieder auf die Erfolgsspur abgebogen sind. Trotzdem gab es im Bereich Chancenverwertung beim 3:2 über Karadeniz Bad Kreuznach noch Luft nach oben. „Wir haben in dieser Woche ausschließlich positionsbezogen trainiert. Unsere Stürmer Felix Frantzmann und Carlos Borger durften alleine 300- bis 400-mal aufs Tor schießen. Sie sollen mit größerer Sicherheit und einem guten Gefühl ins Derby gehen“, erläutert der SGM-Coach und ergänzt: „Allerdings wird das Spiel gegen die Kirner ein anderes sein. Wir werden nicht so viele Chancen bekommen, dazu sind die Kirner zu robust und zu gut.“

    Apropos Lob. Von seinem Gegenüber Müller hat Baumgartner eine hohe Meinung: „Ich mag seine Art, auch seine Vorbereitung auf Spiele. Und den Strukturen, die er in Meisenheim und Kirn aufgebaut hat, ist es zu verdanken, dass es dieses Landesliga-Derby überhaupt gibt. Ich habe größten Respekt vor dem Trainer Müller.“ Sein Kirner Kollege weiß, „dass Andy Baumgartner sich ähnlich gut auf die Spiele vorbereitet, da nehmen wir uns nicht viel“. Müllers Rückschluss: „Große Überraschungen wird es nicht geben. Auch wenn wir andere Mittel wählen wollen als in den zurückliegenden Derbys.“ Im Mai ermauerte sich der VfR ein 1:1. Müller erinnert: „Das war damals nicht der Kirner Stil und auch nicht mein Stil. Trotzdem war ich mit dem Punkt zufrieden.“ Das wäre er dieses Mal nicht. Die Kirner wollen sich in der Spitzengruppe etablieren. „Ich habe vor dem Spiel in Zweibrücken die Jungs gefragt, wo sie hinwollen. Das haben sie mit einem 3:0-Sieg beantwortet“, hat Müller mit Genugtuung festgestellt.

    Basteln muss er an der Formation. Robin und Rico Jelacic sowie Alper Bekdemir fallen verletzt aus, Jochen Schäfer ist erkrankt, und Basti Rinn muss arbeiten. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Nakharin Schmeier und Simon Wagner. „Wir werden aber nicht die weiße Fahne hissen, sondern uns für die Mannschaft, die aufläuft, etwas überlegen“, erklärt der VfR-Coach. Ob er schon etwas verraten kann? „Die Offensive der Meisenheimer ist extrem stark. Wir werden das Mittelfeld attackieren müssen, um Bälle ins vordere Drittel der SG zu verhindern“, antwortet Müller. Olaf Paare

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